Gratis Versand ab 14,99 €. Mehr Infos.
Bookbot

Christian Haller

    28. Februar 1943

    Haller ist Autor eines umfangreichen Werkes, das Kurzgeschichten, Romane und Theaterstücke umfasst. Sein Schreiben befasst sich oft mit der Erforschung der menschlichen Erfahrung und der Gesellschaft. Hallers unverwechselbarer Stil und die Tiefe seiner Beobachtungen zeichnen ihn als bedeutende literarische Stimme aus. Seine Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt.

    Sich lichtende Nebel. Novelle
    Blitzgewitter
    Die Stecknadeln des Herrn Nabokov
    Die verschluckte Musik
    Das Institut. Roman
    Die verborgenen Ufer
    • Eines Nachts wird Christian Haller von einem dumpfen Schlag geweckt. Es dauert einige Zeit, bis er begreift, was geschehen ist: Die Terrasse seines Hauses wurde vom Hochwasser in die Tiefe gerissen. Doch nicht nur sein Haus ist in den Grundfesten erschüttert, sein ganzes Leben zeigt plötzlich bedenkliche Risse. Der gerade siebzig Jahre alt gewordene Autor blickt in diesem autobiographischen Roman zurück auf seine Anfänge, auf einen jungen Mann, der immer nur ausgewichen ist, sich weggeduckt hat vor den großen Erwartungen - in den Freundschaften wie in der Liebe. Der jedoch gerade darin eine Kraft gefunden hat, die ihn weiter tragen wird, als selbst die ihm nahestehendsten Menschen für möglich gehalten hätten.

      Die verborgenen Ufer
      5,0
    • Das Institut. Roman

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Christian Haller schildert in „Die Welt in all ihrer Brüchigkeit“ den Lebensweg des idealistischen Thyl Osterholz in den turbulenten 70er Jahren. Thyl beginnt beim „Institut für Soziales“ und erlebt einen steilen Aufstieg, während er in einem gnadenlosen Machtkampf zwischen internationalen Berühmtheiten gefangen ist.

      Das Institut. Roman
      4,0
    • Die Erzählung spielt in Bukarest vor und nach dem Ersten Weltkrieg, als der Großvater des Erzählers mit seiner Familie nach Rumänien zog, um eine Fabrik zu leiten. In einem großen Haus mit Garten lebte er fast 20 Jahre lang in der Illusion einer bürgerlichen Existenz, während das Zivilisationsideal in Wien und Berlin zerfiel. In den 1920er Jahren verliert die Familie jedoch ihr rumänisches Paradies und kehrt aufgrund der Weltwirtschaftskrise in die Schweiz zurück. Eine letzte Schiffsreise auf der Donau weckt Erinnerungen an den glanzvollen Corso auf der Calea Victoriei, süße Pasteten und den Duft von türkischem Kaffee. Jahrzehnte später begibt sich der Erzähler auf die Spuren seiner Familie und beschwört die Farben und Gerüche eines fernen Landes, das sowohl paradiesische Erinnerungen als auch die Schrecken des 20. Jahrhunderts birgt. Hinter dem idyllischen Garten entdeckt er den Schlachthof von Bukarest, ein Symbol für das absolute Dunkel. Die Zeiten verschwimmen, und aus dem Vergessen tauchen die gebrochenen Lebensläufe seiner Familie auf, die in einem südosteuropäischen Land die Melodie des bürgerlichen Lebens anstimmen kann. Diese Melodie, die in der Mutter des Erzählers weiterklingt, wird jedoch immer dissonanter. „Ergreifend!“ Literarische Welt.

      Die verschluckte Musik
      4,0
    • Die Stecknadeln des Herrn Nabokov

      • 153 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Tempo, Geschwindigkeit und rastloses Tun prägen das moderne Leben und lassen uns blind für die Schönheit des Seins werden. Christian Haller begibt sich in diesem Buch auf die Suche nach einem Leben, das unter der täglichen Unrast verborgen liegt und seine eigene, unbekannte Schönheit und Wahrheit besitzt. Was passiert, wenn jemand keinen Terminkalender führt und sich nicht auf sein Smartphone verlassen muss, um sich mit Freunden zu verabreden? Könnte es Chaos oder gar eine Katastrophe sein? Vielleicht nicht. Wenn man nicht Wochen im Voraus plant, sondern wie Haller aus dem Alltag heraustritt, dehnt sich die Zeit. Er entdeckt die Möglichkeit, sich umzusehen und sich mit dem vermeintlich Nutzlosen zu beschäftigen, ähnlich wie der große Vladimir Nabokov, der mit einem Netz auf Schmetterlingsjagd ging. Haller lernt, Umwege zu schätzen und sich über unspektakuläre Erlebnisse wie eine Fahrradfahrt durch einen Park zu freuen. Er ist erstaunt, dass er eine ihm vertraute Landschaft mit neuen Augen sieht. Durch einen längeren, verweilenden Blick erkennt er die Schönheit von Gegenständen und unverbrauchten Momenten. Dies lehrt ihn, ein Leben zu führen, das keinem Zweck dient und gerade deshalb seine geheime Pracht entfalten kann.

