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Annie Ernaux

    1. September 1940

    Annie Ernaux ist eine französische Schriftstellerin, deren Werk sich autobiografischen Erzählungen und sozialer Mobilität widmet. Sie erforscht Themen des Lebens in Frankreich, insbesondere die Beziehung zwischen sozialer Herkunft und persönlicher Entwicklung. Ihr Schreiben zeichnet sich durch rohe Ehrlichkeit und einen analytischen Blick auf ihre eigenen Lebenserfahrungen aus. Ernaux fängt meisterhaft die Komplexität familiärer Beziehungen und den Einfluss gesellschaftlicher Umstände auf die Identitätsbildung ein.

    Annie Ernaux
    Eine vollkommene Leidenschaft
    Die leeren Schränke
    Bibliothek Suhrkamp: Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus
    Die Jahre
    Eine Frau
    Das Ereignis
    • Das Ereignis

      Nobelpreis für Literatur 2022 | Wie ist es, wenn man als Frau abtreiben will und es nicht darf?

      Nobelpreis für Literatur 2022 Oktober 1963: Die 23-jährige Annie entdeckt, dass sie schwanger ist. Die Studentin aus bescheidenen Verhältnissen weiß: Wenn sie ein uneheliches Kind zur Welt bringt, wird sie alles verlieren. Das hart erkämpfte Universitätsstudium, die Hoffnung, dem engen, prekären Milieu der Eltern zu entkommen. Sie ist entschlossen, die Schwangerschaft zu beenden, aber im Frankreich der 1960er Jahre ist Abtreiben illegal, und so beginnt für die junge Frau ein Spießrutenlauf, der sie von der Praxis eines überheblichen Arztes ins Hinterzimmer einer zweifelhaften Engelmacherin führt und schließlich in der Notaufnahme endet. Voller Scham versucht Annie, die Kontrolle über ihr Leben zurückzugewinnen, und begegnet dabei überall erschreckender Gleichgültigkeit. Wie ist es, wenn man als Frau abtreiben will und es nicht darf? Mit schonungsloser Offenheit erzählt Annie Ernaux von ihrem eigenen Schwangerschaftsabbruch. Und von den Demütigungen, Verletzungen und Stigmatisierungen, die sie dabei erleiden musste – und die bis heute nachhallen.

      Das Ereignis
      4,4
    • Eine Frau

      Nobelpreis für Literatur 2022

      • 88 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Nobelpreis für Literatur 2022 Dreizehn Tage nach dem Tod ihrer Mutter im Jahr 1986 schreibt Annie Ernaux ein kurzes, schmerzhaftes Requiem. Und lässt die Mutter als Repräsentantin einer Zeit und eines Milieus auferstehen, das auch das ihre war. Das Leben ihrer Mutter: geboren um die Jahrhundertwende in der Normandie, Arbeiterin, dann Ladenbesitzerin, Ehefrau, zweifache Mutter, lebenslustig und offen, Körper und Geist werden später langsam durch Alzheimer zerstört. Das Ende war für die Tochter vorauszusehen, die Wirklichkeit des Todes scheint indessen kaum erträglich. Zeit ihres Lebens kämpfte die Mutter darum, ihren sozialen Status zu erhalten, ihn vielleicht sogar zu überwinden. Erst der Tochter wird dies gelingen, eine Distanz zwischen den beiden entsteht. Auch darauf blickt Annie Ernaux zurück, voller Zärtlichkeit und Abscheu und Schuldgefühl.

      Eine Frau
      4,2
    • Die Jahre

      Nobelpreis für Literatur 2022

      • 255 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Nobelpreis für Literatur 2022 Geschichte ihrer selbst, Gesellschaftsporträt, universelle Chronik: Annie Ernaux’ aufsehenerregendes Werk wirkt von Beginn an weit über die französischen Grenzen hinaus. Eine faszinierende Einladung, das eigene Leben zu hinterfragen: »Annie Ernaux zu lesen ist ein Schock, eine Erfahrung, vor allem ist es wichtig.« Der Spiegel Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die sogenannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind. Und dabei schreibt sie ihr Leben – unser Leben, das Leben – in eine völlig neuartige Erzählform ein: »Annie Ernaux ist die Königin der neuen autobiographischen Literatur.« Die Zeit

