Jan Nerudas (1834–1891) erstmals im Jahre 1878 veröffentlichte Jugenderinnerungen Kleinseitner Geschichten führen das Lesepublikum zurück in die erste Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Die Prager Kleinseite war damals ein verträumter Stadtteil mit engen, nur schwach von Laternen erleuchteten Gassen, stolzen Adelspalästen und prächtigen Kirchen. In diesem bis heute nahezu unveränderten Umfeld begegnete Neruda jenen Originalen aus dem einfachen Volk, denen er mit dem vorliegenden Werk ein literarisches Denkmal setzte: die um die Zukunft ihrer Tochter besorgte Frau Lakmus, den alternden Junggesellen Doktor Loukot, den hoffnungsvollen Dichter Bavor, die Fräulein Mathilde, Clara, Marie u. v. a.
Jan Neruda Bücher
9. Juli 1834 – 22. August 1891
Jan Nepomuk Neruda war eine zentrale Figur des tschechischen Realismus und Mitglied der "Máj-Schule". Sein umfangreiches Schaffen, das sowohl Journalismus als auch Poesie umfasste, prägte die literarische Landschaft seiner Zeit maßgeblich. Neruda fing meisterhaft das Leben und den Geist seiner Generation ein.







Aus dem Alltag der Prager Stadtpolizei
- 100 Seiten
- 4 Lesestunden
Kleinseitner Geschichten. Eine Woche in einem stillen Hause.
- 104 Seiten
- 4 Lesestunden
Malá Strana stories. A week in a quiet house
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden



