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Werner Beierwaltes

    8. Mai 1931 – 22. Februar 2019
    Werner Beierwaltes
    Grundfragen der Mystik
    Symposion Johann Gottlieb Fichte
    Identität und Differenz
    Platonismus im Christentum
    Proklos
    Plotin, Über Ewigkeit und Zeit
    • Das wahre Selbst

      Studien zu Plotins Begriff des Geistes und des Einen

      • 244 Seiten
      • 9 Lesestunden
      Das wahre Selbst2020
    • Fußnoten zu Plato

      • 438 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Der Mathematiker und Philosoph Alfred North Whitehead behauptete, die Geschichte der Philosophie Europas sei als eine „series of footnotes to Plato“ verstehbar. Wahr an diesem viel zitierten Dictum ist durchaus, dass neben Aristoteles und der Stoa vor allem Grundgedanken der Philosophie Platons in verwandelter Form das philosophische Denken der Spätantike, des christlichen Mittelalters, der Renaissance und der Metaphysik der Neuzeit wesentlich geprägt haben. Die in diesem Band versammelten „Fußnoten zu Plato“ reflektieren eine Reihe von zentralen platonischen Fragen, wie sie etwa von Plotin, Proklos, Augustinus, Johannes Scotus Eriugena, Nicolaus Cusanus, Marsilio Ficino, Johannes Reuchlin, Schelling und Hegel aufgenommen und weitergedacht worden sind. Martin Heideggers ambivalente Platon-Rezeption wird im Zusammenhang seines „Rückgangs zu den Griechen“ überhaupt thematisiert. In diesen unterschiedlichen Perspektiven auf die Geschichte des Denkens erschließt sich zugleich deren systematischer Sinn und ihre lebensformende Kraft.

      Fußnoten zu Plato2011
    • Procliana

      Spätantikes Denken und seine Spuren

      • 269 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Proklos (412-485), der letzte Diadochos Platons in der Akademie zu Athen, hat die metaphysische Theorie des Neuplatonismus im fünften Jahrhundert n. Chr. vollendet. Sein Denken reflektiert die Dialoge Platons und konzentriert sich auf das absolute Eine als Grund einer differenzierten Vielheit sowie auf Geist und Seele als Struktur des gesamten Wirklichen, sowohl des geistigen als auch des sinnlichen Kosmos. Proklos sieht die Möglichkeit und Aufgabe des Menschen darin, sein eigenes Sein in seinem Ursprung denkend zurückzuführen und sich so selbst zu begreifen. Die Überlegungen des Buches thematisieren die Einheit von Philosophie als Lebensform und systematischem Denken, das durch radikale negative Dialektik im Hinblick auf das Absolute an seine Grenzen gelangt. Dies wird exemplarisch durch die Erörterung des Begriffs des mit dem Einen identischen Guten und des Geistes als dynamischer Einheit verdeutlicht. Die Philosophie des Proklos hat eine weitreichende Wirkungsgeschichte bis zum Deutschen Idealismus entfaltet. Das Buch verfolgt Spuren dieses Prozesses im Mittelalter und in der Renaissance, etwa in Meister Eckharts Konzept von Gott und Gelassenheit, in Nicolaus Cusanus' Denken des Einen und als „Zentrum des Lebens“ sowie in Marsilio Ficinos neuplatonischer Deutung des platonischen „Parmenides“. Die Produktivität und Überzeugungskraft metaphysischen Denkens wird in verschiedenen historischen Kontexten spürbar.

      Procliana2006
    • Nicolai de Cusa, Opera omnia

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Die Heidelberger Akademie der Wissenschaften hat am 11. und 12. Februar 2005 ein Symposium über Nikolaus von Kues veranstaltet. Anlaß hierzu war der Abschluß der von ihr über viele Jahre hin betreuten ersten historisch-kritischen Ausgabe der Werke des Cusanus. Die im vorliegenden Bande veröffentlichten Vorträge sind zum einen dem Rückblick auf den Anfang und den Fortgang der Ausgabe gewidmet, zum andern eröffnen sie Einblicke in das cusanische Denken, die dessen philosophisch-theologische Weite und Eindringlichkeit verdeutlichen und zudem seinen kulturellen Kontext bewußt machen.

