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Tristan Tzara

    16. April 1896 – 25. Dezember 1963

    Ein rumänisch-französischer Dichter und Essayist, der vor allem als Begründer der literarischen Bewegung Dada bekannt ist, einer nihilistischen und revolutionären Kunstströmung. Seine frühen Werke, darunter Manifeste und grundlegende dadaistische Texte, zielten darauf ab, die Sprachstrukturen zu schockieren und zu demontieren. In Paris engagierte er sich in turbulenten Aktivitäten, die darauf abzielten, die Öffentlichkeit zu provozieren. Um 1930 wandte er sich, desillusioniert vom Nihilismus, dem Surrealismus und politischem Engagement zu, was ihn der Menschheit näher brachte. Seine spätere lyrische Poesie erforscht die Qual der menschlichen Existenz, gefangen zwischen Rebellion und Staunen, und ersetzt das chaotische Wortspiel des Dada durch eine herausfordernde, aber humanisierte Sprache.

    Tristan Tzara
    DADA
    Dada, Ascona und andere Erinnerungen
    Blaise Cendrars zum Gruss
    Dada siegt!
    Die frühen Gedichte
    7 [Sieben] Dada-Manifeste
    • DADA

      Eine Jahrhundertgeschichte

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Nerven am Rande des Weltzusammenbruchs. 100 Jahre DADA. DADA wird oft als schräge Verkleidung, provokanter Nonsens und viel Lärm gegen eine Kultur verstanden, die den Ersten Weltkrieg ermöglicht hat. Doch es ist mehr: eine Bewegung von Künstlern und Lebensstrategen, die kämpferisch auf eine unübersichtliche Welt reagierten. Martin Mittelmeier zeigt, wie aktuell diese Antworten sind und wie DADA die gegenwärtige Kultur weiterhin beeinflusst. Im Februar 1916 gründete eine Gruppe von Künstlern und Literaten im neutralen Zürich das Cabaret Voltaire, wo Unerhörtes geschah. Hugo Ball trat in einem obeliskenartigen Kostüm auf und sang sinnlose Lautverse, während Richard Huelsenbeck erfundene „Negerlieder“ trommelte und Tristan Tzara eine Kakophonie aus simultanem Geschrei dirigierte. DADA entstand und verbreitete sich schnell weltweit. Der Charakter von DADA variierte an jedem Ort, da die Dadaisten kein neues Programm schaffen wollten. So erlebte DADA, nach den Ready-mades von Duchamp und den Montagen von Grosz und Heartfield, rasch ein Ende, wirkt jedoch bis heute nach. Mittelmeier führt uns durch das DADA-Universum und zeigt die Vielzahl der DADA-Subversionen sowie die verzweifelte und irrwitzige Reaktion der Dadaisten auf die Probleme einer komplexen Welt, die der heutigen zum Verwechseln ähnlich ist. Ausstattung: mit Abbildungen.

      DADA
    • Featuring 25 Dadaist poems by Tristan Tzara alongside ten woodcuts by Hans Arp, this collection invites readers to explore subconscious interpretations akin to Rorschach tests. It captures the essence of the early Dada movement, known for its radical approach to art and literature, making it a valuable collector's item for enthusiasts of avant-garde creativity.

      Tristan Tzara 25 Poems, Hans Arp 10 Woodcuts
    • Kniha je rozsáhlým, více než třistastránkovým výborem z celoživotní tvorby známého francouzského autora rumunského původu, jednoho z tvůrců dadaismu – Tristana Tzary. Svazek obsahuje texty od knihy První nebeské dobrodružství pana Antipyrina (Curych 1916) až po soubor Právě nyní (Paříž 1961), včetně nejdůležitějších manifestů dada z klíčové publikace Sedm manifestů dada (Paříž 1924). Překlad je dílem básníka, prozaika, překladatele, člena legendární surrealistické Skupiny Ra Zdeňka Lorence, který se věnoval Tzarově tvorbě od konce 30. let až do své smrti v roce 1999. Svazek podstatně rozšiřuje dosud poslední česky vydaný výbor Tzarových textů Paměť člověka, od jehož vydání uplynulo již 41 let. Knihu graficky upravil David Pohribný, je vybavena obrazovou přílohou, rozsáhlou studií Zdeňka Lorence o Tzarově životě a díle i bibliografií hlavních Tzarových děl, kterou sestavil editor svazku Michal Bauer.

      Daroval jsem svou duši bílému kameni
      4,8
    • Dosud nejrozsáhlejší výbor z poesie Tristana Tzary (1896–1962), jednoho z iniciátorů dadaismu a z nejvýznamnějších moderních básníků; na čas se připojil i k surrealismu, k vrcholům jeho tvorby – a celé moderní poesie – patří rozsáhlá skladba Aproximativní člověk. Básně ve výběru a novém překladu Petra Krále, který je autorem doslovu – zasvěcené studie o básnické tvorbě Tristana Tzary.

      Mluvím já vlci
      5,0