Bookbot

Al Imfeld

    14. Januar 1935 – 14. Februar 2017
    Al dente
    Afrika
    Chamäleon und Chimäre
    Afrika als Weltreligion
    Mission beendet
    Zucker
    • Mission beendet

      Nachdenkliches zur religiösen Eroberung der Welt

      Die Missionierung Afrikas steht heute im Verdacht des Kolonialismus, und dies zu Recht. Die grossen Kolonialmächte instrumentalisierten die Mission für ihre ökonomischen und politischen Interessen. Al Imfeld betrat als junger Missionar in den 1950er Jahren erstmals den Schwarzen Kontinent, um 'Heiden' zu bekehren und sie zu 'besseren Menschen' zu machen. Der Autor entdeckte aber bald ein anderes Afrika. Statt auf 'Ungläubigkeit' stiess er auf eine lebendige afrikanische Religiosität, die ihn interessierte und begeisterte – und seine christlich geprägte Religiosität infrage stellte. Er wurde vom Missionar zum Vermittler. Dieses Buch geht der Fragwürdigkeit der Mission anhand theologischer und religionswissenschaftlicher Reflexionen stets mit Erlebtem und Konkretem nach.

      Mission beendet2012
    • Afrika als Weltreligion

      Zwischen Vereinnahmung und Idealisierung

      Afrikanische Spiritualität gilt in der europäischen Wahrnehmung als Folklore, die teils fasziniert, teils aber auch befremdet. Al Imfeld, einer der grössten Afrikakenner Europas, gibt in diesem Buch zum ersten Mal einen breiten Einblick in das vielseitige religiöse Brauchtum Schwarzafrikas. Er stellt dieses auf eine Ebene mit den Weltreligionen Islam und Christentum. Nebst den Einflüssen anderer Religionen auf die traditionellen Religionen Afrikas widmet sich dieses Buch auch der Sklaverei und dem Exil, wo die Afrikaner in der Verschmelzung mit anderen Kulturen ihre Religion weiterentwickelten. Es ist ein stark biografisch gefärbtes Buch, das die vielen persönlichen Begegnungen des Autors mit Afrika und all seinen Widersprüchen spiegelt.

      Afrika als Weltreligion2011
    • Lies und werde reich

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      'Daneben der Werbehinweis: ›Jedes später gekaufte Buch wird teurer sein.‹ Also zugreifen. Da haben wir den Beginn zum Reichwerden: rennen, aufholen, überholen; wer nach dir kommt, zahlt mehr; jedem, der langsamer ist als du, kannst du etwas wegnehmen. Man denkt an den starken Löwen, der das beste Stück einer Beute verzehrt, bevor er den Rest den schwächeren Tieren des Rudels überlässt.' Al Imfeld, Wanderer zwischen den Welten, hat allerorten die Welt des Geldes erforscht. Es sind viele Welten. Das Geld ist allgegenwärtig – und es ist lehrreich. Je nachdem, welches Geld-Reizwort fällt, erkennen wir sogleich das Umfeld, in dem wir uns bewegen: der Göttibatzen, die Börsenkurse, das Aktenköfferchen, das Marktfeilschen, das Kollektieren, der Stützlisex, der Finanzhaushalt, das Sparschwein, die Antonius-Kasse, das Bombengeld. Al Imfeld entführt uns mit diesen Geschichten ins Luzerner Hinterland, woher er kommt, in den Zürcher Kreis 5, wo er wohnt, und nach Afrika, wo er auch zu Hause ist, und zeigt uns, wie Geld die Welt regiert, wie man mittels Geld kommuniziert, wie Geld Freude, Frust und Unglück beschert. Es sind leichte, reizvolle, traurige und lustige Geschichten. Sie bilden so etwas wie eine kleine Ethnografie des Geldes. Die Holzschnitte, welche die Zuger Künstlerin Ursula Bossard für dieses Buch geschaffen hat, ermöglichen einen zusätzlichen, eigenständigen Zugang zum Thema.

      Lies und werde reich2007
    • Kochen mit afrikanischen Produkten, authentisch oder inspiriert kreativ: Viel Sonne und unterschiedlichste Böden bringen Aromen, Farben und Gerüche hervor, die uns das Geniessen neu lehren. Unsere Solidarität wiederum belebt die afrikanische Agrarkultur und fördert, dank fairem Handel, die Lebensqualität der Bevölkerung. Ein Buch, welches alle Sinne gleichermassen anspricht.

      Afrika2005
    • Afrikas zweite Generation seit der Unabhängigkeit tritt an die Öffentlichkeit und an die Macht. Den politischen Diskurs prägt eine selbstbewusste, aber auch selbstkritische neue Sachlichkeit. Ergänzend zu Al Imfelds Standardwerk Verlernen, was mich stumm macht, welches der afrikanischen Kultur gewidmet ist, äussern sich hier namhafte Afrikanerinnen und Afrikaner zum politischen und wirtschaftlichen Alltag in ihren Staaten: journalistisch und wissenschaftlich, essayistisch und glossierend. Mit aktuellem Sonderteil: Alle Staaten Afrikas - Politik, Wirtschaft, Kultur

      Chamäleon und Chimäre1994