      Die Jahre
      4,2
    • Bibliothek Suhrkamp: Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus

      Roman | Einer der eindringlichsten literarischen Texte über Alzheimer | Erstmals in deutscher Übersetzung

      • 106 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Annie Ernaux erzählt von ihrer Mutter und dem aussichtslosen Kampf gegen die Alzheimer-Erkrankung, von einer großen Liebe und der Zerstörungskraft des Vergessens. Und sie verewigt so, im Moment ihres Verschwindens, den Menschen, der ihr das Leben geschenkt hat. Die Mutter verliert das Gedächtnis – mehr und mehr scheinen ihr die Familie, die Welt, das Leben abhandenzukommen. Annie Ernaux hält die Gespräche mit ihr fest, schreibt sie auf, intuitiv, aus der existenziellen Angst vor dem Verlust, wie gejagt von der Gewalt des Verfalls und der Erinnerungswucht an diese Kranke, die noch immer ihre Mutter ist. Mehr als ein Jahrzehnt bleiben diese Aufzeichnungen in der Schublade. Und doch entschließt sich Ernaux später, diese Seiten zu veröffentlichen, weil es nicht nur ein Bild ihrer Mutter geben soll: sondern die Vielheit der Wahrheiten. So wird die Chronik eines langsamen Abschieds und einer schrecklichen Zerstörung lesbar – aber auch die Pionierleistung Annie Ernaux`, die schmerzhafte Suche nach der Sprache für eine Krankheit, die damals noch kaum beschrieben war.

      Bibliothek Suhrkamp: Ich komme nicht aus der Dunkelheit raus
      4,1
    • Die leeren Schränke

      Das Debüt der Nobelpreisträgerin – erstmals auf Deutsch

      • 218 Seiten
      • 8 Lesestunden

      An einem Sonntag im Jahr 1961 sitzt die zwanzigjährige Literaturstudentin Denise Lesur in ihrem Zimmer und wartet – dass ihr Körper die Abtreibung vollzieht, die eine Engelmacherin im Verborgenen eingeleitet hat. Der gebildete, bourgeoise, selbstgewisse Marc hat Denise auf die Nachricht der Schwangerschaft hin direkt verlassen. Und das Milieu, das er verkörpert, hätte sich auch nie ganz in ihrem Körper beheimaten können. Während sie also wartet, denkt sie über ihre Kindheit und Jugend nach: Zerrissen zwischen dem Elternhaus – obgleich stolze Épicerie-Besitzer sind ihre Eltern den bescheidenen, ländlichen Verhältnissen der Herkunft nie wirklich entronnen – und den Mitschülerinnen jener besseren Schulen, auf die ihre guten Leistungen sie befördert hatten, fühlt sich Denise von beiden Seiten stets abgestoßen. Vulgär und wütend, voller Ablehnung gegen die bürgerlichen Angepasstheiten – Annie Ernaux umkreist in Die leeren Schränke ein frühes einschneidendes Ereignis, das ihr gesamtes Leben prägen wird. Und erfindet dafür eine völlig neuartige, aufwühlende literarische Form.

      Die leeren Schränke
      4,1
    • Eine vollkommene Leidenschaft

      • 87 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Annie Ernaux beschreibt in ihrem Buch eine faszinierende und auch erschreckende Leidenschaft zu einem verheirateten Mann. Schon fast besessen liebt sie. Ihr Lebensinhalt besteht lediglich aus dem Warten auf ihn - auf seinen Anruf in dem er seinen Besuch ankündigt. Doch es kommt der Tag an dem er in sein Heimatland zurück muss, und die verlassene Geliebte klammert sich an Orte und Begebenheiten die sie an die gemeinsame Zeit erinnern.

