The Best Short Stories 2022
- 400 Seiten
- 14 Lesestunden
The O. Henry Prize winners contains twenty prizewinning stories chosen from the thousands published in magazines over the previous year
Valeria Luiselli verfasst Romane und Essays, die sich mit komplexen Themen wie Identität, Migration und gesellschaftlichen Fragen mit tiefem Einblick auseinandersetzen. Ihr literarischer Stil zeichnet sich durch Lyrik und Tiefe aus, wobei oft poetische Bilder und philosophische Reflexionen eingeflochten werden. Luiselli sucht ständig nach neuen Erzählformen und experimentiert mit Genres und Medien, um die gegenwärtige Realität einzufangen. Ihre Werke sprechen die Leser durch intellektuelle Strenge und emotionale Tiefe an.






The O. Henry Prize winners contains twenty prizewinning stories chosen from the thousands published in magazines over the previous year
The last of four special publications to accompany a year-long display of works from Barcelona's la Caixa Collection at Whitechapel Gallery, selected by and featuring newly-commissioned fictional works by some of the most original English and Spanish-language writers working today.
Bestimmend für Leben und Werk der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907 - 54) war ein schwerer Unfall, von dessen Folgen sie sich zeitlebens nicht mehr richtig erholen sollte. Über Monate zum Stilliegen verurteilt, beginnt sie zu malen, und die Malerei gibt ihr die Möglichkeit, sich von ihrer Angst und ihrem Leid zu befreien. Hayden Herreras Biographie, die hier in einer erweiterten Neuausgabe vorliegt, zeichnet den Lebensweg dieser bewundernswerten Frau nach und liefert gleichzeitig eine ebenso kenntnisreiche wie ausführliche Analyse ihres Werkes.
Eine Familie aus New York bricht zu einer Reise nach Apacheria auf, dem ehemaligen Heimatland der Apachen. Parallel dazu machen sich Tausende von Kindern aus Südamerika auf den Weg in den Norden. Meisterhaft verknüpft der Roman Reise und Flucht zu einer vielschichtigen Erzählung voller Echos und Reflektionen. Die Familie – bestehend aus einer Mutter, einem Vater, einem Jungen und einem Mädchen – packt ihre Sachen ins Auto und fährt durch Wüsten und Berge. Sie halten an einem Diner, wenn sie hungrig sind, und übernachten in einem Motel. Das kleine Mädchen erzählt Witze und bringt alle zum Lachen, während der Junge jeden korrigiert, der etwas Falsches sagt. Die Eltern sprechen kaum miteinander. Zeitgleich machen sich viele Kinder aus Zentralamerika und Mexiko auf den Weg zu ihren bereits in den USA lebenden Eltern. Jedes Kind hat einen Rucksack mit einem Spielzeug und sauberer Unterwäsche dabei und wird von einem Coyote begleitet, der ihnen Angst einflößt. Sie müssen ihre Vorräte einteilen, klettern auf Züge und in offene Frachtcontainer. Nicht alle erreichen die Grenze. Mit literarischer Virtuosität verknüpft die Autorin Reise und Flucht zu einer bewegenden und aktuellen Geschichte über Flucht und Menschlichkeit in einer aus den Fugen geratenen Welt.
A moving, eye-opening polemic about the US-Mexico border and what happens to the tens of thousands of unaccompanied Mexican and Central American children arriving in the US without papers
Gustavo Sánchez hat eine Mission: Seine hässlichen Zähne müssen ersetzt werden. Als weltbester Auktionator nutzt er sein Talent, um Geld für neue Zähne zu sammeln. Dabei entdeckt er, dass die Objekte, die er versteigert, durch Geschichten an Wert gewinnen. Neben seiner Auktionskunst hat er auch andere Fähigkeiten, die ihm Geld einbringen: Nach zwei Gläsern Rum kann er Janis Joplin imitieren, Glückskekse deuten und sogar wie Christopher Kolumbus ein Hühnerei auf den Tisch stellen. Doch das Geschichtenerzählen wird zur wahren Meisterschaft. Seine Sammlung berühmter Zähne umfasst die von Persönlichkeiten wie Plato, Plutarch, Michel de Montaigne und Virginia Woolf, doch sein Ziel ist es, die von Marilyn Monroe zu ergattern. Die Erzählung thematisiert den kreativen Prozess, den Wert von Kunst und den Kult um literarische Berühmtheiten. Es ist eine Mischung aus Erinnerung, Erfindung und autobiografischer Reflexion, die sich um einen Mann mit einem „Mund voller Horror“ dreht. Diese exzentrische und außergewöhnliche Geschichte sprengt die Konventionen literarischer Genres.
Essays
»Falsche Papiere« hat die junge mexikanische Autorin Valeria Luiselli ihre erzählerischen Essays genannt, eine persönliche, originelle, spielerische Welterkundung. Das alltägliche Leben, das diese Stadtnomadin mit uns durchstreift, ist bevölkert von den Geistern der Literaturgeschichte, von ihren speziellen literarischen Hausgeistern, und so wird das Flanieren mit Luiselli zu einem großen intellektuellen und sprachlichen Vergnügen. Das versteckte Grab Brodskys in Venedig, die so unbestimmbare wie schwer fassbare portugiesische saudade, der Horror der kleinen Landkarten auf den Monitoren bei Transatlantikflügen, wenn man das Bild des Flugzeugs, in dem man sitzt, auf der blauen Leere des abgebildeten Ozeans Millimeter für Millimeter vorrücken sieht, das Einräumen von Büchern nach einem Umzug oder die Begegnungen mit alten Damen, einem Museumswärter, Sicherheitsbeamten – aus seltsamen Alltagserlebnissen schafft Valeria Luiselli einen Kosmos, in dem die Literatur so gegenwärtig ist wie unsere Lebensverhältnisse, unsere Herkunft und die Zukunft.
A stunningly imaginative and witty debut novel about passion, identity and ghostly existences from an exciting new voice in Latin American literature
Roman | Die bewegende Geschichte eines Bauernmädchens – erzählt in herausragender Sprache. »Ein kleiner großer Roman.« Frankfurter Rundschau
Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte. Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.