Im Freien schlafen, umgeben von Bäumen, Dunkelheit und angenehmer Kälte. Dabei hoch zu den Sternen blicken und sehen, wie sich die Atemluft wie eine feine Wolke vor den Augen kräuselt. Vielleicht verpassen wir ja etwas, wenn wir immer nur in temperierten Räumen mit vier Wänden und einer Decke liegen. Markus Torgeby war ein erfolgreicher Langstreckenläufer, als er der Zivilisation den Rücken kehrte, in den Wald zog und fortan unter freiem Himmel schlief. Eine Erfahrung, die sein Leben und seinen Blick auf die Welt veränderte.
Markus Torgeby Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Nachdem eine Verletzung seine vielversprechende Elite-Läuferkarriere beendete, sah sich Markus Torgeby einer tiefgreifenden Lebenskrise gegenüber. Vier Jahre selbstgewählter Einsamkeit in einer Hütte im Wald von Jamtland brachten ihm Ruhe und eine neue Ausrichtung. Heute hält Torgeby Vorträge darüber, was im Leben wirklich wichtig ist, und baut Häuser und Outdoor-Betten.



Bis an die Grenzen des Seins
Mein Leben als einsamer Läufer in der schwedischen Wildnis
- 240 Seiten
- 9 Lesestunden
Markus Torgeby war gerade einmal 20 Jahre alt, als er in den abgeschiedenen schwedischen Wald zog, um ein Einsiedlerleben zu führen und sich seiner wahren Leidenschaft zu widmen: dem Laufen. Vier Jahre lang lebte er in einem Zelt in der Wildnis und trotzte den rauen schwedischen Wintern. Das ist seine Geschichte. Dieser internationale Bestseller ist ein außergewöhnliches, mitreißendes Buch über Laufen, Durchhaltevermögen, Verlust und Selbstentdeckung. In seiner Jugend war Markus Torgeby ein talentierter Langstreckenläufer. Während er im Training herausragende Leistungen erbrachte, scheiterte er im Wettkampf jedoch häufig ohne ersichtlichen Grund. Da er sich von seinem Trainer unter Druck gesetzt fühlte und die MS-Erkrankung seiner Mutter an ihm zehrte, beschloss er, etwas zu tun, wovon die meisten von uns nur träumen: Er entfloh der modernen Welt. Das einfache Leben im Wald, mit dem Allernötigsten zu überleben und mit extremer Kälte zurechtkommen zu müssen, bedeutete seine Rettung und ließ ihn schließlich seinen eigenen Weg finden. „Es scheint vollkommen offensichtlich: Hier werde ich nach dem Sommer leben. Keine Bedenken, nur ein tiefes Gefühl der Ruhe.“ „Ich laufe, weil ich laufen möchte. Nicht, um Leistungen zu erbringen.“