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Javier Marías

    20. September 1951 – 11. September 2022

    Javier Marías war ein spanischer Romanautor, Übersetzer und Kolumnist, dessen Werke in 42 Sprachen übersetzt wurden. Sein Schreiben zeichnete sich durch tiefgreifende Erkundungen von Erinnerung, Zeit und der Natur des gesprochenen und geschriebenen Wortes aus. Marías befasste sich oft mit Themen wie Verlust, Vergessen und der komplexen Natur menschlicher Beziehungen und verwebte philosophische Reflexionen mit fesselnden Erzählungen. Sein einzigartiger und wiedererkennbarer Stil, der durch lange, verschlungene Sätze und sorgfältige Wortwahl gekennzeichnet war, zog die Leser in die komplexen Innenwelten seiner Charaktere.

    Javier Marías
    Geschriebenes Leben
    Tomás Nevinson
    So fängt das Schlimme an
    Das Leben der Gespenster
    Dein Gesicht morgen. Bd.2
    Dein Gesicht morgen. Bd.3
    • »Wollte Gott, daß niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, weder um einen Rat noch um einen Gefallen ...«, so beginnt »Tanz und Traum«, der zweite Band von »Dein Gesicht morgen «, in dem wir die weitere Geschichte von Jaime Deza erfahren, jenes Spaniers, der für den englischen Geheimdienst oder dessen Sondereinheit MI6 arbeitet und dessen Aufgabe darin besteht, vorherzusehen, wie sich jemand in Zukunft verhalten wird oder auch zu erkennen, wie sein Gesicht morgen sein wird. »Tanz und Traum« läßt uns abermals in die betörende Prosa seines Autors eintauchen und bringt uns zum Nachdenken über viele Dinge, von denen wir glauben, daß wir sie »ungewollt« tun, bis hin zu den gewalttätigsten, und von denen wir am Ende überzeugt sind, daß sie »kaum zählen«, und sogar, daß sie niemals getan wurden.

      Dein Gesicht morgen. Bd.2
      4,4
    • Das Leben der Gespenster

      • 91 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Javier Marías, ein faszinierter Autor von Gespenstern, teilt in seinen Essays persönliche Erfahrungen als Leser, Anekdoten aus Antiquariaten und Einblicke in die Literatur. Er reflektiert über seine Kollegen und die Eitelkeiten des Schriftstellerlebens, nennt Gründe gegen das Romanschreiben und einen, der dafür spricht.

      Das Leben der Gespenster
      3,0
    • Liebe, Leidenschaft und ein rätselhafter Todesfall – der große spanische Erzähler und Bestseller-Autor JAVIER MARÍAS in Höchstform Welches Geheimnis verbirgt sich hinter der unglücklichen Ehe von Eduardo und Beatriz? Auch Juan, Freund und engster Vertrauter, kennt die Wahrheit nicht. Als er Beatriz‘ Geliebter wird, überstürzen sich erschütternde Ereignisse. Jahre später erkennt Juan: Wenn wir uns der Vergangenheit nicht stellen, wird alles Leben aus der Lüge kommen. Javier Marías ist ein erbarmungsloser Kenner der menschlichen Herzen, ihrer dunklen Seiten und verborgenen Winkel. Ein überwältigendes Meisterwerk.

      So fängt das Schlimme an
      4,1
    • Der hoch gelobte Roman »Berta Isla« (2019) von Javier Marías wird nun durch den abschließenden zweiten Teil der Geschichte ergänzt: »Tomás Nevinson«. Eigentlich hat Tomás Nevinson mit dem Geheimdienst abgeschlossen. Doch sein ehemaliger Chef verführt ihn mit einem neuen Auftrag: Nevinson soll in einer spanischen Kleinstadt eine Terroristin, die sich an früheren Anschlägen der ETA und der IRA beteiligt hat, aufspüren und beseitigen. Als er mit einer Frau, die als Zielperson in Frage kommt, eine Beziehung eingeht, gerät er in Gewissenskonflikte. Lassen sich Schuld und Unschuld zweifelsfrei erkennen? Und darf man einen Menschen töten, um ein größeres Verbrechen zu verhindern? »Tomás Nevinson« ist eine meisterhafte Mischung von Spionageroman, erotischem Abenteuer und moralischer Reflexion. »Vermutlich der beste Roman, den Javier Marías bisher geschrieben hat.« El País

