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Amy Stanley

    Amy Stanley taucht in das frühneuzeitliche Japan ein, insbesondere in die Metropole Edo (das heutige Tokio), um verborgene Geschichten aufzudecken. Als Sozialhistorikerin widmet sie sich mit Freude den Archiven, durchforstet Korrespondenzen und Einkaufslisten aus der Vergangenheit, um das Leben gewöhnlicher Menschen zum Leben zu erwecken. Ihre Arbeit beleuchtet bisher unbekannte Aspekte der Gesellschaft, von Samurai bis hin zu den alltäglichen Realitäten im historischen Edo. Stanley bringt eine einzigartige Perspektive in die historische Forschung ein und lässt die Vergangenheit für den modernen Leser lebendig werden.

    Tsunenos Reise
    • Tsunenos Reise

      Eine moderne Frau im Japan des 19. Jahrhunderts

      Ein lebendiges, tief recherchiertes Geschichtswerk, das das Leben einer unkonventionellen Frau in Edo – heute bekannt als Tokio – erkundet und ein Porträt einer großen Stadt am Rande eines bedeutenden Wandels zeichnet. Tsuneno, die Tochter eines buddhistischen Priesters, wurde 1804 in einem ländlichen japanischen Dorf geboren und sollte ein Leben ähnlich dem ihrer Mutter führen. Doch nach drei Scheidungen und mit einem viel zu starken Willen für die Zustimmung ihrer Familie, lief sie weg, um sich in einer der größten Städte der Welt, Edo, ein neues Leben aufzubauen. Mit Tsuneno als Führerin erleben wir das Drama und die Aufregung von Edo kurz vor der Ankunft der Flotte von Commodore Matthew Perry, die Japan erstmals für Handel und Diplomatie mit dem Westen öffnen würde. In diesem entscheidenden Moment der japanischen Geschichte springt Tsuneno von Mietskasernen zu Mietskasernen, heiratet einen herrenlosen Samurai und landet schließlich im Dienst eines berühmten Stadtmagistrats. Ihr Leben bietet einen Einblick in die japanische Kultur des neunzehnten Jahrhunderts und zeigt eine Frau, die ihre Familie und ihren Ruf opferte, um ein neues Leben zu beginnen, trotz gesellschaftlicher Konventionen.

      Tsunenos Reise2020
      3,7