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Peter Härtling

    13. November 1933 – 10. Juli 2017

    Peter Härtling war ein deutscher Schriftsteller und Dichter, dessen Werk die deutsche Literatur maßgeblich bereicherte. Sein Schreiben zeichnete sich durch tiefe Einblicke in die menschliche Psyche und gesellschaftliche Themen aus. Härtling verstand es meisterhaft, Poesie mit Prosa zu verweben, und sein einzigartiger Stil hinterließ eine unauslöschliche Spur in der deutschen Literatur.

    Peter Härtling
    Schubert
    Theo haut ab. Roman für Kinder
    "... es hofft die gantze Welt"
    Die Lebenslinie
    Hölderlin : Ein Roman
    Der letzte Elefant
    • Hölderlin : Ein Roman

      • 521 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Der vor zwanzig Jahren zum ersten Mal erschienene Roman "Hölderlin" von Peter Härtling markiert einen Wendepunkt im Werk des Autors. Der Roman wurde zu einem Vorbild für die literarisch-biographische Erforschung eines Künstlerlebens, das in seinen menschlichen und geschichtlichen Spannungen von ungeahnter Aktualität geblieben ist. Mit Sachkenntnis und Sensibilität, literaischer Phantasie und Einfühlungsvermögen gelingt es Härtling, Friedrich Hölderlin als Mensch und Poet zu beschreiben, sein Leben und seine Zeit so zu entwerfen, daß sie für uns lebendig werden. Dabei vermag es Härtling, den politisch bewegten Hölderlin, aber auch den liebenden neu und differenziert zu beschreiben. Der Roman ist jedoch nicht nur eine inzwischen berühmt gewordene Version von Hölderlins Leben, so wie es gewesen sein könnte, er ist auch ein Novum in der Art, wie Härtling seinen eigenen Arbeitsprozeß und seine Beziehung zu Hölderlin, seinem Werk und der Landschaft, aus der er schöpft, in den Roman integriert hat.

      Hölderlin : Ein Roman
      5,0
    • Die Lebenslinie

      Eine Erfahrung

      • 108 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Ein ergreifendes, zutiefst persönliches Buch über eine Grenzerfahrung und deren Aufarbeitung »Der Schmerz, der mich weckte, drehte sich aus dem linken Handgelenk, fräste sich durch den Arm, der schwer und heiß wurde, erreichte die Schulter, lief auseinander, breitete sich als Gitter über die Brust aus, er lastete mit jedem Atemzug mehr und mehr, ein Panzer, der mir die Luft raubte, der mich zunehmend einschnürte und mir Angst machte.« Mitten in der Nacht erleidet Peter Härtling einen schweren Herzinfarkt, der Notarzt bringt ihn in die Klinik. Intensivstation. Operation. Es folgen ein Lungenödem und ein Hirnschlag und eine zweite Operation. Mit staunenden Augen, sensibel reflektierend beschreibt Härtling seine Wahrnehmungen und Erfahrungen, die Auseinandersetzungen der behandelnden Ärzte, die über sein Schicksal entscheiden, ihre rigiden Verhaltensvorschriften und seine sanfte Rebellion dagegen. Er vermittelt auf eindringliche Weise seine Verlusterfahrungen, etwa als er Ausfallerscheinungen hat und sich auf der Schreibmaschine nicht mehr zurechtfindet, und den unbezwingbaren Wunsch nach einer Fortführung des gewohnten Lebens – der ihm erfüllt wird, auch wenn die Erschöpfung bleibt. Zur Bewältigung des Erlebten, zum Zurückfinden ins Leben gehört für Härtling wie schon in ›Herzwand‹ auch die Spurensuche in der eigenen Biografie.

      Die Lebenslinie
      4,5
    • "... es hofft die gantze Welt"

      • 82 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Es hofft die gantze Welt - Mein Weihnachtsbuch - bk1542; Radius Verlag; Peter Härtling; Paperback; 1995

      "... es hofft die gantze Welt"
      5,0
    • Theo haut ab. Roman für Kinder

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Theo, auch Bims genannt, hat es schwer mit seinen streitenden Eltern und der Alkoholsucht des Vaters. Obwohl er sie liebt, fühlt er sich zu Hause unwohl und läuft eines Tages weg. Auf seiner Reise trifft er einen neuen Freund, der ihm hilft, mit seinen Problemen umzugehen.