      Tomás Nevinson
      4,1
    • Mit spitzer Feder geschriebene Einzelporträts von 26 Autoren der Weltliteratur: kleine, unterhaltsame und pointierte Skizzen, die den indiskreten Blick hinter die Kulissen der Kunst erlauben. Ist es wichtig zu wissen, daß Faulkner seine Briefe und Päckchen aus Abneigung vor Postsendungen meist nicht öffnete? Oder daß sich Conrad tagelang in seinem Badezimmer einzuschließen pflegte? Ja, denn diese kleinen Eigenheiten machen die Biographien bedeutender Autoren faßbarer. In ›Geschriebenes Leben‹ präsentiert Javier Marías 26 ironische Lebensbeschreibungen von Schriftstellern, die, fortlaufend gelesen, eine ziemlich gespenstische Geschichte ergeben. Indem Marías Alltag mit Künstlerischem vermischt, zeigt er gewissermaßen das Gegengedächtnis zur Literatur: eine fragmentarische Literaturgeschichte. Faulkner zu Pferde, Joyce in seinen Posen, Stevenson unter Verbrechern, Conan Doyle und die Frauen, Thomas Mann und seine Gebrechen, Turgenjew und seine Trauer, Lampedusa, Rilke, Nabokov, Madame de Deffand, Rimbaud, Emily Brontë, der große Laurence Sterne … Sie alle nehmen wieder Gestalt an in diesen ungewöhnlichen Halbporträts, die sich wie Geschichten lesen, sind sie doch mit jener Leidenschaft und Eleganz erzählt, die Javier Marías' Prosa auszeichnen.

      Geschriebenes Leben
      3,9
    • Alle unsere frühen Schlachten

      • 137 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Faszinosum Fußball: Vieles, so Marías, wechselt man heutzutage, den Beruf, die Frau oder den Mann, die Automarke - aber nicht den Fußballverein. Javier Marías begeistert sich für Fußball, und Real Madrid ist sein Verein. Seit vielen Jahren schreibt der renommierte Schriftsteller für verschiedene Zeitungen Glossen und Essays zum Geschehen rund um den Ball. Nicht nur über die kickende Gesellschaft läßt er sich darin aus, vielmehr handeln sie von allem, was die menschliche Seele berührt: von Liebe und Leidenschaft, von Edelmut und Gerechtigkeit, von Neid, Mißgunst und euphorischer Siegeslaune. Der Marías-Leser erfährt hier womöglich mehr über die Leidenschaften des Autors als in jedem seiner Romane. 'Selbst wenn man kein tieferes Interesse für Fußball hegt, hat dieses Buch schon fast Offenbarungscharakter. Auch Nichtfußballfreunde verstehen plötzlich, warum das Geschehen auf dem Spielfeld und davor und danach und drum herum solche Gefühle freisetzt.' (Katharina Döbler in der ›Zeit‹) Für die erweiterte Taschenbuchausgabe wurden vier der Texte erstmals ins Deut-sche übersetzt, einer davon erscheint damit überhaupt zum ersten Mal in Buch-form. Illustriert ist der Band mit Fußballsammelbildchen aus dem Privatbesitz des Autors.

      Alle unsere frühen Schlachten
      3,9
    • Berta und Tomás kennen sich seit ihrer Jugend in Madrid und haben sich früh für ein gemeinsames Leben entschieden. Doch während seines Studiums in Oxford begeht Tomás einen dummen Fehler, der ihn und Berta in eine verhängnisvolle Lage bringt. Um der Haftstrafe zu entgehen, beginnt er heimlich für den britischen Geheimdienst zu arbeiten. In Madrid ahnt Berta, dass Tomás ein Doppelleben führt. Und als er während des Falklandkrieges spurlos verschwindet, muss sie sich endgültig fragen, wer ihr Mann war. Eine Geschichte über die Leidenschaft des Wartens, über den Wandel der Liebe und die dunkle Macht der Geheimnisse.

