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Felix Mitterer

    6. Februar 1948

    Ein österreichischer Dramatiker und Schauspieler, der für Theater, Kino und Hörspiel schreibt.

    Felix Mitterer
    Stücke 5
    Stücke 4
    Der Boxer
    Mein Lebenslauf
    Johanna oder die Erfindung der Nation
    Stücke 2
    • Der zweite Band von Mitterers „gesammelten Stücken“ enthält: „Verlorene Heimat“, ein für die Zillertaler Bühnen geschriebenes Freilichtspiel, das die Vertreibung der Protestanten im 19. Jahrhundert zum Inhalt hat und sonst nirgends gespielt werden darf, weiters „Die Kinder des Teufels“, „Sibirien“, „Munde“ und „Ein Jedermann“. Eine Besonderheit ist ein längerer Prosatext Felix Mitterers, in dem er „seinen Lebenslauf“ erzählt. Zu jedem Werk gibt es außerdem ein Statement des Autors und zahlreiche Aufführungsfotos von verschiedenen Inszenierungen.

      Stücke 2
      5,0
    • Im Jahr 1429 hört ein jungfräuliches Bauernmädchen Stimmen, die ihm auftragen, das vom Feind bedrohte Vaterland zu retten. Das Mädchen geht zum mutlosen König, rüttelt ihn auf, setzt sich an die Spitze der Truppen und besiegt den Feind. Das Volk betet das Hirtenmädchen an. Legenden verbreiten sich. Dem König wird das langsam lästig. Dann verliebt sich die Jungfrau und verliert ihre Kraft. Sie wird gefangengenommen, an den Feind verkauft und wegen Hexerei zum Tode verurteilt. 17 Jahre alt war sie, als sie von ihrem Dorf aufbrach, mit 19 ist sie verbrannt zu Asche. Im Jahre 2001 kommt Johanna wieder. Erneut ist das Vaterland zu retten, die Nation. Vor wem, wovor? Was sagt der ‚König', was sagt das Volk? Erkennt man die Retterin, und vor allem: wer erkennt sie? Wer steht ihr zur Seite, wer folgt ihr nach? Wem folgt sie nach? Siegt sie erneut? Wird sie erneut getäuscht? Muß sie wieder sterben? Auf diese aktuellen Fragen sucht Felix Mitterer in seinem neuen Stück, das am 12. Jänner 2002 am Salzburger Landestheater uraufgeführt wird, eine Antwort. In der Buchausgabe wird der Text des Stücks ergänzt durch eine knappe Abhandlung über die Figur der Jeanne d'Arc und den mit ihr verbundenen Mythos in der Literatur.

      Johanna oder die Erfindung der Nation
      5,0
    • Mein Lebenslauf

      • 527 Seiten
      • 19 Lesestunden

      Geboren als dreizehntes Kind einer Kleinbäuerin, wird Felix Mitterer von seiner Mutter an deren beste Freundin „verschenkt“. Das Aufwachsen ist geprägt von Armut und der Aggressivität seiner Adoptivmutter. Als in seinem Heimatdorf ein Film gedreht wird, sieht der junge Felix darin eine Chance auf Veränderung. Felix Mitterers Karriere umfasst zahlreiche Erfolge in Theater, Film und Fernsehen, darunter die TV-Serie „Piefke-Saga“ sowie die Stücke „Kein Platz für Idioten“, „Stigma“, „Sibirien“ und „Jägerstätter“. Seine Drehbücher zu beliebten „Tatorten“ machen ihn zu einem der meistgespielten Dramatiker in Österreich. Mitterer hat ein besonderes Talent dafür, außergewöhnliche Schicksale dramaturgisch zu inszenieren, wobei sein Fokus oft auf Außenseitern und sozial Randständigen liegt, die gegen den Strom schwimmen. Seine Sprache spiegelt seine Liebe zur österreichischen Mundart wider. In dieser fesselnden Autobiographie teilt Mitterer erstmals seine Beweggründe für das Schreiben und das Leben, beleuchtet schmerzhafte und schöne Erlebnisse und ergänzt seine Erzählung mit Aufnahmen aus seinem Privatarchiv sowie den Archiven der Theater- und Fernsehanstalten. Sein langjähriger Verleger Michael Forcher hat ein Grußwort beigesteuert.