      Eine vollkommene Leidenschaft
      4,1
    • Die Besessenheit

      • 66 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Sie hat keine großen Gefühle mehr für ihn und trennt sich. Doch als er Monate später von einer anderen spricht, ist sie völlig aus der Bahn geworfen. Jetzt leidet sie, fühlt sich verschmäht, zurückgewiesen. Vor allem aber treibt die Frau sie um, die ihren Platz eingenommen hat – wer ist die eigentlich und wie? Ist sie schöner, besser, ist der Sex mit ihr toller? Diese Fremde wird zu einer Obsession, einer Art Wahn. »Das Seltsamste an der Eifersucht ist, dass sie eine ganze Stadt – die ganze Welt – mit einer Person bevölkern kann, der man womöglich noch nie begegnet ist.« Und irgendwann ist diese Andere ein ständiger Albtraum, aus dem es womöglich gar kein Erwachen mehr gibt… Wie fühlt es sich an, von einem Menschen besessen zu sein, den man nicht mal kennt? In klaren, fast klinischen Sätzen schreibt Annie Ernaux über die perfide Wucht von Eifersucht, über drohende Selbstauflösung und den aberwitzigen Versuch, in eigener Sache Gewissheit zu erlangen.

      Die Besessenheit
      3,7
    • Erinnerung eines Mädchens

      Nobelpreis für Literatur 2022

      Nobelpreis für Literatur 2022 Sommer 1958: Annie Duchesne wird 18 Jahre alt. Sie arbeitet als Betreuerin in einer Ferienkolonie. Sie findet in eine Clique, zusammen feiern sie Feten, genießen ihre Jugend. Und Annie ist in H. verliebt, mit ihm hat sie ihr erstes Mal. Eine Nacht, die einen anhaltenden Schock bedeutet. Auch weil H. sie fortan ignoriert, sie weiß nicht, wohin mit sich und lässt sich auf andere ein. Schnell ist sie verfemt. Was folgt, sind Ausgrenzung, der Hohn der anderen, ihre eigene Scham. Und Schweigen. Denn über 55 Jahre braucht Annie Ernaux, um sich dieser »Erinnerung der Scham« stellen zu können – anhand von Fotografien und Briefen schreibt sie von einer Zeit, die sich in ihren Körper gebrannt hat. Die ihre Moral, ihre Sexualität, ihr ganzes langes Leben geprägt und bestimmt hat. Mit schonungsloser Genauigkeit erzählt Annie Ernaux von ihrer ersten sexuellen Begegnung – von Macht, Ohnmacht und Unterwerfung. Von einer Wunde, die niemals ausgeheilt ist. Und vom teuer bezahlten Erkennen des eigenen Werts.

      Erinnerung eines Mädchens
      4,0
    • Das andere Mädchen

      Nobelpreis für Literatur 2022 | Der berührende Brief der französischen Bestsellerautorin an ihre tote Schwester

      Ein Sonntag im August 1950, die kleine Annie spielt draußen im Garten, ihre Mutter steht am Zaun und plaudert mit der Nachbarin. Eine folgenreiche Plauderei, denn so erfährt Annie, dass ihre Eltern vor ihrer Geburt bereits eine Tochter hatten, die sechsjährig an Diphtherie gestorben war. Über diese Schwester wird Annie von ihren Eltern niemals wieder ein Wort hören und sie wird ihrerseits niemals nach der Verstorbenen fragen. Doch auch dieses dauerhafte Beschweigen formt eine Geschichte und verleiht der toten Schwester – dem anderen Mädchen – eine Gestalt. Und es prägt Annies Persönlichkeit und Charakter, die Identität der Nachgeborenen. Vier oder fünf Fotografien, das Grabmal, einige wenige Gegenstände, ein paar Murmeln – darüber versucht Annie Ernaux Jahrzehnte später dem Leben ihrer ungekannten Schwester schreibend auf die Spur zu kommen. Annie Ernaux hat einen Brief an ihre Schwester geschrieben, die sie nicht hat kennenlernen können – einen Brief von überwältigender Klarheit und zarter Traurigkeit, über Trennendes und Gemeinsames, über Kindheit und Geschichte und über Schicksalsschläge, die eine Familie auf immer verändern.