      Berta Isla
      4,0
    • Mein Herz so Weiss

      • 348 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Eine junge Frau erhebt sich vom Tisch, geht ins Bad, knöpft ihre Bluse auf und erschießt sich. Diese dunkle Szene, von der der Ich-Erzähler nur gehört hat, läßt ihm keine Ruhe mehr. Die junge Frau war seine Tante, die Schwester seiner Mutter, die Frau, die sein Vater vor seiner Mutter geheiratet hatte. Vierzig Jahre später ist der Erzähler selbst verheiratet. Dunkle Vorahnungen und nebensächliche Ereignisse beunruhigen ihn. Der Ich-Erzähler ist Dolmetscher und leidet an einer »déformation professionelle«, die ihn dazu zwingt, jedes Detail zu registrieren und zu interpretieren: die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge im Leben zu zweit und auch jene Details, die ihm nach und nach mehr über die Ereignisse vor seiner Geburt verraten, als ihm lieb ist.

      Mein Herz so Weiss
      3,9
    • Dein Gesicht morgen 1

      • 488 Seiten
      • 18 Lesestunden

      »Man sollte niemals etwas erzählen ...«, beginnt Jaime (oder Jacobo oder Jacques Deza), der Erzähler, seine Geschichte. Aber er wird genau das Gegenteil tun: Er wird alles erzählen. Er wird vom britischen Geheimdienst erzählen und von dessen Sondereinheit MI6. Jaime Deza, der vor vielen Jahren in Oxford unterrichtet hat, kehrt nach England zurück. Dort entdeckt er, daß sein ehemaliger Mentor, Sir Peter Wheeler, Mitglied dieses Geheimdienstes ist und daß er ebenfalls über eine bestimmte Gabe verfügt - oder ist es ein Fluch: Er kann sehen, wie ein Mensch sich später verhalten wird, er kann erkennen, wie das Gesicht morgen sein wird, er weiß, wer ein Verräter sein wird und wer loyal. Formal raffiniert und faszinierend verfolgt Marías hier mehr denn je einige seiner bereits klassischen Themen: das unergründliche Wesen der Menschen, Segen und Fluch von Reden und Schweigen, und was wir alle vom ersten Augenblick an in anderen erkennen können - was aber nur wenige wahrhaben wollen.

      Dein Gesicht morgen 1
      3,9
    • Alle Seelen

      • 275 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ein frühes Buch des hochgelobten Autors von "Mein Herz so weiß". Es ist ein Campus-Roman, den der Spanier Javier Marias unter dem Eindruck seines eigenen Oxford-Aufenthalts 1989 geschrieben hat. Es handelt sich um eine Liebesgeschichte, um eine absurde Komödie, deren Protagonist Oxford, die berühmte, altehrwürdige englische Universitätsstadt, selbst ist.

      Alle Seelen
      3,8
    • Schwarzer Rücken der Zeit

      • 361 Seiten
      • 13 Lesestunden

      »Javier Marías verwandelt seine Biographie in den abenteuerlichsten seiner Romane.« Emma Rodríguez in ›El Mundo‹ Verfasser und Erzähler einer Geschichte werden nicht selten verwechselt, vor allem, wenn eine Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt wird und Erzähltes sich scheinbar mit den Lebensspuren des Autors deckt. Dies geschah Javier Marías mit seiner Oxford-Satire ›Alle Seelen‹. Doch in Wahrheit waren bis auf einen wenig bekannten Dichter alle Figuren frei erfunden. Ein Beweis für die Macht der Fiktion, ohne ein reales Vorbild Wirklichkeit zu schaffen. – Um diesen Gedanken kreist das neue Werk des berühmten spanischen Romanciers, der darin mit viel Ironie und Witz die Puzzlesteine der realen Vorbilder seiner Romangestalten zusammensucht und wie ein Detektiv ihre abenteuerlichen Lebensläufe weiterverfolgt. Doch Marías täuscht dem Leser nur vor, erzählerisch die Grenzen zwischen Realität und Fiktion erklären zu wollen. Schließlich hat bei Marías Literatur, das Jonglieren mit Fakten, Erinnerungen und Imaginationen, vor allem spielerischen Charakter. Und so weiß man als Leser am Schluß denn auch nicht, ob ›Schwarzer Rücken der Zeit‹ nicht selbst möglicherweise eine subtile Fälschung darstellt und man wieder einmal Marías' großer Kunst der Verstellung aufgesessen ist.

      Schwarzer Rücken der Zeit
      3,3
    • Keine Liebe mehr

      Akzeptierte und akzeptable Erzählungen

      • 512 Seiten
      • 18 Lesestunden

      Ein von einer afrikanischen Lanze durchbohrtes Paar, eine Pornoschaupielerin, ein Butler, der in einem New Yorker Aufzug steckenbleibt - mysteriöse Ärzte, wollüstige Ehefrauen, Bodyguards und Gespenster, das sind die Helden in JAVIER MARÌAS' Erzählungen, die einem abwechselnd den Atem nehmen, einen in schallendes Lachen ausbrechen oder über die ein oder andere Lebensweisheit nachdenken lassen. »Keine Liebe mehr« vereint endlich Marías‘ gesammelte Erzählungen: neue und bereits erschienene.

      Keine Liebe mehr
      3,7
    • Der Gefühlsmensch

      • 192 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein Opernsänger sitzt im Zug nach Madrid, dort soll er den Otello singen. In seinem Abteil sitzen die rätselhafte Natalia Manur und deren Ehemann, ein Despot und Banker. Mit von der Partie ist auch Dato, der Natalia die Zeit vertreiben soll, während ihr Mann seinen Bankgeschäften nachgeht. Am Ende aber vertreibt der Opernsänger Natalia die Zeit, und nicht nur das, die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und Natalia verlässt ihren Ehemann, der sich daraufhin erschießt. Bereits in seinem frühen Werk zeigt Javier Marías, mit welch meisterhaften Kunstgriffen er den Leser zu faszinieren vermag.

      Der Gefühlsmensch
      3,7
    • Aus dem Spanischen von Renate Zuniga Eine Urlaubsbekanntschaft auf Mallorca. Ein Pärchen am Strand weckt die Neugierde des Ich-Erzählers: Der Mann hält tagtäglich jede Bewegung der jungen Frau mit einer Videokamera fest. Sie ist von makelloser, sahniger Schönheit, er ist erheblich älter als sie, nicht schön, nicht häßlich, nur dick. In einem nächtlichen Gespräch unter vier Augen offenbart er dem voyeuristischen Ich-Erzähler, was es mit der ständigen Filmerei auf sich hat. Und das zunächst völlig unschuldig scheinende Urlaubsvergnügen wird zunehmend bedrohlicher. Ob die Frauen schlafen, während am nächtlichen Swimmingpool über ihr Leben und ihren Tod verhandelt wird, ob es sich um ein echtes Gespenst aus dem Spanischen Bürgerkrieg handelt, dem ein umtriebiger Engländer auf die Spur zu kommen sucht; ob ein Doppelgänger in Barcelona einen Geschäftsmann in den Ruin treibt oder ob ein junger Mann von der Geliebten seines verstorbenen Vaters Briefe aus dem Jenseits erhält: Der Zwang, sich auf wenige Seiten konzentrieren zu müssen, hat Marías' großartiger Erzählkunst keinen Abbruch getan, ganz im Gegenteil.