      Die Stecknadeln des Herrn Nabokov
      2,0
    • Blitzgewitter

      Eine kurze Geschichte des Lichts, in das wir uns stellen

      Licht ist so selbstverständlich wie Luft und Wasser. Am Tag ist es allgegenwärtig, in der Nacht holen wir es mit Kerzen und Lampen in die Räume. Was aber ist Licht? Woraus besteht es und wie setzt es sich zusammen? Diese Fragen beschäftigten die Menschen seit der Renaissance. Die Sonne war zum Mittelpunkt des Kosmos geworden, und man experimentierte mit der Camera obscura, mit Spiegeln und Prismen, nahm sich den neuen Kosmos zum Modell gesellschaftlichen Lebens und stellte sich vor Fotokameras. Doch bei all der Beschäftigung wusste man noch immer nicht, was das Licht wirklich ist. In seinem tiefgründigen Essay führt uns Christian Haller durch die Jahrhunderte in die Gegenwart. Heute kennen wir die Antwort, und sie stieß die Tür zur Quantenphysik auf. Durch deren Anwendung betreten wir virtuelle Räume, bestrahlt von Licht, von dem wir endlich wissen, was es ist. Doch wissen wir auch, welche Konsequenzen dieses Wissen hat?

      Blitzgewitter
      3,4
    • Sich lichtende Nebel. Novelle

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Der Roman von Christian Haller, ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis, erzählt von Werner Heisenberg, der eine Szene in Kopenhagen 1925 beobachtet, die ihn zur Quantenmechanik inspiriert. Gleichzeitig kämpft ein Mann im Dunkel mit dem Verlust seiner Frau. Das Buch thematisiert Trauer, Einsamkeit und die Entstehung neuen Wissens.

      Sich lichtende Nebel. Novelle
      3,0
    • Im Park

      • 185 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Das Dilemma der Liebe entfaltet sich in einer einzigartigen Dreiecksgeschichte, in der Christian Haller mit bemerkenswertem Taktgefühl von schmerzlichen Abschieden und neuen Anfängen erzählt. Der Paläontologe Emile Ryffel kehrt nach einem Krankenhausaufenthalt in seine Wohnung zurück und erkennt, dass sich sein Leben für immer verändert hat. Seine Frau Lia, eine engagierte Filmproduzentin, liegt nach einem Gehirnblutungsvorfall im Koma, und die Ärzte sind unsicher, ob sie jemals wieder aufwachen wird. Inmitten dieser Krise hat Emile sich in Klara, eine junge Bekannte seiner Frau, verliebt. Obwohl er weiß, dass er die Affäre beenden sollte, kann er sich nicht von Klara lösen. Seine Liebe zu Lia steht im Konflikt mit dem Verlangen, aus den erstarrten Gewohnheiten seines Lebens auszubrechen und sich unbeschwert zu fühlen. Um Klarheit über seine Gefühle und Entscheidungen zu gewinnen, versucht Emile, sein Leben durch die analytische Linse seines Berufs zu betrachten. Doch diese Herangehensweise stößt an ihre Grenzen, da er Lia, die um ihr Überleben kämpft, nicht allein lassen kann. Gleichzeitig kann er seine Gefühle für Klara nicht leugnen. Haller schildert meisterhaft Emiles Dilemma, in das er sich zunehmend verstrickt.

      Im Park
      3,5
    • Manchmal sind wir uns selbst am meisten fremd. Clemens Lang ist ein anspruchsvoller Fotograf. Der genaue Blick für die Strudel und Untiefen der Welt ist seine Stärke. Und doch ist er sich selbst am meisten fremd. Das jedenfalls beginnt er zu begreifen, als er sich auf die Reise zu einer bedeutenden Tagung in einer weit entfernten Metropole begibt. Als er eine unerwartete Einladung zu einer Tagung irgendwo im Orient erhält, fühlt er sich enorm geehrt. Doch was ihm zunächst als verlockender Ausbruch aus dem Alltag erschien, entpuppt sich als Albtraum.

      Der seltsame Fremde
      3,2
    • „Die Reise durch die Toskana wird zum Alptraum. In der verwinkelten Altstadt Sienas beginnt die Jagd - aber wer jagt wen? Was ist Wahn, was Wirklichkeit? Dieser hervorragend geschriebene Roman ist ein echter Psychothriller, der die Nacken-haare das Sträuben lehrt.“ Brigitte

      Strandgut
      1,5
    • Sich lichtende Nebel

      Novelle - Ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Ausgezeichnet mit dem Schweizer Buchpreis 2023 Kopenhagen 1925: Ein Mann taucht im Lichtkegel einer Laterne auf, verschwindet wieder im Dunkel und erscheint erneut im Licht der nächsten Laterne. Wo ist er in der Zwischenzeit gewesen? Den Beobachter dieser Szene, Werner Heisenberg, führt sie zur Entwicklung einer Theorie, die im weiteren Verlauf ein völlig neues Weltbild schaffen wird: die Quantenmechanik. Der Mann im Dunkel selbst hingegen weiß nichts von der Rolle, die er bei der Entdeckung neuer physikalischer Gesetze gespielt hat – er versucht, den Verlust seiner Frau zu verarbeiten und seinem Leben eine neue Ausrichtung zu geben. Christian Haller, der diese beiden durch den Zufall verknüpften Lebenslinien weiter erzählt, macht daraus ein hellsichtiges literarisches Vexierspiel über Trauer und Einsamkeit, die Grenzen unserer Erkenntnis und die Frage, wie das Neue in unsere Welt kommt.

      Sich lichtende Nebel
      3,0