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Hugh A. Aplin

    Die verfluchten Eier
    Dunkle Alleen
    Der Meister und Margarita
    • Der Meister und Margarita

      • 387 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Unglaubliche Dinge geschehen im Moskau der dreißiger Jahre. Berlioz, der Vorsitzende einer Literaturgesellschaft, und Besdomny, ein junger Lyriker, diskutieren an einem Frühlingsabend ein von Besdomny verfaßtes Auftragspoem, das die Nichtexistenz Christi beweisen soll. Ein Fremder mischt sich in ihr Gespräch ein, offenbar ein Ausländer. Dieser erwähnt beiläufig nicht nur, daß er mit Kant gefrühstückt habe, sondern auch, daß er beim zweiten Verhör Jesu durch Pilatus zugegen gewesen sei. Die Verblüffung der beiden Literaten über diesen angeblichen Professor der Schwarzen Magie namens Voland erreicht ihren Höhepunkt, als dieser Berlioz mitteilt, daß noch am selben Abend eine russische Komsomolzin ihm den Kopf vom Rumpf trennen werde. Und seine Worte bewahrheiten sich... Der Teufel selbst ist es, der auf diese Weise den Auftakt zu höchst phantastischen Ereignissen gibt; Tod und Zerstörung, Hypnose und Spuk sind seine Heimsuchungen für Heuchelei und Korruption. Einen Roman im Roman bildet in drei Kapiteln eine von der biblischen Vorlage abweichende Passionsgeschichte, die mit der Ermordung des Judas durch die Häscher des Pilatus endet. Beide Romane verbindet die Geschichte des Meisters und seiner Geliebten Margarita, die nach langer Trennung von Voland wieder vereint und schließlich in die Erlösung geführt werden.

      Der Meister und Margarita
      4,3
    • Ausw. u. Nachw. v. Bienek, Horst. 145 S. Neuausgabe.

      Dunkle Alleen
      4,1
    • Michail Bulgakows und Alexander Nitzbergs dritter Streich ist eine scharfsinnige Satire mit bizarren Science-Fiction-Elementen, die die erschreckende Aktualität von Bulgakows Texten fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung verdeutlicht. Professor Pfirsichow, eine Institution an der Moskauer Universität im Bereich Zoologie, macht eine zufällige Entdeckung: einen »roten Strahl«, der alles, was er bestrahlt, enorm wachsen lässt. Die Entdeckung bleibt nicht lange geheim, und bald werden Pfirsichows Gerätschaften entwendet. Der noch unerprobte Strahl wird fahrlässig eingesetzt, als ein skrupelloser Funktionär große Mengen Reptilieneier bestrahlen lässt, anstatt der vorgesehenen Hühnereier, die gegen den Hunger in Moskau eingesetzt werden sollten. Bulgakow schrieb Die verfluchten Eier 1925, während Stalin unaufhaltsam an die Macht kam. In dieser bizarre Zukunftsvision, die im Jahr 1928 spielt, hat der vermeintliche »Lebensstrahl« schreckliche Folgen und bedroht Moskau mit einer Armee riesiger, mutierter Schlangen und Echsen. In Nitzbergs Neuübersetzung kommt der Reichtum der Sprache des russischen Jahrhundertautors voll zur Geltung. Ein Werk, das Witz und Bitterkeit vereint.

      Die verfluchten Eier
      3,8