      Das andere Mädchen
      3,9
    • Der Platz

      Nobelpreis für Literatur 2022

      Nobelpreis für Literatur 2022 Annie Ernaux schreibt die objektive Biographie ihres Vaters. Dabei wird sie zur genauen Beobachterin der Verhältnisse, aus denen sie stammt. Das Erscheinen von Der Platz 1983 markiert einen Einschnitt in der französischen Literatur – diese neuartige Form der Selbstbetrachtung ist der Glutkern der Autofiktion. Ihr Vater stirbt, und Annie Ernaux nimmt das zum Anlass, sein Leben zu erzählen: Um die Jahrhundertwende geboren, musste er früh von der Schule abgehen, war zunächst Bauer, dann, bis zum Todesjahr 1967, Besitzer eines kleinen Lebensmittelladens in der Normandie, die körperliche Arbeit ließ ihn hart werden gegen seine Familie. Das Leben des Vaters ist auch die Geschichte vom gesellschaftlichen Aufstieg der Eltern und der gleichzeitigen Angst, wieder in die Unterschicht abzurutschen, von der Gefahr, nicht zu bestehen. Dass seine Tochter eine höhere Schule besucht, macht ihn stolz, trotzdem entfernen sich beide voneinander. Und so ist die Erzählung der Tochter auch die eines Verrats: An ihren Eltern, einfachen Menschen, und dem Milieu, in dem sie aufgewachsen ist – gespalten zwischen Zuneigung und Scham, zwischen Zugehörigkeit und Entfremdung.

      Der Platz
      3,8
    • Die Scham

      Nobelpreis für Literatur 2022

      • 110 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Nobelpreis für Literatur 2022 Juni 1952, die kleine Annie ist 12 Jahre alt. Eines Sonntagnachmittags geschieht etwas Entsetzliches – ohnmächtig muss sie miterleben, wie der Vater die Mutter umzubringen versucht. Nach kurzer Zeit beruhigt sich der Vater, und Annie versucht, den Eklat zu vergessen. Bis sie, nahezu ein halbes Jahrhundert später, auf ein altes Foto stößt, das eine Flut von Erinnerungen auslöst. Aber was genau ist damals geschehen? Und wie ist es dazu gekommen? Je tiefer Annie in dieses entscheidende Jahr eintaucht, umso deutlicher wird ihr die Spannung, in der die Eltern lebten, zwischen dem Wunsch nach sozialem Aufstieg und dem demütigenden Rückfall in die alten Verhältnisse. Und auch Annies Zerrissenheit gewinnt an Kontur, ihr immer wieder schmerzhaftes Bemühen, dem Einfluss einer religiösen Erziehung zu entrinnen und der bohrenden Sehnsucht nach Aufbruch und einem besseren Leben zu folgen. Scham ist das beharrliche Gefühl der eigenen Unwürdigkeit. Annie Ernaux seziert es an sich selbst, indem sie weit zurückschwingt in eine eigentlich unfassbare Episode ihrer Kindheit und in eine Vergangenheit, die nicht vergehen will.

      Die Scham
      3,7
    • Der junge Mann

      Nobelpreis für Literatur 2022

      • 48 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Nobelpreis für Literatur 2022 Sie ist Mitte fünfzig und beginnt ein Verhältnis mit einem dreißig Jahre jüngeren Mann. Einem Studenten, noch dem Milieu verhaftet, aus dem sie sich emanzipiert zu haben glaubt. Er verlässt die gleichaltrige Freundin und liebt sie mit einer Leidenschaft wie keiner zuvor. Entrückte Tage und Nächte in seinem kargen Zimmer, Matratze auf dem Boden, löchrige Wände, defekter Kühlschrank. Doch die intime Episode ist zugleich etwas Politisches, auf der Straße, in den Restaurants und Bars: fast ständig böse Blicke, wütende Reaktionen. Sie ist wieder das »skandalöse Mädchen« ihrer Jugend, nun aber ganz ohne Scham, mit einem Gefühl der Befreiung. Irgendwann erträgt er ihre frühere Schönheit nicht mehr, und sie erlebt bloß noch Wiederholung, obwohl er »ihr Engel ist, der die Vergangenheit heraufbeschwört, sie ewig leben lässt«. Und was heißt das für die Zukunft? Annie Ernaux bricht ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Scham.

      Der junge Mann
      3,6
    • Eine Leidenschaft

      Über die kleinen Demütigungen und Erniedrigungen der Besessenheit und des Verlassenseins

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Annie Ernaux erzählt von einer alles verzehrenden Leidenschaft für einen irritierend teilnahmslosen Mann – unerschrocken gründlich sucht sie nach der Wahrheit hinter einer Existenz, in der sie sich zusehends aufzugeben droht. Mit ruhiger Selbstverständlichkeit berichtet Annie Ernaux von einer schmerzlich langen Episode ihres Lebens; wie sie sich immer heftiger in eine Affäre verstrickt, einem verheirateten osteuropäischen Geschäftsmann verfallen, der eine vage Ähnlichkeit mit Alain Delon hat und schnelle Autos und Alkohol mag. Sie beschreibt einen Schwebezustand, worin jedes Wort, jedes Ereignis und jede andere Person entweder eine dringliche Verbindung zu diesem Mann hat oder aber von ihr mit kalter Gleichgültigkeit beschieden wird. Zu einem Mann, der ihr fremder nicht sein könnte.

