Mit Gott in Amerika
Das geistliche Vermächtnis eines außergewöhnlichen Jesuiten
Walter Ciszek war ein polnisch-amerikanischer Jesuit, der zwischen 1939 und 1963 heimlich in der Sowjetunion missionierte. Fünfzehn Jahre davon verbrachte er in Gulag-Haft und Zwangsarbeit, davor fünf Jahre im berüchtigten Moskauer Lubjanka-Gefängnis. Nach seiner Freilassung im Jahr 1963 verfasste er zwei Bücher, die seine Erfahrungen und spirituellen Erkenntnisse aus seiner Zeit in der Sowjetunion teilen. Sein Leben wird derzeit von der katholischen Kirche auf mögliche Selig- oder Heiligsprechung geprüft.





Das geistliche Vermächtnis eines außergewöhnlichen Jesuiten
1941 wurde der polnisch-amerikanische Jesuit Walter Ciszek als „Spion des Papstes“ in der Sowjetunion verhaftet. Dort hatte er seit 1939 als Missionar gewirkt. Fünf Jahre verbrachte er im berüchtigten Moskauer Lubjanka-Gefängnis, anschließend 15 Jahre im sibirischen Gulag, bevor er 1963 in die USA abgeschoben wurde. In seinem autobiographischen Bericht erzählt Walter Ciszek von diesen Jahren, von den zermürbenden Verhören, schwerer Zwangsarbeit und den Schikanen im Gefängnis und im Gulag. Leitfaden ist ihm dabei die oft an ihn gerichtete Frage, wie es ihm gelungen ist, körperlich und seelisch zu überleben; das Ringen damit, sein Vertrauen und sein Hoffen auf Gott auch unter diesen unmenschlichen Bedingungen nicht zu verlieren. enthält. Zugleich das ergreifende Zeugnis eines die Hölle des Gulag durchlebten Glaubens.
Walter Ciszek was born into a family of Polish emigrants. After joining the Jesuits, he committed to missionary work in Russia and adopted the Eastern rite. When World War II broke out, he was in a Polish region occupied by the Red Army. In 1940, he was arrested and spent 23 years imprisoned by the Soviet regime, including 15 years in Siberia. It was not until 1963 that he was able to return to the United States, exchanged for two Soviet agents. He wrote two books about his life experiences, and this is one of them.