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Marlen Bidwell Steiner

    Körperkonstruktionen und Geschlechtermetaphern
    Große Welt - kleine Welt - verkehrte Welt
    Obskure Differenzen
    Das Grenzwesen Mensch
    Der Spanische Bürgerkrieg als (anti)humanistisches Laboratorium
    (Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip
    • (Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip

      Sprache – Politik – Performanz

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der Band widmet sich der Konstruktion und Gestaltung von Geschlechterverhältnissen und -rollen, dem Doing Gender und dessen Dekonstruktion, dem Undoing Gender, in der Interaktion zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern im Sekundarschulbereich II. Im Setting des Action Research, einem forschungsgeleiteten Einbeziehen der Beiträge von Schülerinnen und Schülern „in Echtzeit“, wurden neue Impulse für künftige Themenfelder der Gender Studies generiert. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, war die Verknüpfung der Methoden- und Theorieangebote der Gender Studies mit jenen der Fachdidaktik unerlässlich.

      (Un)Doing Gender als gelebtes Unterrichtsprinzip
    • Aufgrund innovativer Massenmedien wurde die Guerra Civil nicht nur an der Front, sondern auch international als Propagandakrieg ausgetragen. Intellektuellen kam in diesem Krieg der Ideen eine Schlüsselrolle zu, wobei die Narrative und Sprachbilder beider Lager oft unheimlich ähnlich waren. Diese Anthologie versammelt Beiträge aus Geschichts-, Literatur-, Film- und Medienwissenschaften und beleuchtet die Ereignisse des Spanischen Bürgerkriegs sowie die kohärenten oder brüchigen Erzählungen, die darüber überliefert sind, aus spanischer, italienischer und österreichischer Perspektive. Die jeweiligen Länder waren damals mit faschistischen oder autoritären Regimes konfrontiert, aber auch mit dem Widerstand gegen diese. Der inter- und transdisziplinäre sowie dezidiert postnationale Ansatz zielt nicht nur auf eine innerspanische Analyse ab, sondern reflektiert auch die europäische Dimension des Bürgerkriegs.

      Der Spanische Bürgerkrieg als (anti)humanistisches Laboratorium
    • Das Grenzwesen Mensch

      Vormoderne Naturphilosophie und Literatur im Dialog mit Postmoderner Gendertheorie

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Dieses Buch stellt Körpervorstellungen der Spätrenaissance jenen der Gender Studies gegenüber, da diese historisch inkompatiblen Textkorpora signifikant ähnliche holistische Ansätze in medialen und epistemischen Zeitenwenden verfolgen. In den ausgewählten naturphilosophischen Texten des 16. Jahrhunderts werden originäre Theorien zu Leiblichkeit verhandelt, die an eine mediterrane Tradition des Materialismus anknüpfen. Gemeinsam sind ihnen relationale Modelle von Natur und Kultur, was etwa eine ausgeklügelte Affektelehre dokumentiert. Wechselseitige Einflüsse zwischen Körperinnerem und Körperumgebung sind auch zentraler Forschungsgegenstand rezenter Gender Studies, die auf die Offenlegung der metaphorischen Verfasstheit wissenschaftlicher „Wahrheiten“ zielen. Die Archäologie historischer Körpermodelle erschließt originäre Zugänge zu Konstruktionen des (männlichen) Subjektes. Da Geschlechterregime immer auf Ordnungen von Körper und Geist basieren, ist es unerlässlich, deren Wechselspiel mit technologischen, sozialen und kulturellen Paradigmen zu beleuchten. Deshalb wird auch die Verarbeitung philosophischer Körperkonzepte in wirkmächtigen literarischen Texten wie etwa der Celestina oder dem Orlando Furioso eingehend analysiert.

      Das Grenzwesen Mensch
    • Obskure Differenzen

      Psychoanalyse und Gender Studies

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Gegenwärtig werden Geschlechtsidentitäten in vielen Kulturen als fragil und wandelbar erlebt. Um den damit verbundenen individuellen und kollektiven Erfahrungen zwischen Angst und Neugier besser begegnen zu können, ist eine Zusammenführung von Psychoanalyse und Gender Studies naheliegend und notwendig. Beide Disziplinen haben seit ihren Anfängen einen prekären institutionellen Status inne. Ihre genuine Hinwendung zu Fragen der geschlechtlichen Identifizierung und der gemeinsame Anspruch auf ein Ineinandergreifen von Theorie und Praxis implizieren vielfältige Anschlussmöglichkeiten. Doch trotz innovativer theoretischer Ansätze innerhalb beider Fachrichtungen ist es nicht leicht, diese ineinander zu überführen und produktiv zu machen. Durch ihre Expertise in beiden Forschungsrichtungen gelingt es den BeiträgerInnen, ein produktives Spannungsverhältnis zwischen der psychoanalytischen Praxis und den Ansätzen der Gender Studies herzustellen und die wechselseitige Rezeption zu stärken. Zugleich werden die obskuren Differenzen beleuchtet und verborgene Parallelen herausgearbeitet. Mit Beiträgen von Mit Beiträgen von Anna Babka, Marlen Bidwell-Steiner, Beate Hofstadler, Ortrun Hopf, Ulrike Kadi, Brigitta Keintzel, Eva Laquièze-Waniek, Wolfgang Müller-Funk, Susanne Lummerding, Juliet Mitchell, Alice Pechriggl, Ilka Quindeau und Alenka Zupančič