      Theo haut ab. Roman für Kinder
      4,3
    • Schubert

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Ein sinnlicher und faszinierender Roman über den Komponisten Franz Schubert, der nur 31 Jahre alt wurde und einer der tragischsten Genien der abendländischen Musikgeschichte ist. Es ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden, »einer der erschütterndsten Komponisten überhaupt« (Nikolaus Harnoncourt) zu werden. In der Enge und dem Lärm des Schulhauses auf dem Wiener Himmelpfortgrund, wo der Vater Lehrer ist und die Mutter ein Kind nach dem anderen zur Welt bringt, gilt Musizieren lediglich als Beiwerk, Komponieren nicht als Beruf. Doch ausgewählt von Kaisers Gnaden, entkommt der Sängerknabe der k. k. Hofkapelle der Autorität des Vaters und wird zum gefeierten Mittelpunkt der Wiener Salons: Franz Schubert, das einsame Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende. Mit sicherem Blick für das Wesentliche zeichnet Peter Härtling die Lebensstationen des Komponisten nach und entführt in die Welt schöner Klänge, deren Leichtigkeit erkauft ist mit tiefem Leid.

      Schubert
      4,0
    • Schiller für Kinder ist eine Sammlung heiterer und ernster Texte, zusammengestellt von Peter Härtling und illustriert von Hans Traxler, eine Einladung zu einem Spaziergang durch die Lyrik und Prosa des Dichters, von dem auch weniger bekannte Texte hier zu entdecken sind - ein Lesebuch für Kinder und für Erwachsene.

      Schiller für Kinder
      4,0
    • Felix Guttmann

      • 287 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Protagonist, geboren 1906, wächst behütet auf und beginnt in Berlin das Leben eines jungen Anwalts mit Zukunft. Distanziert beobachtet er die politischen Geschehnisse und versucht, sich der täglichen Gewalt und bindenden Verpflichtungen zu entziehen. Erst nach der ‘Machtergreifung’ fühlt er sich als Jude und hilft den Exilierten, bis er, spät genug, selbst nach Palästina entkommt. Trotz aller Schrecken fühlt er sich weiterhin als Deutscher und kehrt nach Kriegsende zurück.

      Felix Guttmann
      4,0
    • Der Gedankenspieler

      Roman

      • 227 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Peter Härtlings letztes Buch: ein bewegender Roman über das Alter, die Freundschaft und die Einsamkeit. Johannes Wenger, ein achtzigjähriger alleinstehender Architekt, ist gestürzt und seither auf den Rollstuhl und Pflege angewiesen. Das kratzt an seinem Selbstbild, macht den Alltag mühsam und lässt viel Raum für Einsamkeit und Wehmut. Sein junger Hausarzt Dr. Mailänder jedoch hält dagegen und Wenger am Leben, holt ihn zurück in die Welt und lädt ihn mit seiner Familie zu einem gemeinsamen Osterurlaub ein. Wie der grantige Alte auf diese Einladung reagiert, ist meisterhaft erzählt. Und was alles geschehen kann, wenn man mit einem kauzigen Rollstuhlfahrer, der gedanklich in ständigem Austausch steht mit historischen Figuren wie den Architekten Karl Friedrich Schinkel oder Mies van der Rohe, an den Strand von Travemünde reist, ist ein großes Leseerlebnis voller Komik und Melancholie. Mit viel Gefühl, genauem Blick und voller Selbstironie nimmt Härtling seine Leser mit in die Mühsal des Alters, die sich auch in seinen Träumen spiegelt, um deutlich zu machen, welch großes Glückspotenzial auch diese Lebensphase besitzt.

      Der Gedankenspieler
      4,2
    • Leben lernen

      Erinnerungen

      Persönlich, anschaulich und fesselnd: eine Lebensgeschichte, die wie ein Roman wirkt. Sie erzählt von einer Kindheit im Krieg, einer grausamen Flucht, einem mühsamen Neuanfang, einer unvollständigen Ausbildung, einer rasanten Karriere und einer großen, lebenslangen Liebe. Peter Härtling lässt uns in seinen Erinnerungen an seiner Anverwandlung teilhaben. Wir begegnen ihm an seinem Schreibtisch und reisen in eine Vergangenheit, die in lebendigen Bildern erscheint, aber neu erschlossen werden muss. Der alte Mann steht dem Heranwachsenden oft staunend gegenüber und erlebt sich in längst abgelegten Rollen, während er nachzeichnet, wie aus dem Flüchtlingskind und Frühwaisen ein junger Journalist, ein erfolgreicher Lektor und Verlagsleiter und schließlich ein vielfach ausgezeichneter Schriftsteller wurde. Die Zeitumstände werden greifbar und zeigen deren Einfluss auf sein Schicksal. Härtling erzählt fesselnd von seinem Weg in das kulturelle und literarische Leben der jungen Bundesrepublik und von den Persönlichkeiten, die ihn prägten. Oft scheint es, als fielen ihm die neuen Aufgaben zu, während seine Frau Mechthild ihn über fünfzig Jahre unterstützte, auch bei seinem Entschluss, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Dieses ergreifende Buch holt Motive aus seinem literarischen Werk ins Leben zurück und zeigt die Wechselwirkung zwischen Leben und Literatur.

      Leben lernen
      4,0