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Walter Biemel

    19. Februar 1918 – 6. März 2015
    Walter Biemel
    Martill Heidegger
    Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie
    Phänomenologische Forschungen - 17: Studien zur Philosophie von Jan Patočka
    Friedrich von Bömches
    Sartre
    Martin Heidegger in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten
    • Pokus o uvedení do myšlení M. Heideggera. Martin Heidegger (26. September 1889, Meßkirch – 26. Mai 1976, Freiburg im Breisgau) war ein deutscher phänomenologischer Philosoph, Schüler von Edmund Husserl, und einer der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts, der viele Denker, darunter Jean-Paul Sartre, beeinflusste. Sein größter Beitrag liegt darin, die Frage nach dem Sein, also die Ontologie, wieder aufzuwerfen, die seiner Meinung nach von der modernen Philosophie vernachlässigt wurde. Bis zu seinem totalen Einsatz am Ende des Krieges verbrachte er den Großteil seines Lebens mit Vorlesungen an akademischen Institutionen.

      Martin Heidegger in Selbstzeugnissen und Bilddokumenten1973
      4,2
    • Die 'Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie', Husserls letztes, unvollendetes Werk, geht auf Vorträge zurück, die er 1935 in Wien und Prag gehalten hat. Die beiden Prager Vorträge gestaltete er zu einer größeren Schrift aus, die eine neue und »eigenständige Einleitung in die transzendentale Phänomenologie« (Vorwort) darstellen sollte. In dieser Schrift unternimmt er den Versuch, auf dem Wege einer philosophiehistorischen Besinnung auf die Ursprünge wissenschaftlichen Denkens und kritischen Philosophierens die Notwendigkeit einer transzendentalphänomenologischen Umorientierung der Philosophie zu begründen. Er kritisiert den Objektivitätsanspruch modernen wissenschaftlichen und philosophischen Denkens und schlägt statt dessen die »Lebenswelt«, also die noch vortheoretische, vor jeder Wissenschaft zugängliche Welt, als Ausgangspunkt von Wissenschaft und Philosophie vor. Die vorliegende Neuausgabe der Krisis-Schrift in der PhB wurde gegenüber den bisherigen Ausgaben um den 3., aus dem Nachlass überlieferten Teil erweitert, in dem Husserl die Problematik des »Lebenswelt«-Begriffs entfaltet.

      Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie1971
      4,0
    • Die Bedeutung von Jean-Paul Sartre im Ideenpanorama unseres Jahrhunderts ist so groß, dass man nach seinem Tod 1980 sagte, mit ihm schließe sich eine ganze philosophische Tradition. In der Folge gab es, als Fortsetzung des umstrittenen Charakters, der Sartre als antinazistischer Aktivist, existenzialistischer Philosoph, engagierter Schriftsteller und Verteidiger der Freiheit begleitete, sowohl Apologien als auch Ablehnungen in einer breiten Debatte, die die Komplexität und Anziehungskraft seines Werkes offenbart. Walter Biemel analysiert in diesem Buch die wichtigsten Beiträge Sartres, da „das wirklich Interessante an ihm sein Werk ist, sowohl in seiner philosophischen als auch in seiner literarischen und politischen Dimension, und seine Bedeutung, das heißt, seine Auffassung von der Person ausgehend von der Freiheit“.

      Sartre1964
      4,0