      Während die Frauen schlafen
      3,5
    • Die Reise über den Horizont

      • 205 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Kapitän Kerrigan, ein exzentrischer Millionär, keineswegs ein unbeschriebenes Blatt, stellt eine Antarktis-Expedition zusammen, an der Wissenschaftler und Schriftsteller teilnehmen sollen. Doch die Reise, wie der Titel andeutet, ist nichts weiter als ein Vorwand, eine Phantasmagorie, aus der sich ein Drama entwickelt. Meisterhaft erzählt als ein Buch im Buch werden der Abenteuerreise Kerrigans andere Begebenheiten hinzugefügt, andere Personen, ebenso romanhaft, die an die großen Meister wie Joseph Conrad, Henry James und vor allem Conan Doyle erinnern. Und in pittoresken Szenen mit geheimnisvollen Manuskripten, Edwardian Ladies, berüchtigten Geschäftsleuten, unaufgeklärten Todesfällen, einer rätselhaften Entführung, ungleichen Duellen und Seelandschaften entfaltet sich eine turbulente Geschichte.

      Die Reise über den Horizont
      2,7
    • Javier Marías, der große Erzähler Spaniens, ist zurück. 'Endlich zeigt große Literatur wieder ihr wahres Gesicht', schreibt die spanische Presse über den Roman, der in Spanien gleich auf Platz 1 der Bestsellerliste stand. Wie in seinem Welterfolg ›Mein Herz so weiß‹ überzeugt Javier Marías durch fesselnde Spannung und unerwartete Wendungen. Keiner kennt so gut die verborgenen Winkel der Herzen. Dies hat Javier Marías berühmt gemacht. Madrid, ein Café: Jeden Morgen beobachtet María das perfekte Paar Luisa und Miguel. Sie ist gefangen von der zärtlichen Aufmerksamkeit der Liebenden. Doch dann geschieht etwas Schreckliches, und María gerät in einen Irrgarten aus Ahnungen und Verdächtigungen. Sie kennt die Liebe, sie kennt den Tod, aber kennt sie auch die Wahrheit. 'Der beste Marías, den es je gab.' La Vanguardia

      Die sterblich Verliebten
      3,7
    • Morgen in der Schlacht denk an mich

      • 430 Seiten
      • 16 Lesestunden

      „Niemand denkt je daran, daß er irgendwann eine Tote in den Armen halten könnte“, aber genau das passiert Víctor. Es ist sein erstes Rendezvous mit der Frau, die erste gemeinsame Nacht bei ihr zu Hause. Der Ehemann ist verreist, das Kind schläft nebenan. Plötzlich wird der Frau übel, und innerhalb kurzer Zeit ist sie tot. Mit dieser unheimlichen Szene beginnt eine atemberaubende, dicht erzählte Geschichte über Liebe und Verrat. Víctor, dem diese Nacht wie ein Albtraum nachgeht, beginnt zu rekonstruieren, was wirklich geschah.

      Morgen in der Schlacht denk an mich
      3,7
    • Als ich sterblich war

      • 189 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Ein Pornodarsteller erzählt von seinem letzten Job als Leibwächter einer suizidgefährdeten Milliardärstochter; der Besucher eines Pferderennens wird im beiläufigen Gespräch mit einem Nebenstehenden Zeuge des Augenblicks, in dem ein Mord geplant wird; ein an Depressionen leidender Schriftsteller setzt seine Medikamente ab, um seine Forschungsarbeit über den Schmerz zu vervollkommnen; ein Geist schildert minutiös die Umstände seines Todes und erinnert sich in allen quälenden Einzelheiten an die Zeit 'als ich sterblich war'. Mord, Verführung, ungewollter Sex, Geistererscheinungen, Lüge und Betrug - in zwölf dichten Geschichten hat der Autor diese dem begeisterten Marias-Leser wohlvertrauten Themen meisterhaft verwoben. Javier Marias, 1951 in Madrid geboren, gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des heutigen Spaniens. Seit seinem Welterfolg ›Mein Herz so weiß‹ (1992, dt. 1996) ist er mit zahlreichen international wichtigen Preisen geehrt worden, u. a. 1995 mit dem Premio Rómulo Gallegos, 1996 mit dem Prix Femina Étranger, 1997 mit dem International IMPAC Dublin Literary Award und dem Nelly-Sachs-Preis für sein Gesamtwerk sowie 1998 mit dem Mondello-Literaturpreis der Stadt Palermo. Sein umfangreiches Werk wurde inzwischen in 26 Sprachen übersetzt.

