Rachel Kushner Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Rachel Kushner ist eine Autorin, deren Werke sich häufig mit Themen wie Feminismus, zeitgenössischer Kunst, revolutionärer Politik und Moderne befassen. Ihr Schreibstil ist scharfsinnig und bietet tiefgehende Auseinandersetzungen mit komplexen sozialen und kulturellen Fragen. Kushner ist bekannt für ihre Fähigkeit, fesselnde Erzählungen zu schaffen, die zum Nachdenken anregen und die Leser tiefgründig fesseln. Ihre Belletristik und Essays wurden in führenden Literaturzeitschriften veröffentlicht, was ihre bedeutende Stimme in der zeitgenössischen Literatur unterstreicht.







See der Schöpfung
- 480 Seiten
- 17 Lesestunden
Sadie Smith – 34, skrupellos, verführerisch, ehemalige CIA-Spionin – wird von einem namenlosen Auftraggeber in eine entlegene Gegend in Südfrankreich geschickt. Ihr Auftrag: Sie soll eine Kommune anarchistischer Umweltaktivisten infiltrieren, die im Verdacht steht, Anschläge verübt zu haben. Sadie blickt zunächst mit Verachtung auf die Idealisten und die französische Provinz mit ihren verschlafenen Dörfern und Höfen. Doch dann gerät sie in Kontakt mit Bruno Lacombe, dem Vordenker der Gruppe. Bruno lehnt die Zivilisation ab, er lebt in einer Neandertalerhöhle und sieht die Rettung der Menschheit in der Rückwendung zu ihren Ursprüngen. Die Auseinandersetzung mit ihm lässt Zweifel in der eigentlich so abgebrühten Sadie keimen, und sie, die die Fäden in der Hand zu halten glaubte, gerät mehr und mehr in seinen Bann. «Das Elektrisierende an diesem Roman ist die Verknüpfung von aktueller Politik mit einer dunklen Gegengeschichte der Menschheit. Kushners aufregende Ideen haben uns mitgerissen. Der ganze Roman ist ein tiefgründiger, unwiderstehlicher Pageturner.» Die Booker-Prize-Jury «Rachel Kushner erfindet den Spionageroman auf coole, hochintelligente Weise neu.» Hernán Díaz «Rachel Kushner ist die aufregendste Autorin ihrer Generation.» Bret Easton Ellis
America Numéro 16
- 218 Seiten
- 8 Lesestunden
À l’heure où Donald Trump quitte la Maison Blanche et que les États-Unis entrent dans une nouvelle ère, America tire sa révérence avec un dernier numéro agrémenté pour l’occasion d’un poster inédit et d’une vingtaine de pages supplémentaires. Dans ce 16ème opus, retrouvez d’abord un grand entretien avec l’écrivain irlando-américain Colum McCann qui nous avait fait l’honneur de participer au premier numéro. Persuadé du rôle déterminant de la littérature, l’auteur livre ses inquiétudes nouvelles mais aussi ses espoirs face à l’inconnue de ces années post-Trump. Alors que Joe Biden vient d’être élu 46ème président, America s’interroge sur l’avenir de l’Amérique à travers des portraits de figures démocrates, un reportage sur le devenir du trumpisme ou encore un essai sur les GAFA, les autres maitres du pays. Autre temps forts de ce numéro, un conte fantastique inédit de la star de la BD Emil Ferris inspiré de la trouble période du confinement, une nouvelle de l’immense écrivain Ernest Hemingway, encore jamais publiée en France, ainsi que le parti pris de l’auteure Rachel Kushner qui imagine la conclusion minable de la relation entre le fils de Donald Trump et sa petite amie, métaphore du désamour du pays pour la défaite en hommage au film « Shame ».
Rachel Kushner ist für ihren Mut, ihren Ehrgeiz und ihren Killerinstinkt bekannt. In Harte Leute versammelt sie eine Auswahl ihrer Essays, die sich mit den drängendsten kulturellen, künstlerischen und politischen Themen unserer Zeit ebenso befasst wie mit Kushners schriftstellerischen Grundlagen und Wurzeln. Das Buch enthält Texte über Jeff Koons, Denis Johnson und Marguerite Duras, über den Besuch in einem palästinensischen Flüchtlingslager, ein illegales Motorradrennen in Baja California, die wilden Streiks im Italien der Siebzigerjahre, ihre Liebe zu Oldtimern und ihr Leben als Jugendliche in der Musikszene von San Francisco. Es schließt mit einem Finale furioso: einem wilden Manifest über «harte Leute». Zwanzig rasiermesserscharfe Essays von einer der großen Stimmen der zeitgenössischen US-Literatur.
