Claus Cornelius Fischer Bücher







Büren, eine kleine Stadt nördlich des Sauerlands, Ende der sechziger Jahre. Für den Primaner Julian Freytag ein verwirrender Planet mit dem unverwechselbaren Aroma von Internatsmief und Intimität, Eisdielenglück und Eifersuchtsdrama, Größenwahn und Gefühlstumult. Davon weiß er viel zu erzählen – unermüdlich hämmert er ganze Romane in seine Schreibmaschine.Mitten im Ort: die Disco Old Germany, der Jugendtreff – dort, wo alle hingehen, sich im Rausch der Musik verausgaben, sich verlieben und entlieben, in aller Ungeduld und manchmal auch Unschuld. Die Songs dieser Jahre werden zum Soundtrack eines ganzen Lebens.Auch für Julian ist dies eine Zeit großer Pläne und hochfliegender Träume. Doch wie geht das zusammen – wenn man zwar fabelhaft schreiben kann und sich als künftige Supernova am Literaturhimmel sieht, doch schon reihenweise Absagen von Verlagen kassiert? Und wenn man zu schüchtern ist, um Prinzessinnen anzusprechen, dann aber feststellt, dass da »mehr geht«, als man je zu träumen gewagt hat? Denn die Liebe schlägt Wunden, die niemals heilen, davon ist Julian überzeugt.Für die Leserinnen und Leser von Hard Land, Auerhaus und Der große Sommer.
Berlin in den heißen Sommerwochen des Jahres 1961, kurz vor dem Mauerbau. Max Schmeling (nicht identisch oder verwandt mit dem berühmten Boxer) betreibt im Westen der geteilten Stadt den Jazzclub Leo’s Russian Tearoom, in dem Musiker, Journalisten, Alt-Nazis, Spione und schöne Frauen ein und aus gehen. Zwar hat Schmeling – desillusionierter Ex-Idealist, Ex-Drummer und Ex-Agent mit einem dunklen Geheimnis – einst unter einem Tarnnamen in Moskau die Fahndungsliste des KGB angeführt, inzwischen jedoch längst mit seiner mysteriösen Vergangenheit abgeschlossen. Doch dann taucht überraschend seine ehemalige Geliebte, die Ballerina Katharina Roschenkowa, in der zum Zerreißen angespannten Stadt auf. Und plötzlich wiederholt sich, was er eigentlich hinter sich lassen wollte: Für Katharina, die Frau eines hohen KGB-Offiziers aus Moskau, setzt Schmeling nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das seiner Freunde aufs Spiel. Aber sind es wirklich seine Freunde? Wem kann er noch vertrauen, als er sich erneut zwischen den Fronten verschiedener Geheimdienste wiederfindet – und prompt ins Fadenkreuz gerät?
Das Mädchen mit der Silberraupe
- 528 Seiten
- 19 Lesestunden
Ein brutaler Dreifachmord erschüttert Amsterdam: Die Frau und der kleine Sohn eines reichen Bankiers werden erschossen aufgefunden. Außerdem entdeckt die Polizei am Tatort die Leiche des Liebhabers der Frau. Handelt es sich um ein Eifersuchtsdrama? Als Bruno van Leeuwen zu dem Stadtpalais in der Herengracht gerufen wird, steckt der Commissaris noch bis zum Hals in einem anderen Fall: In der Strafanstalt von Scheveningen hat ein Häftling eine Geisel genommen und will damit seine Freilassung erpressen. Der Geiselnehmer verlangt ausgerechnet nach van Leeuwen, um mit ihm zu verhandeln ... Bei seinen Ermittlungen stößt der Kommissar auf das tief versteckte Grauen in äußerlich intakten Familien, hinter deren bürgerlicher Fassade lang zurückliegende Verbrechen aus Angst und Gier immer neue Verbrechen gebären.
Goyas Hand
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
In einem schäbigen Hotelzimmer in Amsterdam wird eine junge Frau brutal ermordet. Commissaris Bruno van Leeuwen erkennt bald einen Zusammenhang mit dem Verschwinden der Tochter eines Landpfarrers, der ihn verzweifelt um Hilfe gebeten hatte. Handelt es sich bei der wenig später auf einer Müllhalde gefundenen Toten um die 17-jährige Rascha? Die Ermittlungen führen Van Leeuwen und die emotional tief betroffene Polizistin Julika in die Unterwelt der Mafiametropole Mailand. Und dort verschwindet auch noch Julika.
Tulpen aus Amsterdam
- 253 Seiten
- 9 Lesestunden
Tulpen aus Amsterdam - bk1263; Heyne Verlag; Claus Fischer; pocket_book; 1985
Morde in den besten Kreisen von Amsterdam: Die Frau und der kleine Sohn eines reichen Bankiers werden erschossen aufgefunden. Außerdem entdeckt die Polizei am Tatort die Leiche des Liebhabers der Frau. Handelt es sich um ein Eifersuchtsdrama? Als Commissaris Bruno van Leeuwen zu dem Stadtpalais an der Herengracht gerufen wird, steckt er noch bis zum Hals in einem anderen Fall: In der Strafanstalt von Scheveningen hat ein Häftling eine Geisel genommen und will damit seine Freilassung erpressen. Der Geiselnehmer verlangt ausgerechnet nach van Leeuwen, um mit ihm zu verhandeln ... Bei seinen Ermittlungen stößt der Kommissar auf dunkle Abgründe hinter bürgerlichen Fassaden und auf ein lang zurückliegendes Verbrechen, das – aus Angst und Habgier begangen – immer neue Greueltaten hervorbringt.
Ein Selbstmordanschlag in der Berliner U-Bahn schreckt das Land auf. Notärztin Ella Bach ist als Ersthelferin am Tatort und beobachtet, wie ein Sanitäter das Handy des Attentäters verschwinden lässt. Der Mörder hat seine grausame Tat mit diesem Handy selbst gefilmt und als Livestream ins Netz gestellt. Er wirkt wie ferngesteuert, und tatsächlich deuten Spuren auf ein obskures soziales Netzwerk mit Sitz in London. Als dort Ellas Freundin Annie spurlos verschwindet, reist Ella in die englische Hauptstadt, um Annie zu suchen. Doch sie reist nicht allein, und dem Netzwerk des Bösen kann sie nicht entkommen.
TotenEngel
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
In Amsterdam werden mehrere Menschen ermordet aufgefundet. Ihnen allen gemeinsam ist, dass die Opfer keinen Sinn mehr im Leben sahen; der Tod kam als Erlösung zu ihnen. Die Ermittlungen führen Commissaris Bruno van Leeuwen in ein kleines Dorf im Norden Hollands, wo vor fast fünfzig Jahren ein schreckliches Verbrechen begangen wurde ...



