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Anton Hügli

    Studia Philosophica - 71: Die Idee der Demokratie mit Beitr. in franz. Sprache
    Studia Philosophica - 74/2015: Über Krise und Kritik - Crise et critique
    Studia Philosophica - 69: Philosophie des Bildes
    Studia Philosophica - 72: Die anthropologische Wende
    Philosophielexikon
    Philosophielexikon : Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie von der Antike bis zur Gegenwart
    • Philosophielexikon

      • 992 Seiten
      • 35 Lesestunden

      DIESES LEXIKON informiert über mehr als 1500 Personen und Begriffe der abendländischen Philosophie – von der Antike bis zur Gegenwart. Als Handbuch und Nachschlagewerk richtet es sich vor allem an den philo-sophisch interessierten Leser, der wissen will: Wieweit sind die in der Geschichte der Philosophie entwickelten Begriffe, Theorien und Probleme auch in der heutigen Diskussion noch gegenwärtig und lebendig, und in welcher Gestalt treten sie auf?

      Philosophielexikon
    • Naturliche Bestimmung versus Enhancement des Menschen? Die Werke von Max Scheler, Helmuth Plessner und Arnold Gehlen aus den 1920er Jahren prägen die moderne philosophische Anthropologie im deutschsprachigen Raum. Eine zentrale Annahme ist die Existenz anthropologischer Konstanten, die allgemeine Eigenschaften und Verhaltensweisen definieren, die allen Menschen eigen sind. Diese Annahme wird jedoch durch die historische und kulturelle Variabilität des Menschen in Frage gestellt. Die Anthropologie beansprucht, die grundlegende philosophische Wissenschaft zu sein, ist jedoch auf Einzelwissenschaften wie Biologie und Psychologie angewiesen, was ihre methodische Rechtfertigung und ihren philosophischen Status betrifft. Angesichts der aktuellen naturalistischen Strömungen und neuer Disziplinen wie der Philosophie des Geistes und Neurowissenschaften stellen sich Fragen zur menschlichen Natur und zu den Auswirkungen von Enhancement-Techniken, die die Grenzen des Menschseins herausfordern. Diese Entwicklungen werfen bedeutende Fragen zu unserem Selbstverständnis auf und beleuchten die natürliche Bestimmung des Menschen im Kontext heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse. Der Band enthält Beiträge zu Themen wie Selbstbewusstsein bei Tieren, Sprache und Denken sowie die Beziehung zwischen Anthropologie und Ethik, und untersucht die Herausforderungen, die die moderne Forschung an unser Verständnis des Menschseins stellt.

      Studia Philosophica - 72: Die anthropologische Wende
    • Studia Philosophica - 69: Philosophie des Bildes

      Philosophie de l'image

      • 245 Seiten
      • 9 Lesestunden

      “Never mind mind, essence is not essential and matter doesn’t matter.” (Nelson Goodman) Bilder fordern die Philosophie heraus – dies seit je und in einer medial gewordenen Welt im Besonderen. Die Hauptherausforderung liegt in der Schwierigkeit, mit den Mitteln der Philosophie – im Medium des Begriffs – einzufangen, was sich in der nicht-begrifflichen Welt des Bildes überhaupt tut. Kein Zweifel, Bilder wirken, zumindest auf uns, aber worin genau besteht ihre Wirklichkeit und wo ist ihr Ort? Offensichtlich sind sie all das nicht, was wir sonst wirklich nennen: Bilder sind weder Vorstellungen im Kopf, noch abstrakte Ideen, noch einfach Materie. Bilder bewegen uns, ganz anders als Gedanken uns bewegen, aber sind sie vielleicht nicht auch – eine Form des Denkens, des philosophischen Denkens womöglich? Die zur Mitwirkung an diesem Band eingeladenen Autoren versuchen sich diesen und ähnlichen Fragen zu stellen – immer in möglichst grosser Nähe zu den Bildern selber, mit Fallbeispielen vor Augen. Was sie – bei aller Verschiedenartigkeit ihres Ansatzes – verbindet, ist ihre Erfahrung im Überschreiten von Grenzen, sei es, dass sie, von der Philosophie her kommend, sich der Welt der Bilder anzunähern versuchten, sei es, dass sie umgekehrt, von der ihnen vertrauten Bildwelt her sich auf die Philosophie hin zu bewegten.