      Eine Leidenschaft
    • WINNER OF THE 2022 NOBEL PRIZE IN LITERATURE Twelve books written by 2022 Nobel Laureate Annie Ernaux and published by Seven Stories Press. The Annie Ernaux collection from Seven Stories Press includes: - The Years - Getting Lost - Simple Passion - A Girl's Story - Happening - Shame - A Man's Place - A Woman's Story - A Frozen Woman - I Remain in Darkness - Exteriors - The Possession The author of some twenty works of fiction and memoir, ANNIE ERNAUX is considered by many to be France's most important writer. In 2022, she was awarded the Nobel Prize in Literature. She has also won the Prix Renaudot for A Man's Place and the Marguerite Yourcenar Prize for her body of work. More recently she received the International Strega Prize, the Prix Formentor, the French-American Translation Prize, and the Warwick Prize for Women in Translation for The Years, which was also shortlisted for the Man Booker International Prize. Her other works include Exteriors, A Girl's Story, A Woman's Story, The Possession, Simple Passion, Happening, I Remain in Darkness, Shame, A Frozen Woman, and A Man's Place.

      Annie Ernaux: The Unboxed Set
      1,0
    • I Remain In Darkness

      • 94 Seiten
      • 4 Lesestunden

      WINNER OF THE 2022 NOBEL PRIZE IN LITERATUREAn extraordinary evocation of a grown daughter’s attachment to her mother, and of both women’s strength and resiliency. I Remain in Darkness recounts Annie’s attempts first to help her mother recover from Alzheimer’s disease, and then, when that proves futile, to bear witness to the older woman’s gradual decline and her own experience as a daughter losing a beloved parent.I Remain in Darkness is a new high water mark for Ernaux, surging with raw emotional power and her sublime ability to use language to apprehend her own life’s particular music.A Washington Post Top Memoir of 1999

      I Remain In Darkness
      4,0
    • Things Seen

      • 92 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Annie Ernaux turns her penetrating focus on those points in life where the everyday and the extraordinary intersect, where things seen reflect a private life meeting the larger world. Ernaux's thought-provoking observations map the world's fleeting and lasting impressions on the shape of inner life.

      Things Seen
      3,9
    • Originally published in 1977, Do What They Say or Else tells the story of a fifteen-year-old girl named Anne who lives with her working-class parents in a small town in Normandy, France.

      Do What They Say or Else
      3,8
    • A revelatory meditation on class and consumer culture, from 2022 Nobel laureate Annie Ernaux

      Look at the Lights, My Love
      3,7
    • Britain's most prestigious literary magazine brings you the very best new fiction, memoir, reportage, poetry, photography and art from around the world. Granta consistently publishes innovative and prize-winning writing in each quarterly issue, such as 'Rain' by Colin Barrett and 'The Room-Service Waiter' by Tom Crewe (both winners of the 2024 O. Henry Prize for Short Fiction), as well as 'Theories of Care' by Sophie Mackintosh, which won the 2024 Pushcart Prize.

      Granta 172
      3,5
    • Taking the form of random journal entries over the course of seven years, Exteriors concentrates on the ephemeral encounters that take place just on the periphery of a person's lived environment. Ernaux captures the feeling of contemporary living on the outskirts of Paris: poignantly lyrical, chaotic, and strangely alive.

      Exteriors
      3,6
    • The collection features thirteen works by Annie Ernaux, the 2022 Nobel Laureate, showcasing her distinctive narrative style and exploration of personal and collective memory. Ernaux delves into themes of identity, gender, and societal norms, often drawing from her own experiences to reflect on broader cultural issues. This anthology highlights her contributions to literature and offers readers a profound insight into her thought-provoking perspectives.