      Mein Lebenslauf
      4,5
    • Der Boxer

      Theaterstück

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Das neue Theaterstück von Felix Mitterer erzählt das Schicksal des Sinto-Boxers Johann "Rukeli" Trollmann während der NS-Zeit. Trotz seiner außergewöhnlichen Leistungen wird er aufgrund seiner Herkunft diskriminiert und verliert seinen Meistertitel. Rukelis tragischer Weg symbolisiert das Leid vieler Roma und Sinti, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.

      Der Boxer
      5,0
    • Stücke 4

      • 452 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Contains theTödliche SündenMein UngeheuerGaismairJohanna oder die Erfindung der NationWolkensteinDie HuttererDie BeichteDie Weberischen

      Stücke 4
      4,0
    • Die Kinder des Teufels

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Ein Theaterstück und sein historischer HintergrundMit Beiträgen von Heinz Nagl, Norbert Schindler und Meinrad PizzininiIn den Jahren 1675-1681 fand im Land Salzburg der größte und blutigste Hexenprozess Europas statt. Zentrale Figur dieses Prozesses war ein junger Mann namens Jakob Koller, genannt Zauberer-Jackl, der als Hexenmeister und Verführer der Jugend galt. Trotz Aussetzung einer hohen Belohnung konnte der Jackl nie gefaßt werden. Dafür sperrte man Hunderte Kinder und Jugendliche ein, die bettlend durch das Land zogen. Man presste ihnen unter der Folter sie schauerlichsten Geständnisse ab und verurteilte 133 von ihnen wegen Teufelspakt, Schadenszauber und anderen Delikten zum Tod auf dem Scheiterhaufen. Der Tiroler Dramatiker Felix Mitterer ("Stigma", "Besuchszeit", "Kein schöner Land") hat dieses traurige Ereignis zum Thema eines Theaterstücks gemacht. Das Buch bringt als Ergänzung zum kompletten Text des Stücks auch eine historische Darstellung des Zauberer-Jackl-Prozesses und des Bettlerwesens im damaligen Salzburg sowie einen weiteren Beitrag eines Historikers, der die Ursachen, Hintergründe und Folgen des Hexenwahns darlegt.

      Die Kinder des Teufels
      4,4
    • Märzengrund

      Theaterstück

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      „ENDLICH FREI, ENDLICH FREI, ENDLICH GANZ FREI!“ Elias ist noch keine 20 Jahre alt, als ihm alles zu viel wird. Das Leben in der modernen Zivilisation überfordert ihn und macht ihn krank. Als er es kaum mehr aushält, trifft er eine alles verändernde Entscheidung: er beschließt, sich auf eine einsame Almhütte im Märzengrund zurückzuziehen, in ein abgelegenes Tal in den Zillertaler Alpen. Losgelöst von allen Zwängen verbringt er die nächsten 40 Jahre seines Lebens fernab von der Zivilisation und im Einklang mit der Natur. Hoch oben in den Bergen, umgeben nur von Bäumen und Tieren, findet er seinen Frieden und sein Glück. Doch irgendwann kommt der Tag, an dem Elias seine Alm verlassen muss, um in die Welt zurückkehren, der er vor so vielen Jahren den Rücken gekehrt hat. DIE WAHRE GESCHICHTE EINES MANNES, DER SICH VON DER WELT LOSSAGTE Das neueste Stück von Österreichs beliebtestem Dramatiker ist dem Leben eines Mannes gewidmet, der sich in der immer moderner werdenden Welt nicht zurechtfinden konnte. Seinen Frieden fand er stattdessen in der Einsamkeit und in der Natur. Felix Mitterer gelingt mit „Märzengrund“ das Porträt von einem, der seinen eigenen Weg gegangen ist

      Märzengrund
      4,0
    • Tödliche Sünden

      Sieben Einakter

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      In einer dystopischen Zukunft reflektiert das Werk die "sieben Todsünden" durch das Verhalten einer entfremdeten Menschheit, die sich selbst in einem Zustand der Absurdität und Entfremdung befindet. Die Charaktere erleben eine Selbstbestrafung, die von Einsamkeit und Verzweiflung geprägt ist, während der Autor eine tiefere, nicht moralisierende Moral vermittelt. Die Inszenierung, bestehend aus miteinander verbundenen Einaktern, knüpft an die Tradition von Autoren wie Kranewitter und Brecht an und beleuchtet die Themen Isolation und die Abgründe menschlichen Verhaltens in einer voyeuristischen Welt.

      Tödliche Sünden
      4,0