Auf auf ihr Hirten! Die Kuh haut ab!
- 285 Seiten
- 10 Lesestunden
"kolumnen sind Lektüre für Minuten, aber Urs Widmer präsentiert die Inhalte wie eine geballte Ladung Schnupftabak: Das Gehirn wird gründlich freigeblasen." Basler Zeitung
Urs Widmer war eine markante Stimme in der Literatur, bekannt für seinen einzigartigen erzählerischen Ansatz und seine Auseinandersetzung mit komplexen Themen. Seine Werke tauchen mit einer Mischung aus Intellekt und Emotion in die menschliche Verfassung ein, charakteristisch für seinen tiefgründigen literarischen Stil. Er schuf Erzählungen, die bei den Lesern Anklang fanden und durch ihre Tiefe und Originalität einen bleibenden Eindruck hinterließen. Widmers Beitrag zur Literatur zeichnet sich durch sein konsequentes Engagement für literarische Exzellenz und innovative Ausdrucksweise aus.







"kolumnen sind Lektüre für Minuten, aber Urs Widmer präsentiert die Inhalte wie eine geballte Ladung Schnupftabak: Das Gehirn wird gründlich freigeblasen." Basler Zeitung
Gesammelte Erzählungen von Urs Widmer, beginnend mit seinem Erstling ›Alois‹ (1968) bis zur ›Reise nach Istanbul‹ (aus: ›Stille Post‹, 2011). Darin außerdem enthalten die großen Erzählungen ›Die Amsel im Regen im Garten‹, ›Liebesnacht‹, ›Indianersommer‹, ›Das Paradies des Vergessens‹ sowie ausgewählte Erzählungen und Geschichten aus den Werken ›Schweizer Geschichten‹, ›Vom Fenster meines Hauses aus‹, ›Das Verschwinden der Chinesen im neuen Jahr‹ und ›Vor uns die Sintflut‹.
Urs Widmer hat die wundervollen Geschichten aus Tausendundeiner Nacht behutsam gerafft, ohne ihnen das orientalische Flair zu nehmen. Höchst anschaulich, deftig und kurzweilig erzählt er die sechs berühmtesten Geschichten der unsterblichen Scheherzad neu. Und damit die große Märchensammlung für alle Sinne »eine Quelle unendlichen Genusses, das reichste Bilderbuch der Welt« (Hermann Hesse) werde, hat Tatjana Hauptmann sich ans Werk gemacht, DIE Künstlerin, um die orientalische Üppigkeit und Subtilität ins Bild zu holen.
Vom Abweichen von der Norm. Vom Leiden der Dichter. Vom Traum, namenlos mit der Stimme des Volks zu singen. Von der Phantasie, vom Größenwahn, vom Gedächtnis, vom Tod und vom Leben. Von König Ödipus und Sophokles. Fünf Vorlesungen als Summe der Erfahrungen Urs Widmers mit Dichtern und ihren Büchern
STAN UND OLLIE sind im Himmel in Ungnade gefallen und landen unsanft auf der Erde - mitten in Deutschland. Hier erleben sie allerlei unheimliche und komische Geschichten der dritten Art. Schon mit dem Titel führt die Farce ALLES KLAR den Zuschauer aufs Glatteis eines Verwirrspiels. Totschlag, Mord, Banküberfälle – das Leben spielt sich als Kriminalgroteske im Wohnzimmer der Familie Schmitt ab und spiegelt sich in Dialogen, in denen jeder den anderen zu verstehen meint, während sich die Missverständnisse zur Katastrophe auswachsen.
Bericht eines Spaziergangs durch 33 seiner Gemälde
Urs Widmer fasst in Geschichten und Texte, was die Bilder von Valentin Lustig bei ihm ausgelöst haben. Entstanden ist dabei etwas ganz Neues: ein inspirierter und inspirierender Dialog zwischen zwei kongenialen Künstlern.
"Da seilt sich jemand (das Ich) im Frankfurter Westend son seinem Balkon, schleicht sich geduckt, als gelste es, ein feindliches menschenfresser_Gebiet zu passieren, durch die City, kriecht via Kanalisation und über Hausdächer aus der Stadt... Heiter-, Makaber-, Mildverrücktes." Der Spiegel, Hamburg
Grazer Poetikvorlesungen
In sechs Vorlesungen, gehalten im Dezember 1990 an der Universität Graz, nähert sich Urs Widmer den Rätseln der Literatur, als öffne er eine russische Babuschka, nur, dass er mit der kleinsten - seinen Rätseln - beginnt und mit der äußersten Puppe endet. Urs Widmer spricht von den leichten Anfängen und vom schweren Ende, von Texten und mehr noch von Subtexten, von den Wörtern und mehr noch von der Erfahrung, die hinter den Wörtern steht. Vom Erinnern und vom Vergessen. Was den Schreiber vom Leser trennt, was den Traum vom literarischen Schaffen und den Immer-noch-Bauernstaat Schweiz von einer Kulturnation - das unter anderem erörtert Urs Widmer auf seinen poetologischen Streifzügen. Seine Überlegungen enden bei unserem Wirtschaftszynismus und von der ökologischen Katastrophe definierten Jetzt, wo uns das Buch aus dem Blick zu geraten droht, enden mit einer Absage an jedwede Ideologie, darin enthalten vielleicht der Wunsch, die Spannungen dieser Zeit nicht zu verleugnen, sondern auszuhalten.
Ein Kinderspiel hat dieser Kleinen Prosa ihren Titel gegeben, fast ein Programm. Schöpfungsmythen, Menschheitsängste und -träume, Zivilisationskritik, komische Familienlegenden, mythische und reale Reiseziele in unterschiedlichster Darbietung: als Rollenprosa, Traumbericht, Zwiegespräch, Bilderbuch, poème en prose .
Mrs. Murdock, eine reiche Witwe aus Pasadena, hat einen doppelten Auftrag für Philip Marlowe: Ihre Schwiegertochter, eine ehemalige Nachtklub-Sängerin, ist verschwunden, und mit ihr eine alte, wertvolle Münze die sogenannte Brasher-Dublone. Beides soll der Privatdetektiv wiederfinden. Wie sich herausstellt, kommen Erpressung, Lügen und Mord in den besten Familien vor.