      Nicolai de Cusa, Opera omnia2006
    • Platonismus im Christentum

      • 222 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Christliche Theologie ist seit ihrer Entstehung untrennbar mit Philosophie verbunden, wobei begriffliches Denken zur reflektierenden Selbstdurchdringung des Glaubens führt. Die griechische Metaphysik, insbesondere Platonismus und Aristotelismus, hat die Entwicklung der Theologie als „Wissenschaft“ maßgeblich beeinflusst. Diese Übernahme philosophischer Theorien, Denkformen und Terminologien ist nicht nur formal, sondern prägt auch die Inhalte der Theologie. Historisch betrachtet gab es immer wieder Ängste vor einer „Hellenisierung“ oder „Verweltlichung“ des Christentums. Das Buch untersucht, inwieweit Philosophie im neuen Kontext ihre ursprüngliche Intention bewahrt. Beeinflusst das Christentum die Philosophie, oder wird es durch sie irritiert, verdeckt oder gar zerstört? Ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung zwischen dem „Alten“ und dem „Neuen“ eine produktive Synthese oder Symbiose, die interessanter ist als eine gewaltsame Trennung? Diese Fragen werden anhand von Paradigmen aus der Spätantike (Marius Victorinus, Dionysius Areopagita), dem Mittelalter (Bonaventura, Meister Eckhart) und der Renaissance (Nicolaus Cusanus, Marsilio Ficino) aus der Perspektive des spätantiken Neuplatonismus (Plotin, Porphyrios, Proklos) erörtert. Dabei werden grundlegende Begriffe des metaphysischen Denkens behandelt, die auch für die jeweiligen Lebensformen prägend sind.

      Platonismus im Christentum1998
      4,0
    • Platónská tradice v antické filosofii a její recepce ve filosofii německého idealismu.

      Platonismus a idealismus1996
      4,5
    • Heideggers Rückgang zu den Griechen

      Vorgetragen in der Gesamtsitzung am 18. Februar 1994

      • 30 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Die Bayerische Akademie der Wissenschaften mit Sitz in der Münchner Residenz ist eine der ältesten und größten deutschen Wissenschaftsakademien. Als Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung widmet sie sich vorwiegend der Grundlagenforschung sowohl im geistes- als auch im naturwissenschaftlichen Fächerspektrum mit einem Schwerpunkt auf langfristigen größeren Forschungsunternehmungen. Die Gemeinschaft der Gelehrten ist in zwei Klassen organisiert, einer philosophisch-historischen und einer mathematisch-naturwissenschaftlichen, die sich regelmäßig treffen. Bei diesen Klassensitzungen stellen einzelne Mitglieder Ergebnisse aus ihren Forschungen vor, die in den Sitzungsberichten veröffentlicht werden.

      Heideggers Rückgang zu den Griechen1995
    • Eriugena

      Grundzüge seines Denkens

      • 364 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Johannes Scottus Eriugena repräsentiert eine herausragende Figur des spekulativen Denkens im frühen Mittelalter, die Philosophie und Theologie als eine argumentativ gesicherte Einheit verwirklicht hat. Seine theologischen Reflexionen sind von zentralen Fragen des neuplatonischen Philosophierens geprägt, insbesondere hinsichtlich Einheit, Sein und Denken. Eriugena gelingt es, originäre Einsichten über den göttlichen Ursprung und dessen kreative Entfaltung in der Welt zu entwickeln. Werner Beierwaltes untersucht in diesem Werk zentrale Aspekte von Eriugenas Denken, insbesondere dessen Überlegungen zur Funktion der Sprache und zur Insuffizienz der Sprache im Vergleich zum Absoluten, die er durch „negative Theologie“ auszugleichen versucht. Eng verbunden mit dem Sprachproblem ist die Frage nach menschlicher Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein, die das „absolute, göttliche Selbstbewusstsein“ widerspiegelt. Diese Fragestellungen werden ontologisch durch die Analyse der trinitarischen Einheit und deren kreativer Selbst-Entfaltung beleuchtet. Die Welt wird als differenzierte Harmonie und als „Metapher“ verstanden, die einen Rückgang und einen Aufstieg in der Kunst ermöglicht – vom Bild zum Ur-Bild. Eriugenas Quellen haben auch Auswirkungen auf seine Wirkungsgeschichte, die sich in Denkern wie Nicolaus Cusanus und im Deutschen Idealismus zeigt, sowie in der Gegenwart bei E. Pound und J. L. Borges.