      Annie Ernaux: The Boxed Set
    • Annie Ernaux

      Writing, the Other Life

      • 352 Seiten
      • 13 Lesestunden

      The book showcases the profound storytelling and thematic depth that earned its author the 2022 Nobel Prize in Literature. It explores intricate human emotions and societal challenges through rich character development and compelling narratives. The work delves into universal themes of identity, resilience, and the human condition, inviting readers to reflect on their own experiences and perspectives. With its masterful prose, the author captivates audiences, making this a significant contribution to contemporary literature.

      Annie Ernaux
    • Tři autofikční prózy, inspirované různými obdobími autorčina života, spojuje jedna silná postava — spisovatelčina matka, žena dělnického původu, která udělala vše pro to, aby její dcera mohla vystudovat vysokou školu a stát se středoškolskou profesorkou; skrze dceřin úspěch matka realizovala svoji snahu dostat se z opovrhované dělnické třídy do nejvyšších pater francouzské intelektuální scény. Hanba (1997) zpracovává autorčiny vzpomínky na děsivou situaci, při níž se její otec pokusil matku zabít, a snaží se dobrat kořene pocitu hanby, kterým jako dvanáctiletá dívka během studia na církevní škole v roce 1952 neustále trpěla. V próze Zamrzlá žena (1981) se spisovatelka snaží vystopovat, proč se podvolila společenským konvencím a vzala na sebe veškerou péči o domácnost, ačkoli ji matka po celé dětství vedla k tomu, že se vdávat nebude, aby se mohla věnovat profesní kariéře. Mám kolem sebe pořád tmu (1997) jsou deníkové zápisky, ve kterých autorka popisuje návštěvy své matky, umístěné v léčebně s Alzheimerovou chorobou. V textu je zachyceno matčino tělesné a zejména duševní chátrání.

      Hanba. Zamrzlá žena. Mám kolem sebe pořád tmu
      4,5
    • Udalosť / Mladý muž

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      V roku 1963 si dvadsaťtriročná a slobodná Annie Ernaux uvedomí, že je tehotná. Zaplavuje ju hanba: chápe, že jej tehotenstvo poznačí ju a jej rodinu ako spoločenské zlyhanie, a vie, že si to dieťa nemôže nechať. Udalosť je príbeh, napísaný o štyridsať rokov neskôr, o traume, ktorú autorka nikdy neprekonala. Vo Francúzsku, kde boli interrupcie nezákonné, sa márne pokúšala vyvolať spontánny potrat. V strachu a zúfalstve nakoniec vyhľadala lekára a skončila na pohotovosti v nemocnici, kde takmer zomrela. Podľa knihy Audrey Diwan natočila rovnomenný film, ktorý získal Zlatého leva na Medzinárodnom filmovom festivale v Benátkach. V novele Mladý muž Annie Ernaux na niekoľkých stranách v prvej osobe rozpráva o vzťahu s mužom mladším o tridsať rokov. Táto skúsenosť ju na niekoľko mesiacov zmenila a vrátila ku „škandalóznemu dievčaťu“ jej mladosti. Tento text je kľúčom k čítaniu diela Annie Ernaux – k jej vzťahu k času a písaniu.

      Udalosť / Mladý muž
      4,3
    • Mladík ; Událost

      • 104 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Kniha představuje dva texty nositelky Nobelovy ceny Annie Ernauxové. Mladík (2022) je vyprávěním padesátileté spisovatelky o vášnivém milostném vzplanutí k muži, který je o třicet let mladší než ona. Vztah v ní vyvolává vzpomínky na vlastní mládí a zároveň pocity, jako by se nacházela mimo čas, nestárla nebo žila svůj život pozpátku. Druhým textem, Událostí (2000), se autorka vrací do roku 1963, ke svým deníkovým zápiskům; tehdy ve svých třiadvaceti letech jako svobodná žena zjistila, že je těhotná. Začne ji sžírat stud: chápe, že těhotenství by ji i její rodinu společensky zničilo, a zároveň ví, že si dítě nemůže nechat. Ve Francii, kde je potrat zakázaný, se marně snaží potratit za pomocí pletací jehlice. Ve strachu a zoufalství nakonec vyhledá potratáře a skončí na pohotovosti v nemocnici, kde málem přijde o život. V textu, který vznikl o čtyřicet let později, se Ernauxová dotýká traumatu, jež nikdy nepřekonala.

