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Joséphin Peladan

    28. März 1858 – 27. Juni 1918

    Joséphin Péladan war ein französischer Romanautor und Martinist mit einem tiefen Interesse an Kunst und Mystik. Sein Werk befasst sich mit Symbolismus und Okkultismus, oft durchdrungen von philosophischen und religiösen Untertönen. Durch seinen Salon de la Rose + Croix förderte er Künstler, die seine Vision von Kunst als spirituelle Suche teilten. Seine Schriften erforschen tiefere spirituelle und esoterische Wahrheiten durch das Medium der literarischen Kunst.

    Joséphin Peladan
    Weibliche Neugier
    Pilgerin und Pilger
    Gynandria
    Una Cum Uno
    Una cum uno. Ein Künstlerroman
    Der Androgyn
    • 2022

      Der Androgyn

      Roman

      • 228 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Péladan lässt in dieser Erzählung seine eigene Jugend lebendig werden. Samas, ein engelhafter Junge, wächst in einer Familie auf, die seine Eigenart versteht und ihm eine poetische sowie künstlerische Tradition vermittelt. Bewusst erlebt er den androgynen Zustand seiner Jungfräulichkeit und genießt die Anziehungskraft, die er auf seine Mitschüler ausübt. Er beschließt, seine Enthaltsamkeit so lange wie möglich aufrechtzuerhalten, bis Stella, die ihm am Fenster des Nachbarhauses erscheint, sein Leben verändert. Sie wird sein gleichwertiges weibliches Gegenüber und erwärmt ihn für eine zarte, ästhetische Verbindung von Fenster zu Fenster, während unvermeidliche Wandlungsprozesse ihn tiefer ins Leben hineinziehen. Die Handlung entfaltet sich in mehreren Büchern, die verschiedene Themen und Episoden behandeln, von Samas' inneren Konflikten und Freundschaften über die Herausforderungen in der Schule von Avignon bis hin zu den komplexen Beziehungen zu Stella und anderen. Die Erzählung thematisiert die Suche nach Identität, die Auseinandersetzung mit der Sexualität und die Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Diese facettenreiche Geschichte ist durchzogen von poetischen Reflexionen und symbolischen Begegnungen, die die Entwicklung der Charaktere und deren Beziehungen zueinander prägen.

      Der Androgyn
    • 2022

      Gynandria

      Roman der Frauenliebe

      Gynandria, ein sprechender Name, vereinigt in sich die beiden altgriechischen Worte für Frau und Mann. Die Botanik kennt gynandrische Blüten, wo die männlichen Staubblätter mit dem weiblichen Stempel fest verwachsen sind. Für Péladan wird der Name zum Programm: Er schickt den jungen Mann Tammuz (chald. "Gott der Liebe") auf eine Art Mission. Im Milieu der Pariser Frauenliebe wird er die weibliche Lust und insbesondere die lesbische Liebe ergründen. Ausgestattet mit einer eher androgynen Natur gelingt es Tammuz, das Vertrauen innerhalb der einzelnen Frauengruppen zu gewinnen. Doch nach und nach begegnen ihm neue Facetten der weiblichen Gefühlstiefe, die das Denken und die Empathie des Forschers an Grenzen führen. Die sprachliche Sicherheit und Schönheit des Ausdrucks zeigt sich in diesem jüngeren Meisterroman Péladans omnipräsent. Gynandria weist den Dichter auch 120 Jahre später noch als mutigen Grenzüberschreiter und "Reformator der Liebe" aus. Die "Rolle der Frau" in Péladans Werk mag der Moderne gegenüber sperrig anmuten dort, wo das "Weibliche" romanhaft sakralisiert wirkt. Zugegeben schildert Gynandria - bei aller Wertschätzung - von einem männlichen Blickwinkel aus, der offen und vorurteilsbeladen zugleich bleiben muss.

      Gynandria
    • 2021

      Péladans Werke sind geprägt von der Intensität jugendlicher Leidenschaft und Leiden, die er mit berührender Schönheit verknüpft. In seinem Künstlerroman folgt der begabte Maler Eragny seiner Muse, während Gefühle und Schicksal aufeinanderprallen. Péladan kritisiert Materialismus und Atheismus, und nutzt symbolistische Sprache, um die menschliche Seele zu ergründen.

      Una cum uno. Ein Künstlerroman
    • 1997

      Upravené vydání z roku 1920. Magie neboli moc, velikost či schopnost ovládat nadpřirozené síly ve třech knihách: 'Sedma skonávajícího století', 'Dvanáctník magické askeze' a 'Trojice svatého ducha'.

      Umění stát se mágem
    • 1984

      Les amants de Pise

      • 380 Seiten
      • 14 Lesestunden
      5,0(1)Abgeben

      L'humanité proclame par ses annales, témoins de ses moeurs, par ses poèmes, reflets de ses désirs, que le bonheur n'a pas d'autre formule que d'aimer et d'être aimé; c'est dans la simultanéité du sentiment ressenti et de celui inspiré que réside le secret paradisiaque; car aimer sans être aimé, ou être aimé sans aimer ne sont pas des moitiés de bonheur, mais des moitiés de malheur. L'amour est la fusion de deux désirs; il ne se forme que de leur unification, c'est l'enfant spirituel qui naît du coeur de l'homme et du coeur de la femme accolés et confondus. Au lieu de laisser l'amour aux profanes, pourquoi n'a-t-on pas montré son caractère sacré ? La religion et la morale ont eu peur de l'amour, comme on a peur du feu. En honorant le foyer, ils ont exorcisé la flamme, et voilà pourquoi tant de foyers n'ont pas même de cendres! Militant du retour de l'âme à la Beauté, Joséphin Péladan (1859-1918) fut membre de l'Ordre cabbalistique de la Rose-Croix qu'avait fondé - ou refondé? - en 1888, Stanislas de Guaïta.

      Les amants de Pise
    • 1949
    • 1923
    • 1923

      Überirdische Liebe belebt auch diesen Péladan-Roman. Ein junger angehender Jurist begegnet durch Zufall oder eine mystische Verkettung dem tragischen Schicksal einer besonderen Frau. Durch ihr Treueversprechen fühlt sie sich, obwohl bereits geschieden, an ihren verbrecherischen Mann innerlich für immer bedingungslos gebunden. Eine Loslösung könne nur der Tod selbst bewirken. Nun nimmt das Schicksal seinen verhängnisvollen Lauf. Muss der junge Mann zum Mörder werden, um diese Frau zu befreien? Dem skeptischen Realismus der Zeit stellt Péladan seinen Symbolismus entgegen. Meisterhaft entwickelt er den seelischen Leidensgang eines Menschen mithilfe einer Sprache, die rhythmisch und kraftvoll ist und gleichzeitig voll von visionärer Schönheit. Das lässt den Leser an den geheimsten Regungen der menschlichen Seele intensiv teilhaben. Schauplatz der Handlung ist die Bretagne. Jene Landschaft, der Péladan persönlich nahestand: angeblich war er selbst ein Abkömmling bretonischer Könige. Durch Leben und Menschen suchen wir nur uns selber und, wenn wir uns gefunden haben, nennen wir diese Begegnung das Glück; aber wir lassen uns von glänzenden Vorwänden anführen und unsere Handlungen nennen sich mit großartigen Namen, während sie nur einen einzigen Grund hatten: die Expansion. (Péladan, Das unbekannte Schicksal)

      Das unbekannte Schicksal