Die Farbe Lila, das ist Celies Geschichte. Die Geschichte einer jungen Schwarzen, die von ihrem Vater jahrelang vergewaltigt und zu einer Ehe mit einem Mann gezwungen wurde, den sie nicht liebt. Aufgeschrieben in ihren verzweifelten Briefen an Gott. Die Farbe Lila hat Millionen Menschen zu Tränen gerührt. Es ist Alice Walkers bekanntestes und beliebtestes Buch, das von Steven Spielberg verfilmt und zu einem sensationellen Kinoerfolg wurde. Denn Die Farbe Lila erzählt, wie Celie es schafft, zu sich selbst zu finden, Stärke zu entwickeln und ihren eigenen Weg in ein neues Leben zu gehen.
Alice Walker Bücher
Alice Walker ist eine der herausragenden literarischen Stimmen Amerikas, deren Werke mit unverwechselbarem Stil in die Tiefen menschlicher Erfahrung eintauchen. Ihre Schriften setzen sich mit dringenden Fragen der Ungerechtigkeit, Ungleichheit und Armut auseinander und erforschen durch ihre Charaktere die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes. Walkers Schreiben zeichnet sich durch seine poetische Sensibilität, tiefe Empathie und ein unerschütterliches Engagement für die Bewältigung von Widrigkeiten aus. Sie hat nicht nur die amerikanische Literatur geprägt, sondern sich auch aktiv als Aktivistin und öffentliche Intellektuelle für sozialen Wandel eingesetzt.







Die grosse, alles erfüllende Liebe, die auf einmal verschwunden ist und für manche Beteiligten nicht einmal Erinnerungen zeitigt; die mutigen Lebensentwürfe, die in sich zusammengefallen sind, das äalles oder nichtsä, das sich zu einem ävielleichtä gewandelt hat - davon und von anderen Fährnissen des Lebens handeln diese Geschichten von starken Frauen, denen es gelingt - mögen sie noch so verletzt oder erniedrigt worden sein - über die Schwächen hinauszuwachsen und ihr Leben optimistisch zu gestalten.
Wenn Brownfield Copeland versucht zu verstehen, was passiert ist, tut ihm der Kopf weh. Er versteht nicht, warum das Gesicht seines Vaters versteinert, wenn er die Baumwollsäcke auf den Laster des weißen Verwalters hebt, er versteht das finstere Brüten des Vaters nicht, der mit ihm, dem Kind nicht spricht - er weiß nur, daß es am Samstag, wenn Grange, der Vater, sturzbetrunken nach Hause kommt, Streit und Prügel gibt. Grange Copeland ist Kleinpächter. Um ein Stückchen Land zu bekommen und eine armselige Hütte für seine Familie, musste er sich verschulden und ist dadurch in sklavenähnliche Abhängigkeit geraten. Um der Aussichtslosigkeit dieses Lebens zu entkommen, verlässt Grange Frau und Kind und geht nach Norden. Aber dort kommt er nur in ein anderes Elend. Er kehrt in den Süden zurück und hat erst dann, als fast schon alter Mann, die Chance, ein Leben nach seiner Vorstellung zu führen.
Cornelia Holfelder-von der Tann, geboren 1950, beschloss nach dem Studium (Anglistik, Germanistik, Romanistik) und einem Lehramtsreferendariat, es mit dem literarischen Übersetzen zu probieren und ist seither hauptberuflich dabeigeblieben. 2021 wurde sie mit dem Übersetzerpreis für langjähriges Übersetzen, „Rebekka“, ausgezeichnet.
Cornelia Holfelder-von der Tann, geboren 1950, beschloss nach dem Studium (Anglistik, Germanistik, Romanistik) und einem Lehramtsreferendariat, es mit dem literarischen Übersetzen zu probieren und ist seither hauptberuflich dabeigeblieben. 2021 wurde sie mit dem Übersetzerpreis für langjähriges Übersetzen, „Rebekka“, ausgezeichnet.
In diesem Familiendrama geht es um die Kraft der Liebe und die Macht der Frauen, um Schuld und Sühne und um ein magisches Weltbild von ungeheurer Intensität.
Mit liebevoller Genauigkeit und Intensität schildert Alice Walker in diesen dreizehn Geschichten Episoden aus dem Leben schwarzer Frauen in den Südstaaten der USA: Roselily betet an ihrem Hochzeitstag, umgeben von ihren vier Kindern, dass die Ehe mit einem ungeliebten Mann ihr endlich Achtung verschaffe; eine junge Schriftstellerin, ausgebeutet von ihrem Ehemann und ihrem Liebhaber, rächt sich mit bitterer Ironie; ein schwarzes Mädchen wird von seinem Vater verprügelt, weil es einen Weißen liebt; eine arme junge Frau findet keinen Arzt für ihr todkrankes Baby. So unterschiedlich dabei Herkunft und Schicksal dieser Frauen auch sein mögen - eines ist ihnen gemeinsam: die Würde und der Stolz, die sie sich trotz aller Niederlagen bewahrt haben.