      Eriugena1994
    • Selbsterkenntnis und Erfahrung der Einheit

      Plotins Enneade V 3. Text, Übersetzung, Interpretation, Erläuterungen

      • 274 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Das Buch untersucht das Verhältnis von Selbsterkenntnis und der Einheit des eigenen und absoluten Grundes in Plotins Philosophie. Es bietet eine tiefgehende Analyse von Plotins Enneade V 3, eine neue Übersetzung des griechischen Textes und beleuchtet die historischen Kontexte sowie wichtige Ansätze zur Diskussion von "Selbstbewusstsein".

      Selbsterkenntnis und Erfahrung der Einheit1991
    • "Sborník přednášek na téma Křesťanství a filosofie - Velké epochy, které proběhly na půdě Křesťanské akademie Praha v přednáškovém roce 1990/91 ..."

      Křesťanství a filosofie (velké epochy)1991
    • Die Frage nach dem Einen als dem Grund und Ziel des Vielen hat das Philosophieren von Anfang an bewegt. 'Denken des Einen' thematisiert die eigentümliche Gestalt dieser Frage, wie sie der Neuplatonismus (vor allem in Plotin, Porphyrios und Proklos) erreicht hat und analysiert die Struktur dieses Denkens anhand einiger Leitbegriffe: Neuplatonisches Denken als Theorie einer All-Einheit, Entfaltung des Einen als Bestimmung der Wirklichkeit im Ganzen, universale Realisierung des Bildes auf das Eine hin, dialektisches Erkennen, Sprache und Mythos, mystische Einung. Von hier aus ergeben sich aufschlußreiche wirkungsgeschichtliche Perspektiven auf die christliche Spätantike und die Philosophie des Mittelalters (z. B. auf Eriugena, den Platonismus von Chartres und Bonaventura), nicht minder auf die Neuzeit. In diesen Phasen der Denkgeschichte bestätigt sich paradigmatisch der Satz Hegels: „Die ganze Philosophie ist nichts Anderes als das Studium der Bestimmungen der Einheit.“ Reflexionen zur aktiven oder möglichen „Gegenwart“ neuplatonischen Denkens zeigen schließlich dessen bleibende Herausforderung.

      Denken des Einen1985
    • Proklos

      Grundzüge seiner Metaphysik

      • 442 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Die Frage nach der Identität von Denken und Sein ist für den Neuplatonismus zentral. Proklos ist ein in der Geschichte des griechischen Denkens extremes Beispiel für die Dialektik von Unterscheidung und Verbindung, An-sich und Ineinander von Einzelnem, Zusammengehören von Identität und Differenz: beide Pole sind jeweils in sich und zugleich in ihrer relationalen Einheit zu sehen. Dies ist ein geschichtlicher und sachlicher Anknüpfungspunkt an den Begriff der konkreten Totalität bei Hegel, der die Metaphysik des Proklos als Vollendung des Neuplatonismus und damit als Höhepunkt des antiken Denkens betrachtete. Dieses Buch macht die systematische Dichte des proklischen Werkes deutlich und weist zugleich philosophiegeschichtliche Verbindungen nach vorwärts wie rückwärts auf. In diesem doppelten Sinne setzt das Buch Maßstäbe für die Neuplatonismus-Forschung.

      Proklos1979
      4,0
    • Metaphysisches Denken ist seit seinem Anfang wesentlich bestimmt durch die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz, sei es, dass ihm - etwa bei Parmenides - Differenz oder Andersheit philosophisch gar nicht legitimierbar erscheint, sei es, dass es - etwa bei Platon - Differenz als notwendiges Konstituens des Seins im Ganzen denkt. Von Anfang an auch besteht diese Frage mit der nach Einheit und Vielheit und der nach Sinn und Funktion von Gegensätzen untrennbar zusammen. Dieses Buch, das hier in unveränderter Neuauflage erscheint, versammelt in exemplarischer Weise die Themen, denen sich das Denken des Autors über Jahrzehnte immer aufs Neue gewidmet hat. Es entwirft eine umfassende Begriffsgeschichte von Identität und Differenz. In der Darstellung der dialektischen Problementfaltung wird deutlich, wie die Frage nach dem Bezug von Identität und Differenz das philosophische Denken von Platon und den Neuplatonikern über christliche Theologie und Frühe Neuzeit bis hin zum Deutschen Idealismus geprägt hat. Darüber hinaus zeigt das Buch, wie die Problemstellung in Adornos Kritik des Identitätsbegriffs auch in die Gegenwartsphilosophie hinein weiter fortwirkt.

      Identität und Differenz1977
      3,0