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Michael Kumpfmüller

    21. Juli 1961
    Michael Kumpfmüller
    Nachricht an alle
    Die Herrlichkeit des Lebens
    Die Erziehung des Mannes
    Mischa und der Meister
    Ach, Virginia
    Tage mit Ora
    • Zwei Stadtneurotiker im Spontanurlaub In seinem neuen Roman erzählt Michael Kumpfmüller von einer Frau und einem Mann, die beschließen, gemeinsam zu verreisen. Was ist ungewöhnlich daran? Die beiden kennen sich kaum. Das Einzige, was sie wissen: Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Eigentlich kann es mit ihnen nichts werden, aber vielleicht ja doch. Auf der Reise wollen sie es ergründen. Sie begegnen sich auf einer Hochzeitsparty – und bleiben aneinander hängen: die Kunstschneiderin Ora und der Erzähler des Romans. Beide sind Experten in Liebeskatastrophen und allenfalls gemäßigt optimistisch. Aber sie spüren: Dieser neue Mensch interessiert mich. Da ist etwas, das ich ausprobieren will – mit allen Konsequenzen. »Tage mit Ora« erzählt davon, wie die beiden sich auf den Weg machen. Zwei Wochen USA, Westküste, mit dem Mietwagen. Die Stationen ihrer Reise: Orte aus Oras Lieblingssong »June On The West Coast« von Bright Eyes. Mehr Planung gibt es nicht. Mit wunderbarer Leichtigkeit und zärtlichem Humor führt Michael Kumpfmüller vor, was passiert, wenn zwei Stadtneurotiker Spontanurlaub machen. Und sich in fremder Umgebung Schritt für Schritt aufeinander einlassen. Ihr Road Trip wird zu einer Woody-Allen-artigen Komödie des sich Findens und Verfehlens, über deren Ausgang am Ende nur der Leser entscheiden kann.

      Tage mit Ora
      4,0
    • Ach, Virginia

      • 240 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Was vom Leben übrig blieb – ein großer Roman über Virginia Woolf. Wie kaum eine Frau ihrer Zeit steht Virginia Woolf für das Ringen um Eigenständigkeit, um Raum für sich, um eine unverkennbare Stimme. Ihr Leben war überreich an allem – auch an Düsternissen. Michael Kumpfmüller hat einen sprachmächtigen, kühnen Roman über die letzten zehn Tage ihres Lebens geschrieben. Im März 1941 gerät die berühmte Schriftstellerin in ihre letzte große Krise: Sie hat soeben ein neues Buch beendet, über das kleine Cottage im Süden Englands, das sie mit ihrem Mann Leonard bewohnt, fliegen deutsche Bomber. Sie führt das Leben einer Gefangenen, die nicht weiß, wie und wohin sie ausbrechen soll – und am Ende entscheidet sie sich für den Fluss. Diese letzten Tage Virginia Woolfs beschwört Michael Kumpfmüller in seinem neuen Roman eindrücklich herauf. Er zeichnet das Bild einer Person, die in Auflösung begriffen scheint und sich auf die Reise in den Innenraum macht, der eine Welt voller Schrecken und eben auch Wunder ist. »Ach, Virginia« ist ein literarisches Porträt auf kleinstem Raum, aber es ist noch mehr – ein leidenschaftliches Plädoyer für das Leben, ein Versuch der Annäherung, an dessen Ende die Erkenntnis steht, dass man nicht alles billigen muss, was man nachvollziehen kann.

      Ach, Virginia
      3,8
    • In seinem neuen Roman stellt sich Michael Kumpfmüller eine ganz und gar »unmögliche« Frage: Was würde geschehen, wenn Jesus für ein paar Tage zurück auf die Erde käme, ins Hier und Jetzt der Stadt Berlin? Die Antwort: Es würde alles ganz anders, schön und erfreulich, wie es in Wirklichkeit kaum ist – und auch im Roman nicht von Dauer.Wenn man göttlichen Beistand anruft, hat das normalerweise keine Folgen. Nicht so bei Mischa und Anastasia, Studenten der Slawistik, vernarrt in die russische Literatur und – wie sie feststellen werden – ineinander. Sie laden Jeschua ein, und Jeschua nimmt die Einladung an. Aber das ist nicht die einzige Überraschung: Jeschua zeigt sich irdischer als gedacht, vollbringt kein einziges Wunder und steckt doch alle Menschen, denen er begegnet, mit Liebe an. Und die grassiert bald in der ganzen Stadt, was in Kürze eine Bande von Teufeln auf den Plan ruft. Denn für sie sind Freundlich- und Glückseligkeit ein Alptraum.»Mischa und der Meister« ist ein wunderbar leichtfüßiger, herrlich grotesker und komischer Roman über das Heilige und das Teuflische und die unstillbaren Sehnsüchte und Begierden der Menschen, die zu allen Zeiten dieselben sind.