      Obskure Differenzen
    • Metaphern bebildern und strukturieren nicht nur Vorstellungen und Wahrnehmungen von Wirklichkeit, sie sind auch in entscheidender Weise daran beteiligt, Wirklichkeit zu erzeugen. In diesem Sinne stellen Geschlechtermetaphern ein wirkmächtiges Instrument der Körper- bzw. der Selbstwahrnehmung dar. Die AutorInnen diese Sammelbandes untersuchen den Einsatz von Körpermetaphorik in den Bereichen Poetik, Philosophie, Politik sowie in Alltagsdiskursen und entwerfen im Rahmen ihrer Analysen ein breites Spektrum metapherntheoretischer Ansätze. Die Berücksichtigung kultureller und historischer Dimensionen von Körpermetaphern ermöglicht einen spannenden Einblick in traditionelle Geschlechterdiskurse und macht sichtbar, wie diese unterlaufen wurden und werden. Mit Beiträgen von Marlen Bidwell-Steiner, Karin Bischof, Anita Dietrich-Neunkirchner, Waltraud Ernst, Astrid Fellner/Susanne Hamscha, David Halperin, Karin Harrasser, Sergius Kodera, Katerina Kolárová, Bettina Mathes, Karin Sardadvar, Rudolf Schmitt, Karin Wozonig

      Körperkonstruktionen und Geschlechtermetaphern
    • An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und gesellschaftlichen Bereichen finden sich zunehmend komplexe Themen, die sowohl fundierte Analysen erfordern als auch Einfluss auf das tägliche Leben haben. Die Definition und Bewertung von „Generation(en)“ sowie die Entwicklung von Reproduktionstechnologien sind zentrale Fragestellungen. Die Frauen- und Geschlechterforschung zeichnet sich durch Inter- und Transdisziplinarität aus, was der lebensweltlichen Relevanz ihrer Themen Rechnung trägt und eine soziale sowie kulturelle Orientierungsfunktion erfüllt. Dieser Sammelband beleuchtet diese Aspekte aus vielfältigen Perspektiven. Die Beiträge stammen von verschiedenen Autorinnen und Autoren, die unterschiedliche Blickwinkel einbringen. Die Herausgeberinnen, Mag. Marlen Bidwell-Steiner und Dr. Karin S. Wozonig, bringen umfassende Expertise aus den Bereichen Genderforschung, Literaturwissenschaft und Körperdiskurse mit. Bidwell-Steiner ist Leiterin des Referats Genderforschung an der Universität Wien, während Wozonig seit 2004 am selben Referat tätig ist und sich auf Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts spezialisiert hat. Gemeinsam fördern sie die Auseinandersetzung mit relevanten gesellschaftlichen Themen und deren wissenschaftlicher Analyse.

      Gender & Generation
    • Der vorliegende Band ging aus dem Forschungsprojekt "Gender Studies zwischen Ost und West" hervor, das 2000/1 von insgesamt 21 ForscherInnen am Gender Kolleg der Universität Wien konzipiert und durchgeführt wurde. Die Auswahl der vorliegenden Buchbeiträge folgte einer Fokussierung auf Auseinandersetzungen mit Ost-West-Beziehungen aus der Sicht ehemaliger "Ostblockstaaten", mehrheitlich durch Forscherinnen aus den betreffenden Ländern. Das theoretische Rahmenkonzept des interdiszipliniären Gender Kolleg trachtet danach, Denk-, Erkenntnis- und soziale Seinsverhältnisse über die Transversale "Brüche" (nämlich ontologische wie auch erkenntnistheoretische Brüche) explizit zu machen. Diese Zugangsweise ist den neuen Entwicklungen am angemessensten, weil sie, bezogen auf Geschlechterverhältnisse, offen ist für eine konzentrierte Aufmerksamkeit gegenüber Transformationsprozessen, für Grenzüberschreitungen sowie für andere, "fremde" Gesellschaften

      Brüche, Geschlecht, Gesellschaft : Gender Studies zwischen Ost und West