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Paul Binding

    Paul Binding ist ein Romanautor, Kritiker und Kulturhistoriker, dessen Werke sich mit den Feinheiten der menschlichen Psyche und gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Nach seiner frühen Kindheit in Deutschland und seiner Ausbildung in England legte sein akademischer Werdegang in Oxford eine solide Grundlage für seine literarischen Bestrebungen. Binding hat international gelehrt undredaktionelle Positionen innegehabt, was sein nuanciertes Verständnis von Literatur geprägt hat. Sein Schreiben zeichnet sich durch eine tiefe Erforschung von Identität und der Komplexität menschlicher Beziehungen aus.

    Imagined Corners
    Geständnis einer Maske
    In feiner Gesellschaft
    • In feiner Gesellschaft

      • 350 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Dulcie Mainwaring ist stets zur Hilfe, wenn andere sie brauchen − um ihre eigenen Bedürfnisse kümmert sie sich dagegen kaum. Die Verzweiflung nach dem unrühmlichen Abgang ihres Verlobten erträgt sie still und bewahrt, wie gewohnt, Contenance. Allein die Aussicht auf den Besuch einer wissenschaftlichen Konferenz erhellt Dulcies Gemüt. Denn lässt sich eine bessere Ablenkung von Liebeskummer denken als ein Haufen älterer Akademiker, deren Gespräche sich um wissenschaftliche Spitzfindigkeiten drehen? Auf der Tagung lernt sie nicht nur die Femme fatale Viola Stint kennen, sondern auch deren Schwarm Aylwin Forbes. Der Herausgeber einer Literaturzeitschrift ist überaus attraktiv, aber ein Aufschneider. Er ist egoistisch, unzuverlässig – und unwiderstehlich. So kommt es, dass Dulcie dem charmanten Akademiker nachzustellen beginnt. Aber drei sind einer zu viel; und die Anreise von Dulcies achtzehnjähriger Nichte Laurel kompliziert die Situation nur noch weiter – ist es doch ausgerechnet Laurel, auf die Aylwin ein Auge wirft.

      In feiner Gesellschaft2009
      3,9
    • Der große japanische Autor Yukio Mishima stellt in seinem Roman mit analytischer und erzählerischer Kraft ein Seelendrama dar: die allmähliche Selbstentdeckung eines Außenseiters, eines Homosexuellen. In der Rückschau des Erzählers, die die eigene Kindheit und Jugend erforscht, werden frühe Züge seiner Veranlagung deutlich. Die ersten berührungen mit dem anderen Geschlecht werden durch ein Gefühl der Befremdung, der kritischen Distanz irritiert. Um zu der Welt des Normalen eine Beziehung herzustellen, greift er zur Maske. Die Maske ist ihm aber nicht Mittel zur Täuschung und Möglichkeit des Verstecks, sondern der Versuch, eine neue Identität zu gewinnen: er befreundet sich mit dem Mädchen Sonoko und denkt an Heirat. Aber zugleich wird er sich bewußt, daß seine Veranlagung unüberwindlich ist. Der Roman mit autobiographischen Zügen gilt als ein bedeutendes Zeugnis der poetischen Kraft Yukio Mishimas.

      Geständnis einer Maske2007
      3,7
    • Imagined Corners

      Exploring the World's First Atlas

      • 314 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Published in Antwerp in 1570, the Theatrum orbis terrarum did something no previous book had done—it presented the world in all its component parts, offering the chance to see our planet as a place of staggering variety and ultimate unity. It was the world’s first atlas. Brainchild of Abraham Ortelius, the Theatrum reflected the enormous vitality of the era, the prevailing zest for exploration and discovery, and the linked activities of international commerce and mapmaking. Paul Binding has immersed himself in the Antwerp that produced Ortelius and his atlas, and he draws on a mass of letters, personal documents, maps, and pictures to bring it vividly to life. A masterly volume that stands as a tribute to the human need to impose order and reason on an all-too-turbulent world.

      Imagined Corners2003