»Die vorgelegten Überlegungen zu den Diensten und Ämtern und ihrer Zuordnung verdeutlichen die Folgen des Perspektivenwechsels: weg von einem autokratisch dominierten Kirchenverständnis – hin zu einem synodalen Volk Gottes.« Richard Hartmann Die Aufarbeitung des Missbrauchs- und Vertuschungsskandals hat gezeigt, dass die kirchlichen Strukturen den Missbrauch von Macht begünstigen. Wer will, dass die Verkündigung der Botschaft Jesu vom Reich Gottes wieder an Glaubwürdigkeit und Relevanz gewinnen kann, muss deshalb die Kirche reformieren. Doch wesentliche Reformen sind gar nicht möglich, solange das herrschende Verständnis der Weiheämter und der Kirche sich nicht ändert. Pointiert zeigt Richard Hartmann die nötigen Perspektivenwechsel auf. Es gilt, nicht länger die Kirche von den bestehenden Ämtern her zu denken. Sondern die Ämter vom Auftrag der Kirche her.
Richard Hartmann Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Zeichen und Werkzeug
Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
Kunstformen der Natur
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden
Der Zoologe und Philosoph Ernst Heinrich Haeckel (1834-1919) war einer der wichtigsten und vehementesten Wegbereiter des Darwinismus. In Verbindung mit der Evolutionstheorie vertrat Haeckel die Vorstellung des Kosmos als "allumfassendes Naturganzes". Einen Gott als "persönlichen Schöpfer" sowie die Trennung von Geist und Materie lehnte er ab. In dem Tafelwerk "Kunstformen der Natur" (1899-1904) verleiht Haeckel seinem Monismus eine künstlerische Ausdrucksform und verbindet auf geniale Weise die wissenschaftlichen Erkenntnisse mit seiner außerordentlichen künstlerischen Begabung.