      Mischa und der Meister
      2,5
    • Die Erziehung des Mannes

      Roman

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Wie wird man ein Mann, Liebender, Ehemann, Vater oder Ex-Mann? Nach seinem Bestseller über Kafkas letzte Liebe beleuchtet Michael Kumpfmüller, was es bedeutet, heute ein Mann zu sein. In einer Zeit, in der moderne Männer zahlreiche Rollen übernehmen müssen, wächst die Gefahr des Scheiterns, aber auch die Chance auf Glück. Wir begleiten Georg, einen Musikwissenschaftsstudenten und angehenden Komponisten, der mit Mitte zwanzig eine neue Frau trifft. Diese Begegnung verändert sein Leben: Er wird Kinder bekommen, aber keine glückliche Ehe führen. Georg hinterfragt, woran das liegt und welche Rolle sein autoritärer Vater, ein Patriarch alter Schule, dabei spielt. Trotz seiner gescheiterten Ehe wagt er einen Neuanfang in der Liebe, bleibt jedoch Vater von drei Kindern, die zu einer konstanten Quelle in seinem Leben werden. Durch sie findet er zu sich selbst und hält an ihnen fest, als alles andere zerfällt. Kumpfmüller fängt mit poetisch klarer Sprache die Träume, Ängste und Hoffnungen seines sensiblen Protagonisten ein und zeigt die Kraft des Wunsches, geliebt zu werden. Ein eindrucksvoller Erziehungsroman, der den herausfordernden Weg vieler Männer skizziert, die hohe Erwartungen an sich selbst und von außen erleben.

      Die Erziehung des Mannes
      3,6
    • Die Herrlichkeit des Lebens

      Roman | Seit 14. März 2024 im Kino

      • 237 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Der internationale Bestseller von Michael Kumpfmüller beleuchtet die letzte Liebe Franz Kafkas und wirft ein neues, fast heiteres Licht auf den berühmten Dichter, der in seinem letzten Jahr die große Liebe findet. Im Sommer 1923, während er an Tuberkulose leidet und als Schriftsteller nur wenigen bekannt ist, trifft Kafka die 25-jährige Köchin Dora Diamant in einem Ostseebad. Innerhalb weniger Wochen trifft er eine unerwartete Entscheidung: Er wählt das Zusammenleben mit Dora, teilt Tisch und Bett mit ihr und wagt in Berlin ein gemeinsames Leben, trotz der Herausforderungen der Hyperinflation der Weimarer Republik. Bis zu seinem Tod im Juni 1924 bleiben die beiden, abgesehen von wenigen Tagen, untrennbar verbunden. Kumpfmüller verwandelt diese wahre Geschichte in einen sensiblen und kenntnisreichen Liebesroman, in dem er Kafkas Tagebücher, Briefe und letzte Texte gekonnt einwebt. Gleichzeitig gibt er Doras Perspektive wieder, die ihren rätselhaften, sterbenden Partner betrachtet. So entsteht eine tief berührende Parabel über Leben, Liebe, Schreiben und Tod. Der Bestseller wurde von Georg Maas und Judith Kaufmann verfilmt und ist ab dem 14. März in den Kinos zu sehen, mit Henriette Confurius, Sabin Tambrea, Manuel Rubey und Daniela Donja Golpashin in den Hauptrollen.

      Die Herrlichkeit des Lebens
      3,7
    • Nachricht an alle

      Roman

      • 382 Seiten
      • 14 Lesestunden

      »Wir stürzen ab, betet für mich.« – Der Vater, der diese Nachricht bekommt, ist Innenminister eines europäischen Landes, das gerade in eine schwere Krise stürzt. Während in den Büros Entscheidungen getroffen werden, beginnt sich an den Rändern der Gesellschaft eine Gruppe von Menschen zu regen, die auf den großen Schlag wartet. Streiks, soziale Unruhen und terroristische Bedrohungen lassen dem Minister zum Trauern keine Zeit. So kenntnisreich und packend ist in der deutschen Literatur lange nicht über unsere politische Gegenwart geschrieben worden.

      Nachricht an alle
      3,2
    • Die turbulente Lebensgeschichte des Bettenverkäufers Heinrich Hampel in West- und Ostdeutschland bis kurz vor der Wende.

      Hampels Fluchten
      3,3
    • In der Hitze des Hochsommers versucht eine junge Frau aus ihrem Leben zu fliehen. Sie packt einen Rucksack und macht sich davon. Zurück bleiben ihre beiden Kinder und ein Päckchen Saft. Die Frau will nicht lange fortbleiben, doch obwohl sie nicht weit kommt, findet sie nicht mehr zurück.

      Durst
      2,9
    • Wir Gespenster. Roman

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Eine junge Frau versucht, ihren eigenen Mord aufzuklären, während sie als Geist durch die Welt der Toten navigiert. Unterstützung erhält sie von Andrä, einem ehemaligen Kommissar. Gemeinsam entdecken sie die Dynamik zwischen Lebenden und Toten, während sie der Wahrheit näherkommen und die Zerbrechlichkeit des Lebens reflektieren.

      Wir Gespenster. Roman
      2,8
    • Lob der Ehrfurcht

      Vom Umgang mit Tieren, Menschen und Göttern

      • 112 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Michael Kumpfmüller hat sich – ganz gegen sein apokalyptisches Naturell – positive Gedanken darüber gemacht, wie es um den Menschen heute bestellt ist: was diesen lebensweltlich umgibt, welche Schlüsse daraus zu ziehen sind, wie er sich als Liebender oder Liebende, zumindest aber als sozialesWesen bewähren kann. Elegant, tiefgründig und mit feiner intellektueller Freude analysiert der Bestsellerautor in Lob der Ehrfurcht die Conditio humana. Man kann nur staunen über die Poetologie des Lebens, die dabei entstanden ist und deren Lektüre einen um vieles klüger entlässt.

      Lob der Ehrfurcht