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Sandra Richter

    18. September 1973

    Sandra L. Richter ist eine Gelehrte der biblischen Studien, die sich mit der Geschichte, Gesellschaft und Wirtschaft des hebräischen Alten Testaments befasst. Sie ist bekannt für ihre fesselnde Herangehensweise an das Verständnis des Alten Testaments aus christlicher Perspektive, die rigorose akademische Forschung mit zugänglichen Erkenntnissen verbindet. Richter bemüht sich, biblische Texte auf packende und mitreißende Weise darzustellen, die sich an diejenigen richtet, die sich ernsthaft ihrem Glauben verschrieben haben.

    Vorurteilen und Diskriminierung in der Kita begegnen
    Vorurteilen und Diskriminierung in der Kita begegnen
    Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung in der Kita
    Literatur deutschsprachige Gegenwartsliteratur nach 1945
    Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben
    Lob des Optimismus
    • Lob des Optimismus

      • 176 Seiten
      • 7 Lesestunden
      2,0(1)Abgeben

      Wo immer der Optimismus auftritt, folgt ihm der Pessimismus mit seinen beißenden Einwänden auf dem Fuß. Der Pessimist gilt als freudlos, aber glaubwürdig, der Optimist als verträumt und verführt von einem falschen Glück. Wie also kann man heute noch optimistisch sein? Sandra Richter erzählt in ihrem Buch, wie Leibniz den philosophischen Optimismus erfand, wie Voltaire ihm schon bald heftig widersprach und wie der Optimismus im Laufe der Jahrhunderte durch die Kritik an ihm erwachsen wurde. Denn erst der Streit mit Skeptikern und Pessimisten hat ihn eigentlich tragfähig gemacht. So erneuert das Buch schließlich den Optimismus als eine verantwortungsvolle Kunst des Lebens, die sogar seinen Gegnern gefallen könnte.

      Lob des Optimismus
    • Offen sein und schreiben, mehr wollte Rilke nicht: ein bescheidener und zugleich anspruchsvoller Wunsch. Als Autor erfuhr er »das ganze Leben [...], als ob es mit allen seinen Möglichkeiten mitten durch ihn durchginge«. Allerdings auch mit all seinen Widersprüchen: Rilke floh vor seinen Musen und konnte ohne sie nicht sein, beklagte die Folgen des menschengemachten Fortschritts und begeisterte sich für die Technik, er liebte das einfache Leben und hatte eine ausgeprägte Vorliebe für schöne Dinge und Wohnsitze. Er schuf mit den Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge einen der ersten modernen Romane und epochemachende Gedichtzyklen, deren Ausdruckskraft bis heute nachwirkt. Sandra Richter, Literaturwissenschaftlerin und Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach, arbeitet mit neuen Quellen, die mit Ankauf des großen Rilke-Archivs 2022 nach Marbach gelangt sind. In ihrer Biographie erscheint der Autor in neuem Licht: Nicht der weltabgewandte Einsiedler, zu dem er sich gern stilisierte, sondern robust, durchsetzungsfähig, alert in Gesellschaft, heiter und selbstironisch und in Finanzdingen beschlagener, als man gemeinhin annimmt. Diese Biographie macht deutlich, warum es sich heute in besonderer Weise lohnt, Rilke wieder zu lesen: Er lebte in schwierigen Zeiten, und er verarbeitete sie mit einer Wucht, die vielleicht nur im Angesicht existenzieller Bedrohung glaubhaft wirkt.

      Rainer Maria Rilke oder Das offene Leben
    • Vorurteile und Diskriminierung sind bereits in der Kita allgegenwärtig und die Identitäten und Lebensbedingungen von Kindern vielfältig. Um diese zu berücksichtigen und diskriminierende Mechanismen abzubauen, bedarf es einer Kita-Praxis, die Ungleichverhältnisse wahrnimmt und diesen aktiv entgegentritt. Für Kitas wird das Thema Inklusion damit Anspruch und Verpflichtung zugleich.

      Vorurteilen und Diskriminierung in der Kita begegnen
    • Niklas Luhmann war der bedeutendste Gesellschaftstheoretiker der Nachkriegszeit. Pausenlos hat er an seiner Systemtheorie gearbeitet, in der er mit verfremdeten Augen die Logik der modernen Gesellschaft ganz neu aufscheinen ließ. In seinem Nachlass in Bielefeld wird eines der imposantesten geisteswissenschaftlichen Unternehmen der Nachkriegszeit sichtbar. In der Sommerausgabe beobachtet die Zeitschrift für Ideengeschichte Luhmann mit exklusiven Funden aus dem Archiv. Mit Beiträgen von Heinz Bude, Eva Geulen, Ulrich Raulff, Danilo Scholz, Barbara Stollberg-Rilinger, Julia Voss und Zeichnungen von Loriot.

      Zeitschrift für Ideengeschichte Heft XVII/3 Herbst 2023
    • Mensch und Markt

      • 284 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Wie alt ist der Wettbewerb? Begann er mit Kain und Abel? Mit den Olympischen Spielen in der Antike? Vermutlich ist er dem Menschen seit Urzeiten innewohnend. Man denke nur an Thomas Hobbes, Spruch - Der`Mensch ist dem Mensch ein Wolf.´ Sandra Richter, Germanistik-Professorin in Stuttgart, beleuchtet die ganze Bedeutungsbreite des Begriffs Wettbewerb. Den perfekten Wettbewerb gibt es nicht. Richter bezieht die Werke der Weltliteratur von Grimmelshausen bis Zola, von Goethe bis Upton Sinclair und von Thomas Mann bis Wolfgang Herrndorf in ihre Überlegungen ein und verbindet die großen Denker der Ökonomie wie Locke, Marx und Schumpeter mit den Schildbürgern, Nathan dem Weisen und den Buddenbrooks. `Wir befinden uns in einem Wettbewerbsdilemma. Ganz ohne Wettbewerb geht es nicht – und nur mit ihm auch nicht.´ Die Grenzen des Wettbewerbs verlaufen entlang der Menschlichkeit: der Gefühle, Werte und Kulturen. Sandra Richter gelingt Einzigartiges – sie entdeckt die legendäre `unsichtbare Hand´ von Adam Smith mit Hilfe der Weltliteratur.

      Mensch und Markt