Exploring the intersection of folklore and modernity, Bhattacharya examines how Bengali ghosts and their narratives contributed to the formation of the modern Indian nation amidst colonial influences. She highlights the transition from diverse, traditional spirits to homogenized, "scientific" specters that emerged during British rule. By analyzing literature and colonial archives, the author reveals how these changes reinforced the authority of an upper-caste elite and recast Hinduism as integral to national identity, illustrating capitalism's impact on Bengal's cultural landscape.
Tithi Bhattacharya Bücher
Tithi Bhattacharya ist eine prominente Verfechterin der Gleichstellung der Geschlechter und internationaler Menschenrechte. Ihre Schriften, beeinflusst vom marxistisch-feministischen Denken, untersuchen die Schnittstellen von Geschichte, Klasse und Geschlecht, um unterdrückerische Machtstrukturen aufzudecken und herauszufordern. Bhattacharya setzt sich für globale Solidarität und Gerechtigkeit ein, wobei ihre Arbeit die Leser dazu anregt, die Grundursachen von Ungleichheit zu bedenken und aktiv auf eine gerechtere Welt hinzuarbeiten.



Gerechte Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Frauen – nicht nur für einige wenige gut ausgebildete Karrierefrauen. Das ist der Kampf, zu dem die Autorinnen dieses leidenschaftlichen Manifests aufrufen, in knappen Thesen und in einer klaren Sprache, die keine Missverständnisse zulässt. Die strukturelle Benachteiligung von Frauen steht in direktem Zusammenhang mit allen Formen von Ungleichheit. Feminismus für die 99% ist der zeitgemäße Aufruf zur Abschaffung des Kapitalismus. Der Arbeiter produziert Waren. Wer aber produziert den Arbeiter? Die Antwort liegt auf der Hand: die Arbeiterin. Denn der Kapitalismus ist nicht nur eine Wirtschaftsform, sondern greift unmittelbar in unser aller Privatleben ein, definiert, wie wir Beziehungen organisieren, und führt zu Ausbeutung in allen Bereichen. Sexismus und Rassismus sind darin keine Nebeneffekte, sondern Teil dieser Strukturen von Macht und Dominanz, die den Kapitalismus erst ermöglichen und hervorbringen. In elf anschaulichen und scharfen Thesen, die zum Nach- und Weiterdenken anregen, die zum Diskutieren und Widersprechen einladen, fordern die Autorinnen eine neue Form der Solidarität: Ihre Vision ist ein feministischer, ökosozialistischer und antiimperialistischer Internationalismus, dessen Ziel nicht das Vorankommen Einzelner ist, sondern das Wohlergehen aller. »Die Zeit ist reif für eine neue feministische Bewegung.« - Cinzia Arruzza