      Als ich sterblich war
      3,6
    • Dein Gesicht morgen

      Roman

      • 1632 Seiten
      • 58 Lesestunden

      Ein Stück Weltliteratur: »Dein Gesicht morgen« von Javier Marías Jaime Deza hat die Begabung, hinter den Gesichtern von Menschen ungeahnte Seiten zu erkennen, auch bei sich selbst. Der Spanier wird für den britischen Geheimdienst rekrutiert. Beim Entschlüsseln von Gesprächen und Gesten entdeckt er, dass unter der scheinbar friedlichen Oberfläche unserer Welt stets die Verführung zu Lüge und Gewalt droht, wie ein Gift, das uns langsam eingeflößt wird. Die Abgründe menschlicher Leidenschaft verbinden sich aufs Unheimlichste mit den gewaltsamen Katastrophen des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich in drei Teilen erschienen, gilt dieser in jeder Hinsicht monumentale Roman als Gipfelwerk des Weltautors Javier Marías. »Ein großer Roman.« Denis Scheck, Druckfrisch

      Dein Gesicht morgen
    • Written Lives

      • 208 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Javier Marias revisits the lives of some of the world's most eminent writers, looking at them through some peculiar detail in their lives and provides a lively and illuminating insight into personalities we thought we knew everything about." Mini-bographies/profiles of major writer by an incredibly talented novelist and prose technician. Spare, undaunted,wry and with an incredibly matire and human understanding.

      Written Lives
      3,8
    • Madame du Deffand and the Idiots

      • 64 Seiten
      • 3 Lesestunden

      She was bored and fought against her boredom, which only bored her still more.' Five sparkling, irreverent brief portraits of famous literary figures (including libertines, eccentrics and rogues) from Spain's greatest living writer.

      Madame du Deffand and the Idiots
      3,8
    • Tiempos ridículos

      • 367 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Con las noventa y seis columnas de este volumen, aparecidas en El País Semanal entre febrero de 2011 y febrero de 2013, Javier Marías cumple diez años de colaboración dominical en este medio. Durante este tiempo se ha convertido en alguien fundamental para infinidad de lectores, que aguardan con impaciencia su dosis semanal de valentía, originalidad, argumentaciones sólidas, sentido del humor y excelente prosa. El periodo aquí cubierto es el de la actual crisis económica y política, por lo que su tono es quizá más amargo que en otras ocasiones. Pero en sus artículos también hay lo que el autor llama «treguas», de modo que el lector encontrará piezas emotivas o divertidas y siempre agudas: sobre la muerte de su tío, el músico Odón Alonso, o el caso Strauss-Kahn, o la nueva Ortografía de la RAE, sobre cómo Mourinho lo ha llevado a ser menos madridista que nunca, o los premios literarios, o sus peripecias en una adusta librería de Viena, o los héroes de los tebeos de su infancia, o la conmovedora carta de un lector… Sin duda Tiempos ridículos enviará a la papelera muchos recortes, porque eso es lo que muchos lectores hacen con las columnas de Javier Marías: las recortan y las guardan, para darse ánimos al releerlas y renovar el placer.

      Tiempos ridículos
      4,4
    • Per Javier Marias l'amore è il sentimento che richiede le maggior dosi di immaginazione, non soltanto quando chi lo ha sperimentato e lo ha perduto ha bisogno di spiegarselo, ma anche mentre l'amore si sviluppa e ha pieno vigore. In altre parole, per Marias l'amore ha sempre una proiezione immaginaria, per quanto possiamo crederlo tangibile o reale in un determinato momento. Ed è sulla proprio sulla base di queste riflessioni personali che Marias ha costruito, seppure con declinazioni diverse, i romanzi qui riuniti - usciti singolarmente tra il 1998 e il 1999 -, tutti accomunati dal filo rosso e imperioso della passione amorosa. In Tutte le anime Marias racconta la storia di un turbamento, un penetrante diario pubblico dell'intimità dove ogni dettaglio viene indagato con l'acribia minuziosa dell'entomologo, nella convinzione che anche il gesto e l'incontro apparentemente più insignificanti possano aprire la strada a vertigini metafisiche. Un cuore così bianco, invece, parla della persuasione e dell'istigazione, del matrimonio, della possibilità di sapere e dell'impossibilità d'ignorare, del sospetto, del parlare e del tacere. Infine in Domani nella battaglia pensa a me, raccontandoci l'inganno e svelandone la macchina che esso mette inevitabilmente in moto, Marias racconta l'illusoria realtà in cui tutti noi siamo sprofondati.

