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Gassán Kanafání

    Die kleine Laterne
    Rückkehr nach Haifa
    Das Land der traurigen Orangen
    Männer in der Sonne
    Palästinensische Erzählungen - 2: Bis wir zurückkehren
    Das Land der traurigen Orangen
    • Das Land der traurigen Orangen

      • 155 Seiten
      • 6 Lesestunden

      'Das Land der traurigen Orangen' lässt Leute zu Wort kommen, die die Kehrseite des zionistischen 'Exodus' und den Einzug der Juden ins Gelobte Land erlebten. Auch der Autor ist einer von ihnen. Ghassan Kanafani war noch ein Kind, als die Familie 1948, während des ersten israelisch-arabischen Krieges, flüchtete und die Palästinenser sich über verschiedene Länder zerstreuten. Kanafani war kein Mann, der mit der Kalaschnikow für die Rechte seines Volkes eintrat. Seine Waffen waren seine Feder, sein Intellekt, seine Wortgewalt. Die thematischen Schwerpunkte der in diesem Band vereinigten Kurzgeschichten sind der Verlust des Landes, der vergebliche Widerstand dagegen, die Vertreibung, die Flucht und das Lagerleben der Palästinenser im Exil.

      Das Land der traurigen Orangen
      4,7
    • Männer in der Sonne

      • 95 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Drei Palästinenser wollen sich von einem vierten in einem leeren Wassertank aus dem Irak nach Kuweit schmuggeln lassen – weit weg von der „Hölle“ der Flüchtlingslager und der Armut ins „Paradies“ des aufstrebenden Ölstaates. An der Grenze wird der Fahrer wider Erwarten aufgehalten. Der durch die sengende Sonne inzwischen zum Dampfkochtopf aufgeheizte Wassertank droht zum elenden Grab der drei Männer zu werden. Als die Palästinenser 1948 aus ihrer Heimat vertrieben wurden, verliessen sie diese mit gebeugtem Haupt. Und so verharrten sie jahrelang, unfähig, das Geschehene zu bewältigen. Erst Mitte der sechziger Jahre begannen sie sich zu wehren, im Handeln ihr Selbstbewusstsein wiederherzustellen. Im Roman „Männer in der Sonne“ schildert Ghassan Kanafani diese beiden Etappen palästinensischer Existenz: Lähmung und beginnende Selbstbesinnung; er beschreibt Palästinenser, die die Vertreibung ihres Volkes miterlebt haben und daran leiden.

      Männer in der Sonne
      4,3
    • Das Land der traurigen Orangen

      Palästinensische Erzählungen

      • 142 Seiten
      • 5 Lesestunden

      "Das Land der traurigen Orangen" lässt Menschen zu Wort kommen, die die Folgen der Gründung des Staates Israel erlebten. Auch der Autor ist einer von ihnen. Ghassan Kanafani war zwölf Jahre alt, als die Familie 1948, während des ersten arabisch-israelischen Krieges, flüchtete und das palästinensische Volk sich über verschiedene Länder zerstreute. Mit seinem sensiblen Schreiben, seinem Intellekt und seiner besonderen Wortgewalt trat Kanafani für die Rechte der Palästinenserinnen und Palästinenser ein. Die thematischen Schwerpunkte der in diesem Band vereinigten Kurzgeschichten sind der Verlust des Landes, der vergebliche Widerstand dagegen, die Vertreibung, die Flucht und das Lagerleben im Exil.