      Studia Philosophica - 69: Philosophie des Bildes
    • Theorien der Krise Das Wort ‘Krise’ ist in den letzten Jahren zum Schlagwort geworden: Im Politischen spricht man von Krisen der Repräsentation, des Nationalstaates, ja der Demokratie überhaupt; im Bereich des Sozialen von Krisen des Bildungssystems oder der Familie; man konstatiert eine Krise der Umwelt oder der Kunst, und im Feld der Wirtschaft schließlich scheint ‘Krise’ mittlerweile einen Normalzustand zu benennen. Etymologisch betrachtet ist jede krísis ein Punkt, an dem die Dinge eine entscheidende Wendung nehmen – zum Guten oder zum Schlechten. Jede Krise ruft darum nach einer Entscheidung, und die – wie man nicht erst seit Reinhart Kosellecks Kritik und Krise (1954/1959) weiß – ist nicht zu haben ohne Kritik als Kunst der Unterscheidung. In diesem Band werden die Theorien der Krise selbst zum Thema. Es geht um ein Verständnis der Begriffe ‘Krise’ und ‘Kritik’ sowie um ihnen verwandte Konzepte wie Reform und Revolution, Tradition und Restauration, Dekadenz und Katastrophe. Die systematischen Überlegungen verbinden sich mit philosophischen Fallstudien zu politischen, ökonomischen, sozialen, ökologischen, wissenschaftlichen oder ästhetischen Krisen. Ziel der Autorinnen und Autoren ist es, auf der Folie gegenwärtiger Phänomene und Entwicklungen das Verhältnis von Krise und Kritik neu zu bestimmen.

      Studia Philosophica - 74/2015: Über Krise und Kritik - Crise et critique
    • Nach 1989 schien es, als seien die rechtstaatlich verfassten Demokratien der westlichen Industrieländer das Zukunftsmodell. Doch seit Beginn des 21. Jahrhunderts wächst das Bewusstsein für die Diskrepanz zwischen den Verheißungen der Demokratie und ihrer Realität. Während autokratische Systeme wie China enorme Wirtschaftswachstumsraten verzeichnen, bleibt die Hoffnung auf Frieden, Freiheit und Wohlstand in vielen demokratischen Staaten unerfüllt. Die Handlungsspielräume nationalstaatlicher Demokratien, die von der globalisierten Ökonomie beeinflusst werden, werden immer enger. Regionale Strukturen wie die Europäische Union, die politisches Handeln ermöglichen könnten, fehlen die demokratische Legitimation. Die Vision globaler demokratischer Institutionen erweist sich als illusionär. Bürgerinnen und Bürger wenden sich zunehmend von der Politik ab oder lassen sich von populistischen Heilsversprechen blenden. Vor diesem Hintergrund stellen sich drängende Fragen: Wie kann Demokratie heute legitimiert werden? Wo liegen ihre Chancen und Grenzen? Was bedeutet dies für die Schweiz, die oft als demokratisches Vorzeigemodell gilt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Überlegungen renommierter Vertreter der politischen Philosophie, Soziologie und Politologie, die in diesem Band zu Wort kommen.

      Studia Philosophica - 71: Die Idee der Demokratie mit Beitr. in franz. Sprache
    • Seit Platons Staat erhebt die Philosophie den Anspruch, sowohl Bildungsgang des Menschen zu sein als auch verbindlich zu definieren, welche Art von Bildung angemessen ist. Diese Rolle führte zur Entwicklung der Pädagogik im späten 18. Jahrhundert, die konkrete Institutionen wie Schulen und Universitäten erforderte. Diese Transformation beeinflusste die Philosophie, die zu einem Schulfach wurde. Die institutionelle Umsetzung kann jedoch den ursprünglichen Geist der Philosophie verkehren und korrumpieren, sei es durch die Institutionalisierung selbst oder durch die Personen, die in diesen Institutionen agieren. Der vorliegende Band beleuchtet die Spannung zwischen dem pädagogischen Anspruch der Philosophie und der institutionellen Realität, insbesondere im Kontext aktueller bildungstheoretischer Debatten. Er thematisiert den Platz und die Bedeutung der Philosophie in Bildungsinstitutionen, von der Arbeit mit Kindern bis zur gymnasialen und universitären Disziplin. Zudem wird die schwer fassbare Frage nach dem philosophischen oder unphilosophischen Geist, der unsere Bildungseinrichtungen prägt, behandelt. Diese Fragen gewinnen an Dringlichkeit in Bezug auf die Einführung von Ethik oder praktischer Philosophie als Ersatz für Religion im Schulunterricht sowie auf die heutige Idee der Universität nach Bologna.

      Studia Philosophica - 65/2006: Philosophie und Bildung, Bildung durch Philosophie