Manfred Matuschewski, Horst Bosetzkys Held, der weit über die Grenzen der Stadt als der Chronist der Berliner Nachkriegszeit und Wirtschaftswunderjahre bekannt wurde, gehört zu Berlin wie die Laubenpieper und das Brandenburger Tor! Horst Bosetzky ist ein Chronist des Berliner Alltags er gibt den sogenannten kleinen Leuten eine Stimme. Sein Held Manfred Matuschewski erlebt im jüngsten Roman das Westberlin der achtziger Jahre, den Untergang der DDR und die Jahrtausendwende. Der neuste Band der „KartoffelBücher“ ist wieder ein echter Bosetzky, auch hier „führt er mit feiner Witterung ein Stück Zeitgeschichte vor.“ Hamburger Abendblatt
Horst Bosetzky Bücher
Horst Bosetzky war ein deutscher Romanautor, der vor allem für seine Kriminal- und Kriminalromane bekannt ist. Ausgehend von seinem Hintergrund als emeritierter Soziologieprofessor widmen sich seine Werke oft komplexen Handlungssträngen und gesellschaftlichen Themen. Bosetzkyys unverwechselbarer Stil zeichnet sich durch scharfe Beobachtungsgabe und die Fähigkeit aus, spannende Erzählungen mit tiefgründiger menschlicher Dimension zu schaffen.







Am Fontane-Denkmal in Neuruppin verwickelt Horst Bosetzky seinen Kollegen Theodor Fontane in ein höchst amüsantes Gespräch - über dessen schriftstellerisches Selbstverständnis, sein Verhältnis zu Frauen und vor allem über einige Lieblingsmotive des großen Mord und Totschlag, Selbstmord, Duell und Krieg. Bosetzky alias -ky beleuchtet auf augenzwinkernde Weise kritisch, aber respektvoll den kriminalliterarischen Gehalt in den Werken Fontanes. Gleichsam en passant bietet er eine brillante und unterhaltsame Einführung in jene Werke Fontanes, die jeder kennen sollte, aber kaum jemand wirklich gelesen Einer der erfolgreichsten zeitgenössischen deutschen Krimiautoren setzt sich mit dem Altmeister der Kriminalliteratur auseinander.
Fortsetzung von äDer Ehrenmordä von Jan Eik. 1916: Die Berliner Bevölkerung leidet kriegsbedingt an Hunger und es fehlt am Nötigsten. Die Untersuchung zweier Morde, mit Handgranaten verübt, wird für Kommissar Hermann Kappe und seine Kollegen schwierig.
Bücherwahn
- 206 Seiten
- 8 Lesestunden
Unterm Fallbeil
Kappes 18. Fall. Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1944)
Die regelmäßigen Bombenangriffe der Alliierten bestimmen das Leben in Berlin, und während das NS-Regime immer brutaler gegen alles „Undeutsche“ vorgeht, beginnen die Menschen zunehmend daran zu zweifeln, dass der von Hitler angezettelte Krieg für Deutschland noch zu gewinnen ist. Angesichts des massenhaften Sterbens fällt es Kommissar Hermann Kappe im Frühjahr 1944 von Tag zu Tag schwerer, seiner alltäglichen Ermittlungstätigkeit nachzugehen. Wird er dennoch die Morde an zwei Wilmersdorfer Frauen aufklären können, die auffallend viele Ähnlichkeiten aufweisen? Lange tappt er im Dunkeln, bis plötzlich ein anonymer Brief auftaucht, in dem die Chefin einer der beiden Ermordeten denunziert wird: Sie habe ein Verhältnis mit einem polnischen Zwangsarbeiter … Es geschah in Berlin, der große Kettenroman um Kommissar Hermann Kappe, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Im 18. Band lässt Bestsellerautor Horst Bosetzky jene furchtbare Zeit wiederaufleben, in der ein Menschenleben nicht mehr viel galt in Deutschland und das polizeiliche Ethos auf der Strecke zu bleiben drohte.
Alle meine Mörder
- 218 Seiten
- 8 Lesestunden
-ky, eigentlich Horst Bosetzky, war Industriekaufmann und studierte dann u. a. Soziologie und Psychologie an der Freien Universität Berlin. Bis zu seiner Emeritierung im Jahre 2000 lehrte er als Professor für Soziologie in Berlin. 1971 veröffentlichte -ky seinen ersten Kriminalroman. Seither entstanden weitere Romane, die zum Teil verfilmt wurden, außerdem Kurzgeschichten, Kriminalhörspiele und Drehbücher.
Rumbalotte
- 222 Seiten
- 8 Lesestunden
Der Fall des Dichters
Kriminalroman
Berlin 1916. Der mittellose Wilhelm Blümel träumt vom grossen Erfolg als Bühnenautor. Sein Plan, einen Geldbriefträger auszurauben, um seine Geldnot zu lindern, endet mit einem Doppelmord. Ein schwieriger Fall für Kommissar Fokko von Falkenrede, der lange im Dunkeln tappt.
Der deutsche Kriminalroman boomt – aber eine Geschichte scheint er noch nicht zu haben. Band IV der Reihe „Kriminelle Sittengeschichte Deutschlands“, herausgegeben von Frank Göhre. Mit Portraits der Autoren. Neun Kriminalromane, die zwischen 1957 und 1991 erstveröffentlicht wurden. Wie jeder gute Kriminalroman sind auch sie Sittengeschichte – und schreiben deutsche Nachkriegsgeschichte. Inhalt: Der Soziologe Kolczyk lehrt an der freien Universität Berlin, jung, fortschrittlich, dynamisch – der kommende Mann in jeder Hinsicht. Bis ein gescheiterter Student entdeckt, dass seine Karriere auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen eines anderen aufgebaut ist: seine Dissertation ist ein Plagiat. Der Student erpresst. Und Kolczyk zahlt. Er zahlt so lange, bis der andere etwas fordert, das Kolczyk nicht zu geben bereit ist.