      Trilogia sentimentale: Tutte le anime-Un cuore così bianco-Domani nella battaglia pensa a me
      4,2
    • Slavný španělský romanopisec Javier Marías píše o fotbale doma i ve světě a prostřednictvím fotbalových výher, proher a různých trapasů vtipně uvažuje o vlastenectví a vlastenčení, fandění, vznešenosti a statečnosti i ubohosti a simulantství hráčů, ale i o módách účesů a dresů. Marías fotbal vidí jako nekonečný průvod hrdinů, padouchů a statistů, jako velkolepou podívanou.

      Divoši a citlivky : fotbalové fejetony
      3,6
    • Monumentalna powieść uznana przez krytyk�w literackich na świecie za jeden z najlepszych utwor�w wsp�łczesnej literatury.Jacques lub Jaime lub Jacobo Deza przygląda się nieznanym twarzom otaczających go ludzi. Przygląda się swojej twarzy.Odkrywa, że pozornie spokojny, zachodni świat, w kt�rym żyjemy, toczy trucizna zdrady i przemocy. To coś więcej niż jedynie pasjonująca historia, to wielopoziomowa, śmiała proza napisana z prawdziwą maestrią.Marias, jeden z najoryginalniejszych pisarzy Europy, to autor, w kt�rego prozie można się zanurzyć i błogo zatracić.

      Twoja twarz jutro. Trylogia
      3,9
    • El oficio de oír llover

      • 316 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Este volumen recoge noventa y nueve artículos publicados entre febrero de 2003 y febrero de 2005, es decir, los dos primeros años de colaboración de Javier Marías en El País Semanal. En este casi centenar de piezas, Marías se muestra tan combativo e irreverente como de costumbre, y lo hace cuando era más oportuno: durante una etapa de nuestra historia algo sombría, que tuvo su máxima expresión trágica en los atentados madrileños del 11 de marzo de 2004. A los columnistas, dice Marías, «hay temporadas en que la realidad se nos impone en exceso, y hasta nos parece inmoral no referirnos a los acontecimientos graves en que nos hallamos inmersos todos». Sin embargo, la variedad de asuntos tratados, casi siempre con leve nostalgia o con aguda ironía, es considerable: desde evocaciones de su madre muerta y de su padre anciano, del amigo de infancia o de las viejas colecciones de cromos de futbolistas, hasta las creencias y costumbres más necias de nuestro tiempo, la búsqueda de tumbas legendarias durante algunos viajes o la cada vez menos importancia de lo dicho y de las palabras, que lleva a demasiadas personas, sobre todo a los políticos, a ejercer constantemente «el oficio de oír llover». Por suerte, existen aún escritores que, como Javier Marías, no se limitan a eso, sino que, con sus palabras, «intentan distinguir algo en medio del rumor manso o del ruido atronador de los acontecimientos».

      El oficio de oír llover
      3,8
    • Quatre nouvelles. Quatre histoires captivantes qui plongent le lecteur dans des univers riches et dépaysants. À Tolède, un drame va bouleverser la vie d'une jeune femme. À Paris, un traducteur arpente les rues de la Ville Lumière muni de son appareil photo dans l'espoir de réaliser un cliché extraordinaire. À Chicago, une octogénaire acariâtre embauche avec réticence une femme de ménage mexicaine. Sur une plage des îles Baléares, un homme épie un couple magnétique et tente de percer le mystère qui l'entoure. Ce recueil est une invitation à découvrir la plume de quatre auteurs emblématiques de la littérature espagnole et sud-américaine, dévoilant ainsi toute la richesse de leur langue. L'ouvrage se compose de "La force du sang" de Miguel de Cervantes, "Les fils de la vierge" de Julio Cortázar, "Les amies" de Carlos Fuentes et "Tandis qu'elles dorment" de Javier Marías.

