German
Walter Biemel Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)







Phänomenologische Forschungen - 17: Studien zur Philosophie von Jan Patočka
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Pokus o uvedení do myšlení M. Heideggera. Martin Heidegger (26. September 1889, Meßkirch – 26. Mai 1976, Freiburg im Breisgau) war ein deutscher phänomenologischer Philosoph, Schüler von Edmund Husserl, und einer der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, der viele Denker, darunter Jean-Paul Sartre, beeinflusste. Sein größter Beitrag liegt darin, die Frage nach dem Sein, also die Ontologie, wieder aufzuwerfen, die seiner Meinung nach von der modernen Philosophie vernachlässigt wurde. Bis zu seinem totalen Einsatz am Ende des Krieges verbrachte er den Großteil seines Lebens mit Vorlesungen an akademischen Institutionen.
Die 'Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie', Husserls letztes, unvollendetes Werk, geht auf Vorträge zurück, die er 1935 in Wien und Prag gehalten hat. Die beiden Prager Vorträge gestaltete er zu einer größeren Schrift aus, die eine neue und »eigenständige Einleitung in die transzendentale Phänomenologie« (Vorwort) darstellen sollte. In dieser Schrift unternimmt er den Versuch, auf dem Wege einer philosophiehistorischen Besinnung auf die Ursprünge wissenschaftlichen Denkens und kritischen Philosophierens die Notwendigkeit einer transzendentalphänomenologischen Umorientierung der Philosophie zu begründen. Er kritisiert den Objektivitätsanspruch modernen wissenschaftlichen und philosophischen Denkens und schlägt statt dessen die »Lebenswelt«, also die noch vortheoretische, vor jeder Wissenschaft zugängliche Welt, als Ausgangspunkt von Wissenschaft und Philosophie vor. Die vorliegende Neuausgabe der Krisis-Schrift in der PhB wurde gegenüber den bisherigen Ausgaben um den 3., aus dem Nachlass überlieferten Teil erweitert, in dem Husserl die Problematik des »Lebenswelt«-Begriffs entfaltet.