Pontius Pilatus
- 122 Seiten
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Wie immer eine Religion geartet ist, sie impliziert die Anerkennung einer heiligen Kraft, von der der Gläubige Hilfe und Erfolg erwartet, die ihm aber neben Vertrauen auch Schrecken einflößt. Der Kulturtheoretiker Caillois erläutert in seinem Buch die Theorie des Heiligen in seiner anthropologischen und sozialen Bedeutung.
Als „ein Beispiel für die Relais und Kreuzwege der Einbildungskraft“ bezeichnet Caillois seine Studie über den Kraken und die Metamorphosen, die ihm die Einbildungskraft über die Jahrhunderte in Nichtachtung der Wirklichkeit angedeihen ließ; vom Symbol für die Liebeskraft bis zum zerstörerischen Beherrscher von kosmischen Dimensionen dient der Krake als Mythos im Kampf des Imaginativen.
Spiel, Spielart, Gesellschaft, Umwelt, Soziologie, Unterhaltungsspiel, Theorie, Spieltheorie.
Caillois analysiert den Kraken als Symbol der Einbildungskraft, das über die Jahrhunderte hinweg verschiedene Metamorphosen durchläuft. Vom Symbol der Liebeskraft bis hin zum zerstörerischen Wesen in kosmischen Dimensionen zeigt der Kraken die Vielfalt des Imaginativen im Mythos.
Roger Caillois ist nicht nur der >Erfinder von Jorge Luis Borges (er hatte den Argentinier in den 40er Jahren kennengelernt und mit seiner Übersetzung von El aleph 1953 den europäischen Ruhm des Autors begründet), Caillois ist auch in seinem eigenen Werk der wohl gründlichste Erforscher der vielfältigen Erscheinungsformen des Phantastischen. Lebenslang war er fasziniert von den Verkörperungen der unbelebten Natur, den Steinen, Mineralen, Kristallen, und schrieb zwei Bücher zu diesem Thema: Steine, 1966 (deutsch 1983), und Die Schrift der Steine
As he strolls the streets of Paris' Fifteenth Arrondissement, Roger Caillois imagines the phantoms that inhabit the modern metropolis, drawing on everything from science fiction and the detective novel to urban mythology. A playful piece of surrealist flânerie and psychogeography, this guide represents a treasury of his diverse interests and an homage to the slice of Paris where he spent the better part of his life.
La prima traduzione dell'edizione integrale di un testo che ha sempre rappresentato un oggetto di culto, ma raramente è stato letto. Pubblicato a Città del Messico nel 1943, durante l'esilio in Argentina di Caillois, questa raccolta di saggi subì l'anno successivo una ristampa mutilata. A distanza di oltre sessant'anni, il pensiero espresso rimane attuale e provocatorio. L'originalità deriva dall'incrocio di sociologia, antropologia, filosofia e teoria politica, creando una riflessione inclassificabile che ci invita a esplorare un sillabario concettuale di ordine, segreto, vertigine e sacro. In un contesto di conflitto tra democrazia e nazifascismo, Caillois critica le debolezze della democrazia, suggerendo che il fascismo nazionalistico e la democrazia universalistica possano essere considerati varianti di un problema comune. Propone un'alternativa: un regime di "gerarchia degli esseri" basato sull'eccellenza spirituale e le virtù individuali. Questo ideale "aristocratico" di una comunità di eletti mira a instaurare un ordine più universale della democrazia e più antiugualitario dei fascismi, con la possibilità di un'utopia che si avvicina al comunismo.