      Das Land der traurigen Orangen
      4,0
    • Rückkehr nach Haifa

      Roman aus Palästina

      1948 ergreifen während gewaltsamer Auseinandersetzungen in Haifa Tausende Palästinenser die Flucht. Ein Ehepaar wird durch unglückliche Umstände von ihrem fünf Monate alten Sohn getrennt. Sie versuchen erfolglos, zu ihrem Haus und dem Kind zurückzukehren, und bald wird die Grenze zum neu ausgerufenen Staat Israel geschlossen. Erst zwanzig Jahre später betreten sie Haifa wieder. Ihr Sohn Chaled lebt noch in ihrem Haus, doch er trägt eine israelische Uniform und heißt Dov. Er wurde von jüdischen Einwanderern adoptiert. Eine Rückkehr zu seinen leiblichen Eltern lehnt er ab, da er sich seinen Adoptiveltern und Israel mehr verpflichtet fühlt als Blutsbanden. Ghassan Kanafani wirft existentielle Fragen auf: Hat die Abstammung oder die Erziehung größere Bedeutung? Was bedeutet Heimat? Ähnlich wie in Brechts "Kaukasischem Kreidekreis" geht es darum, wem das Kind gehört. Und nicht zuletzt zeigt er beide Seiten als Betrogene und Opfer der israelischen und der internationalen Politik.

      Rückkehr nach Haifa
      4,2
    • Ghassan Kanafani

      Selected Political Writings

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      This collection showcases the profound writings of a significant Palestinian literary and political figure, offering insights into their thoughts and experiences. The works reflect the complexities of identity, resistance, and the cultural landscape of Palestine, making it a vital contribution to understanding the region's narrative. Through poetry and prose, readers are invited to explore themes of struggle, hope, and the quest for justice, highlighting the author's impact on both literature and political discourse.

      Ghassan Kanafani
      4,7
    • On Zionist Literature

      • 188 Seiten
      • 7 Lesestunden

      The book offers a critical examination of literary works that advocate for the Zionist colonization of Palestine, providing insights into the ideological underpinnings of such narratives. Kanafani's analysis, originally published in 1967, sheds light on the impact of these writings on perceptions of the Palestinian struggle. This English translation allows a broader audience to engage with his thought-provoking critique of Zionist literature and its implications for Palestinian identity and history.

      On Zionist Literature
      4,6
    • A collection of stories by novelist, journalist, teacher and Palestinian activist Ghassan Kanafani. Titles such as The Land of Sad Oranges, If You Were a Horse... and Letter from Gaza offer a gritty look at the agonized world of the Middle East in general, particularly Palestine.

      Men in the Sun and Other Palestinian Stories
      4,4
    • All That's Left To You

      • 160 Seiten
      • 6 Lesestunden

      The vivid story of twenty-four hours in the real and remembered lives of a brother and sister living in Gaza and separated from their family. Ghassan Kanafani’s writings are among the most influential in modern Palestinian literature. In his novels, short stories, and plays, he explores complex political questions encased in beautiful narratives and lyrical prose. All That's Left to You presents the vivid story of twenty-four hours in the real and remembered lives of a brother and sister living in Gaza and separated from their family. The desert and time emerge as characters as Kanafani speaks through the desert, the brother, and the sister to build the powerful rhythm of the narrative. The Palestinian attachment to land and family, and the sorrow over their loss, are symbolized by the young man’s unremitting anger and shame over his sister’s sexual disgrace. This remarkable collection of stories provides evidence to the English-reading public of Kanafani’s position within modern Arabic literature. Not only was he committed to portraying the miseries and aspirations of his people, the Palestinians, in whose cause he died, but he was also an innovator within the extensive world of Arabic fiction.

      All That's Left To You
      4,1
    • Výbor z povídek a novel nejvýznamnějšího palestinského spisovatele (1936–1972), vyznamenaného posmrtně cenou Mezinárodní organizace novinářů a cenou Svazu afroasijských spisovatelů, přibližuje arabský svět a postihuje palestinskou tragédii po druhé světové válce s celou její sociálnípolitickou a psychologickou složitostí.

      Muži na slunci a jiné povídky
    • Román Niečo iné (Kto zabil Lajlu al-Hájikovú?, 1987) je pozoruhodný svojím nekonvenčným ponímaním policajného románu so zjavným filozofickým podtextom. V románe Muži na slunku (1962), v Kanafáního najúspešnejšom diele, sa na pozadí tragického konca troch utečencov z Palestíny rieši komplikovanosť života drobných Palestínčanov.

      Kto zabil Lajlu al-Hájikovú? Muži na slnku