      Nouvelles en espagnol / Cuentos en español
      2,7
    • Travesía del horizonte

      • 202 Seiten
      • 8 Lesestunden

      El excéntrico y millonario capitán Kerrigan emplea parte de su fortuna en financiar una curiosa y atrevida expedición a la Antártida en la que han de convivir artistas y científicos. Pero la convivencia termina complicándose cuando salen a flote los conflictos pasados de algunos de los tripulantes. Construida según el modelo del relato-dentro-del-relato, Travesía del horizonte añade a la aventura marítima de Kerrigan otras historias y personajes no menos novelescos, en, a un mismo tiempo, deliberado homenaje y parodia, de modelos decimonónicos tales como Joseph Conrad, Henry James o Conan Doyle. Entre pintorescos secuestros y manuscritos misteriosos, señoritas eduardianas y paisajes de navegación, se va desplegando un torbellino narrativo servido por un estilo paradójicamente pausado.

      Travesía del horizonte
      3,0
    • Cuando los tontos mandan

      • 376 Seiten
      • 14 Lesestunden

      It collects the articles published by the author in El País Semanal between February 2015 and February 2017, and constitute a kind of political, cultural and social chronicle of the period.

      Cuando los tontos mandan
      3,5
    • Super ET: Gli innamoramenti

      • 328 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Luisa e Miguel sono la coppia perfetta. María Dolz, che lavora in una casa editrice, da anni li osserva ogni mattina al caffè, e da quel rapporto trae la forza per affrontare la propria vita. Ma all’improvviso tutto cambia: Miguel viene accoltellato dal custode di un parcheggio, e María, sconvolta dalla tragedia, non può fare a meno di avvicinarsi alla vedova. Dopo qualche tempo intreccia una relazione con Javier, il migliore amico del defunto, e presto intuisce che questi è innamorato di Luisa. E che la storia è molto piú complicata di quanto possa sembrare. Tra domande e rivelazioni, Gli innamoramenti disegna una “cartografia dell’amore e dei sentimenti” in cui tutto ciò che crediamo di sapere sulla vita e sulla morte viene messo in dubbio e continua a tormentarci, come il ricordo di una donna osservata attraverso la vetrina di un bar.

      Super ET: Gli innamoramenti
      3,4
    • I territori del lupo

      • 245 Seiten
      • 9 Lesestunden

      I Taeger vivono a Pittsburgh, Pennsylvania, una famiglia di spicco che ospita eventi di alta società. I quattro figli sembrano destinati a brillanti carriere, ma nel novembre del 1922, la morte inspiegabile di zia Mansfield segna l'inizio della loro disgregazione. Elaine si suicida per un amore infelice, nonno Rudolph commette un omicidio, la signora Taeger fugge con un altro uomo e Davison si trasferisce a Saint Louis. Solo Milton, Edward e Arthur, i tre figli maschi, continuano a essere noti a Pittsburgh, ognuno di loro raggiungendo una certa notorietà. La rapida caduta della famiglia Taeger dà vita a una serie di avventure che si estendono dagli anni Venti e Trenta fino alla seconda metà del XX secolo, tornando indietro fino alla Guerra di Secessione. Le storie si svolgono in diverse città americane, con personaggi e trame che emergono e svaniscono. Tra di loro ci sono i tre fratelli: un gangster, un uxoricida disperato e un divo di Hollywood, tutti famosi ma intrappolati dalla maledizione scatenata dalla morte di zia Mansfield. Questo romanzo, opera prima di un autore diciassettenne, esplora una varietà di generi letterari, rivelando influenze da culture considerate minori, come il cinema e la musica di intrattenimento, in un'epoca di grande fermento.

      I territori del lupo
      3,0