From the Booker Prize-shortlisted author of The Mars Room, a wildly original first essay collection about living fast and free in a crowded worldIn her twenties Rachel Kushner went to Mexico in pursuit of her first love - motorbikes - to compete in the notorious and deadly race, Cabo 1000. As fellow racers died on the roadside, bikes were stolen and friends abandoned one another in the heat of the chase, she crashed at 80mph and miraculously survived; soon after, she decided to leave her controlling boyfriend and manoeuvred her way into a freer new life.The Hard Crowd is a white-knuckle ride through that life; a book about muscling your way through, finding your own path and, as she says in the hair-raising opening essay, 'completing the ride without dying'. Charged with hot-blooded humanity - with anger against the world's cruelties, and a free-wheeling passion for rare people, machines, movies, music, art and writing - it is an electrifying work about a woman's determination to reach the finish line.
Zweimal lebenslänglich – Romy Hall tritt ihre Haftstrafe in einem kalifornischen Frauengefängnis an. Draußen liegt die Welt, von der sie nun abgeschnitten ist: ihr sieben Jahre alter Sohn Jackson und ihre Heimatstadt San Francisco, wo sie als Tänzerin in einem Strip-Club arbeitete. Drinnen wartet eine neue Realität. Tausende Frauen, die tagtäglich um das Nötigste zum Überleben kämpfen. Institutionelle Abläufe, die durch schonungslose Absurditäten den Alltag erschweren. Körperliche Gewalt durch Wachpersonal und Mithäftlinge sind an der Tagesordnung. Doch auch in dieser Welt findet Romy einen Hoffnungsschimmer: einen idealistischen Sozialarbeiter, der sich der jungen Frau annimmt ... Kushners Kommentar zum kulturellen und politischen Zerfall des "Lands der Freien". Er ist unsentimental, kritisch, mitfühlend und, vor allem, mitreißend.
Flammenwerfer
- 560 Seiten
- 20 Lesestunden
Die literarische Sensation aus den USA! Dieses Buch ist ein erzählerisches Naturereignis - ein Roman über eine schnelle junge Frau auf einem Motorrad, ihre Liebschaften im New Yorker Kunst-Underground der späten Siebziger und ihre politischen Verwicklungen im Italien der Roten Brigaden. 1975: Die Hobby-Motorradrennfahrerin Reno (so ihr Spitzname, nach ihrem Geburtsort) kommt nach einem Rekordversuch auf den großen Salzseen nach Manhattan, um in die kreativ explodierende Künstlerszene SoHos einzutauchen. In einer Welt, in der die Grenzen zwischen Leben und Kunst verschwimmen, trifft sie auf eine Schar von Träumern, Revoluzzern und Phantasten: Unter ihnen auch Sandro Valera, erfolgreicher Konzeptkünstler und exzentrischer Erbe einer italienischen Reifen- und Motorrad-Dynastie, in den sie sich verliebt. Aber bei einem Besuch bei seiner Familie in deren Sommerresidenz am Comer See gerät sie in den Strudel einer echten Revolte, die sich in Streiks, Straßenkämpfen, Entführung und Mord Bahn bricht ... Als dieser Roman 2013 in New York erschien, löste er ein unbeschreibliches Echo unter Rezensenten und Autoren aus. Von Jonathan Franzen über Joshua Ferris zu Colum McCann - unterschiedlicher könnten die Romanciers nicht sein, einheitlicher nicht die Ansicht, dass "Flammenwerfer" im Sturm über alle vorgefassten Meinungen, was heute einen guten Roman auszumachen habe, hinwegfegt und all seine Leser mitreißt und begeistert.
Bestsellerautorin Rachel Kushner begeistert mit ihrem ersten Roman „Telex aus Kuba“», für den sie ebenso wie für „Flammenwerfer“ für den National Book Award nominiert war, was noch niemandem vor ihr gelungen. In «Telex aus Kuba», einem packenden Roman über die kubanische Revolution, sind sie alle versammelt – die Castros, Che Guevara, der Diktator Batista und US-Präsident Eisenhower. Aber erzählt wird die Geschichte hauptsächlich von zwei Jugendlichen, Everly Lederer und K. C. Stites, die füreinander bestimmt zu sein scheinen: sie die Tochter des Chefs einer amerikanischen Nickelmine und er der Sohn eines leitenden Angestellten der United Fruit Company. Aus den Brüchen zwischen dem, was sie voller Faszination und Erschrecken wahrnehmen, tritt allmählich die Geschichte eines ebenso wagemutigen wie bisweilen absurden Freiheitskrieges zutage. Verwickelt in ihn sind, mit oft dubiosen Interessen, auch ein französischer Agent mit SS-Vergangenheit, eine kubanische Tänzerin mit erotischem Hang zur Macht, zahlreiche karrierebewusste Saubermänner und ihre dekadenten Gattinnen, Dschungelkämpfer und schmutzige Geschäftemacher. Rachel Kushner hat einen tropisch glitzernden historischen Moment des 20. Jahrhunderts mit großer Raffinesse so verdichtet, dass er die Ereignisse wie durch ein Brennglas zeigt. Man liest mit allen Sinnen, sieht, schmeckt, fühlt mit den Figuren und überlässt sich Kushners herausragender erzählerischer Kraft.