      Mladík ; Událost
      4,3
    • La femme gelée

      • 181 Seiten
      • 7 Lesestunden

      "Elle a trente ans, elle est professeur, mariée à un «cadre», mère de deux enfants. Elle habite un appartement agréable. Pourtant, c'est une femme gelée. C'est-à-dire que, comme des milliers d'autres femmes, elle a senti l'élan, la curiosité, toute une force heureuse présente en elle se figer au fil des jours entre les courses, le dîner à préparer, le bain des enfants, son travail d'enseignante. Tout ce que l'on dit être la condition «normale» d'une femme."--Back cover

      La femme gelée
      4,1
    • Ein feudales Landgut an der Küste der Normandie zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Die 17-jährige Jeanne, frisch aus der Klosterschule, sehnt sich nach romantischer Liebe und ist begeistert, als der attraktive Julien de Lamare sie zur Frau erwählt. Doch die Hochzeitsnacht bringt für die naive Jeanne einen Schock. Während der Flitterwochen auf Korsika beginnt sie, sich mit ihren ehelichen Pflichten anzufreunden, erkennt jedoch bald, dass sie einen geizigen Mann geheiratet hat. Diese Enttäuschungen setzen sich fort und zeigen, wie begrenzt ihr Leben ist. Maupassant bringt in seinem 1883 erschienenen Romandebüt die damalige Situation wohlhabender Frauen und die Untauglichkeit einer ganzen sozialen Klasse auf den Punkt. Die offene Darstellung von weiblicher Psychologie und Sexualität wirkt außergewöhnlich modern und führte dazu, dass der Roman seinerzeit aus Buchhandlungen verbannt wurde und im Parlament für Aufregung sorgte. Jetzt wird deutschen Lesern eines der großen literarischen Frauenschicksale des 19. Jahrhunderts in moderner Übersetzung zugänglich gemacht. Der Roman bietet eine lebendige Handlung, realistische Charaktere und ein eindringliches Gespür für die Ungerechtigkeiten des Lebens, insbesondere für Frauen.

      Ein Leben
      4,0
    • La Vie Exterieure: 1993-1999

      • 146 Seiten
      • 6 Lesestunden

      «Relisant ces pages, je m'aperçois que j'ai déjà oublié beaucoup de scènes et de faits. Il me semble même que ce n'est pas moi qui les ai transcrits. Ce sont comme des traces de temps et d'histoire, des fragments du texte que nous écrivons tous rien qu'en vivant. Pourtant, je sais aussi que dans les notations de cette vie extérieure, plus que dans un journal intime, se dessinent ma propre histoire et les figures de ma ressemblance.» Annie Ernaux.

      La Vie Exterieure: 1993-1999
      3,8
    • Place

      • 149 Seiten
      • 6 Lesestunden
      Place
      3,7
    • "J'ai retrouvé une lettre de P. dans un dossier de factures datant des années quatre-vingt. Une grande feuille blanche pliée en quatre, avec des taches de sperme qui avaient jauni et durci le papier, lui donnant une contexture transparente et granuleuse. Il y avait seulement écrit, en haut, à droite, Paris, 11 mai 1984, 23 heures 20, vendredi. C'est tout ce qu'il me reste de cet homme." Passion sensuelle, amour maternel heurté, vertiges du transfuge, écriture-révolution, hommage à Pierre Bourdieu... En douze textes, composés entre 1984 et 2006, ce recueil est une invitation à découvrir l'écriture rare d'Annie Ernaux et à s'initier, pas à pas, à ses thèmes les plus obsessionnels et fondateurs.

      Hotel Casanova et autres textes brefs
      3,5
    • Droit au logement: Histoires à coucher dehors

      Nouvelles

      • 228 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Ironie, érotisme, noirceur, gravité se côtoient dans ces histoires toujours pleines d'humanité et dont le point commun, s'il fallait en trouver un, serait l'errance. Histoires à coucher dehors : le titre a surgi un soir au milieu d'une réunion, nous séduisant par son côté équivoque qui permettait d'aborder le problème du logement sans pour autant sombrer dans le misérabilisme. Faire un livre pour l'association Droit au logement avec des nouvelles qui parleraient d'exclus (mais pas seulement), et surtout d'amour au sens le plus large possible. Aussitôt dit, aussitôt fait...

      Droit au logement: Histoires à coucher dehors