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Dario Fo

    24. März 1926 – 13. Oktober 2016

    Dario Fo war ein italienischer Satiriker, Dramatiker und Theaterregisseur, dessen Werk die komödiantischen Methoden der alten italienischen Commedia dell'arte nutzte. Sein dramatisches Schaffen, das beim Proletariat beliebt war, spiegelte eine scharfe, satirische Sicht auf die Gesellschaft wider. Gemeinsam mit seiner Frau leitete er eine Theaterkompanie, in der seine Darbietungen durch außergewöhnliches Schauspiel lebendig wurden.

    Dario Fo
    Zufälliger Tod eines Anarchisten
    Rotbuch: Hohn der Angst
    Geschichte einer Tigerin. Übers. u. Nachsatz v. Renate Chotjewitz Häfner
    Ruhe! Wir stürzen ab. Komödie
    Kleines Handbuch des Schauspielers
    Bezahlt wird nicht!
    • Bezahlt wird nicht!

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Nachw. v. Jungblut, Helga ; Chotjewitz, Peter O. 94 S. N.-A.

      Bezahlt wird nicht!
      4,8
    • Kleines Handbuch des Schauspielers

      • 399 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Das ist Fo's 400seitiges Hauptwerk, seine höchst fröhliche Wissenschaft vom Theater, eine kenntnis- und materialreiche Theatergeschichte ebenso wie eine Schule der Komödianten, entstanden aus den Traditionen und Travestien eines universellen kulturellen Erbes - eine Summe seines politisch-moralischen wie innovativ-unterhaltsamen Werkes. Mit einem Beitrag von Franca Rame.

      Kleines Handbuch des Schauspielers
      5,0
    • In dieser Komödie von Fos wird die Sorge um eine Immunisierung gegen den HIV-Erreger mit den Themen Psychotherapie, Aids-Forschung und Frauen in der Wissenschaft verknüpft. Herr Wonnemacher begegnet der exzentrischen Madame Curie, was zu humorvollen und tiefgründigen Momenten führt.

      Ruhe! Wir stürzen ab. Komödie
      4,0
    • Rotbuch: Hohn der Angst

      Eine Farce über die Entführung einer hochgestellten Persönlichkeit

      • 128 Seiten
      • 5 Lesestunden

      HOHN DER ANGST ist ein spannendes Verwirrspiel und politisches Drama. Antonio Minelli, ein linker Gewerkschafter, rettet beim Entführungsversuch den Fiat-Boss Agnelli, was zu einem Chaos führt. Ein Kommissar, ein verletzter Richter und Antonios Frau und Geliebte sorgen für Verwirrung, da sie die beiden Antonios nicht unterscheiden können.

      Rotbuch: Hohn der Angst
      3,5
    • Eines der historischen Lehrstücke von Dario Fo, das vor dem Hintergrund der ersten großen Krise des Kapitalismus spielt: dem Ersten Weltkrieg und seinen Folgen. Anhand von Szenen aus den Jahren 1911 bis 1923 schildert Fo das Aufkommen des Faschismus in Italien, das Zerbrechen der sozialdemokratischen Arbeiterpartei an der Frage des Kriegseintritts Italiens und unter dem Eindruck des Siegs der Oktoberrevolution in Russland. Aber Fo wäre nicht Fo, wenn er daraus einen trockenen chronologischen Exkurs machen würde. Vielmehr verbindet EINER FÜR ALLE, ALLE FÜR EINEN! in gewohnter Fo'scher Manier Politik und Humor zu einem vor Einfällen überbordenden Theaterspaß. In dessen Mittelpunkt steht die junge Antonia, die sich von einer unbedarften Näherin zur politisch bewusst handelnden Revolutionärin mausert.

      Einer für alle, alle für einen!
      3,7
    • In ihren drei persönlichsten Stücken macht sich Franca Rame gemeinsam mit Dario Fo stark für die Rolle der Frau: Sie nimmt die italienischen Machos, die chauvinistische Gesellschaft und die daraus resultierende Politik aufs Korn. Das skurrile Chaos einer »Offenen Zweierbeziehung«, deren Freiheiten natürlich nur der Mann genießen darf, ist der erheiternde Anfang. Ernsthafter sind dagegen ihre Monologe: »Eine Mutter« versucht verzweifelt zu ergründen, ob ihre Erziehung oder die Politik aus ihrem Sohn einen Terroristen gemacht hat. »Die Vergewaltigung« einer Frau beschreibt Rame beklemmend und schonungslos genau und zieht gegen die Verharmlosung sexueller Gewalt in der italienischen Öffentlichkeit zu Felde.

      Offene Zweierbeziehung / Eine Mutter / Die Vergewaltigung
      3,5
    • Christina von Schweden

      Eine Hosenrolle für die Königin

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Der italienische Dramatiker und Nobelpreisträger Dario Fo erzählt die Geschichte einer starken Frau Dario Fos Romanheldin Christina von Schweden ist eine „unmögliche Königin“: hochgebildet, rebellisch und unberechenbar. Sie weigert sich zu heiraten, hat Affären und korrespondiert mit Intellektuellen wie Blaise Pascal und Molière. Nach ihrer Abdankung 1654 geht sie nach Rom und wird zu einer wichtigen Förderin von Wissenschaft und Kunst. Anhand geschichtlicher Zeugnisse und Chroniken erzählt Dario Fo das Leben einer selbstbewussten Frau, die mit den Konventionen ihrer Zeit bricht, und erfindet sie dabei ganz neu.

      Christina von Schweden
      2,0