Gratisversand in ganz Deutschland!
Bookbot

Erich Auerbach

    9. November 1892 – 13. Oktober 1957

    Erich Auerbach war ein Philologe, dessen Werk sich hauptsächlich der Literaturkritik und -geschichte widmete. Sein bekanntestes Buch untersucht die Darstellung der Realität in der westlichen Literatur von der Antike bis ins 19. Jahrhundert. Auerbach analysiert akribisch, wie sich literarische Stile und Techniken als Reaktion auf gesellschaftliche und historische Veränderungen entwickelten. Sein Ansatz betont die detaillierte Textanalyse, um tiefere historische und kulturelle Zusammenhänge aufzudecken.

    Gesammelte Aufsätze zur romanischen Philologie
    Gesammelte Aufsätze zur romanischen Philologie - Studienausgabe
    Philologie der Weltliteratur
    Dante als Dichter der irdischen Welt
    Mimesis
    Kultur als Politik
    • 2021

      Seit dem Erscheinen von "Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur" im Jahr 1946 ist Erich Auerbach (18921957) als Klassiker der Geisteswissenschaften bekannt. Die Entstehung des Buches im Istanbuler Exil ohne westliche Bibliotheken ist legendär. Weniger bekannt sind seine luziden Essays und detailreichen Studien zur romanischen Philologie, die Gustav Konrad und Fritz Schalk posthum ergänzt um wichtige Rezensionen herausbrachten. Methodisch stand der deutsch-jüdische Gelehrte sowohl der Frankfurter Literatursoziologie seines Freundes Walter Benjamin nahe als auch der hermeneutischen Tradition an der Universität Marburg; zudem gibt es Nähen zur Ikonographie der Warburg Schule. Das Nachwort gibt im wissenschaftshistorischen Rahmen eine Skizze von Erich Auerbach als Kulturphilosophen im Exil, der eine vieldeutige wie außergewöhnliche Position zwischen jüdischen, christlichen und säkularen Traditionen des Denkens einnimmt. Die Neuausgabe der "Gesammelten Aufsätze" wurde um vier Arbeiten werkgeschichtlich ergänzt. Eine von ihnen, "Vicos Auseinandersetzung mit Descartes", galt bislang als verschollen und wurde erst kürzlich gefunden. Eine ausführliche Bibliographie schließt Lücken der Primärliteratur.

      Gesammelte Aufsätze zur romanischen Philologie - Studienausgabe
    • 2018
    • 2018

      Gesammelte Aufsätze zur romanischen Philologie

      Herausgegeben und ergänzt um Aufsätze, Primärbibliographie und Nachwort von Matthias Bormuth und Martin Vialon

      Seit dem Erscheinen von „Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur“ im Jahr 1946 ist Erich Auerbach (1892-1957) als Klassiker der Geisteswissenschaften bekannt. Die Entstehung des Buches im Istanbuler Exil ohne westliche Bibliotheken ist legendär. Weniger bekannt sind seine luziden Essays und detailreichen Studien zur romanischen Philologie, die Gustav Konrad und Fritz Schalk posthum - ergänzt um wichtige Rezensionen - herausbrachten. Methodisch stand der deutsch-jüdische Gelehrte sowohl der Frankfurter Literatursoziologie seines Freundes Walter Benjamin nahe als auch der hermeneutischen Tradition an der Universität Marburg; zudem gibt es Nähen zur Ikonographie der Warburg Schule. Das Nachwort gibt im wissenschaftshistorischen Rahmen eine Skizze von Erich Auerbach als Kulturphilosophen im Exil, der eine vieldeutige wie außergewöhnliche Position zwischen jüdischen, christlichen und säkularen Traditionen des Denkens einnimmt. Die Neuausgabe der „Gesammelten Aufsätze“ wurde um vier Arbeiten werkgeschichtlich ergänzt. Eine von ihnen, „Vicos Auseinandersetzung mit Descartes“, galt bislang als verschollen und wurde erst kürzlich gefunden. Eine ausführliche Bibliographie schließt Lücken der Primärliteratur.

      Gesammelte Aufsätze zur romanischen Philologie
    • 2017
    • 2017

      Wie wenige Intellektuelle im Jahrhundert der Extreme war der deutsche Jude Erich Auerbach mit der Welt und ihrer Literatur verbunden. Seine hier versammelten Essays und Briefe aus den Jahren 1922 bis 1952 zeigen ihn als klugen Menschenfreund und tiefsinnigen Europäer, dem Homer, die Bibel, Dante und Montaigne als literarische Deutungsmuster so vertraut waren wie Proust, Joyce und Virginia Woolf. Der Freund Walter Benjamins verließ Deutschland 1936, lehrte für ein Jahrzehnt im Istanbuler Exil und fand nach dem Krieg hohe Anerkennung als Philologe an der amerikanischen Ostküste. In seinen brillanten Aufsätzen schmilzt Auerbach sein stupendes Wissen im leidenschaftlichen Verstehen der Geistesgeschichte ein. Sie kreisen um Bedrängnis und den Sinn des Lebens und zeichnen, wie auch seine Briefe, ein vielschichtiges Selbstporträt in finsteren Zeiten, das bis heute hell leuchtet.

      Die Narbe des Odysseus
    • 2014
    • 2014

      Time, history, and literature

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden
      4,5(23)Abgeben

      Erich Auerbach (1892-1957), best known for his classic literary study Mimesis, is celebrated today as a founder of comparative literature, a forerunner of secular criticism, and a prophet of global literary studies. This book presents a selection of Auerbach's essays, many of which are little known outside the German-speaking world.

      Time, history, and literature
    • 2013

      A novela no início do renascimento – Itália e França, título inaugural da Série Auerbach, dedicada à obra de um dos maiores críticos literários do século XX, o alemão Erich Auerbach (1892-1957). A coordenação é de Leopoldo Waizbort , Prof. do Departamento de Sociologia da Faculdade de Filosofia, Letras e Ciências Humanas da Universidade de São Paulo (FFLCH-USP). Primeira publicação da série, e não por acaso, o título marca a estréia do autor na crítica literária. Em um estilo claro e conciso – raro a um erudito com tamanha envergadura –, e privilegiando sobretudo o Decameron de Giovanni Boccaccio, Auerbach explica o momento em que as narrativas medievais, vinculadas à Bíblia e ao sagrado, dão lugar a uma nova forma de literatura, presente até hoje, mostrando o homem entranhado nos acontecimentos, prazeres e dores do mundo terreno.

      A novela no início do Renascimento Itália e França