Bismarck
- 495 Seiten
- 18 Lesestunden
Bismark - Eine Biographie - bk126; DTV Verlag; Christian Graf von Krockow; pocket_book; 2000







Bismark - Eine Biographie - bk126; DTV Verlag; Christian Graf von Krockow; pocket_book; 2000
Winston Churchill war Politiker aus Leidenschaft, Schriftsteller von Weltrang und besaß einen untrüglichen Instinkt für die Bedrohung der Freiheit durch Diktatur und Tyrannei und war eine überragende politische Erscheinung. Christian Graf von Krockow erzählt sein Leben als die Biographie eines Mannes, der aufgrund seiner Herkunft und seiner Überzeugung sowohl den Charakter als auch den Willen besaß, Hitler wie auch Stalin entgegenzutreten. Die Größe, aber auch die Widersprüche und Abgründe des Mannes, der sich als Gegenspieler der Gewaltherrschaft unsterblichen Ruhm erwarb und doch einen barbarischen Bombenkrieg zuließ, werden dem Leser in eindrucksvoller Weise vermittelt. Unser Jahrhundert, so Krockow, war nicht geprägt vom Zweikampf der Diktaturen, sondern vom Kampf der liberalen Demokratie gegen die Feinde der Freiheit. Churchill lehnte Faschismus und Kommunismus gleichermaßen konsequent ab und wurde so zur Schlüsselfigur einer ganzen Epoche.
Christian Graf von Krockow (1927–2002) war Politikwissenschaftler, Historiker und Schriftsteller.
Ein persönliches Buch über Lebenserfahrung in einer Gesellschaft, in der Mitläufer gefördert werden und Außenseiter gefordert sind, sich der Vereinnahmung durch Moden und Trends zu widersetzten. Dieses Buch erhebt Protest gegen den Zeitgeist: gegen eine vollmundige Selbstgerechtigkeit des Guten, den Anschein des Glaubens, wo keiner ist, die Unmoral der Moral, die Wehleidigkeit und vieles mehr
James Cook, der weltberühmte Kapitän, und Georg Forster, der bekannte deutsche Naturforscher und Reisebuchautor, strebten nach umfassender Weltbildung. Jeder auf seine Art: Der eine Küsten erkundend, der andere forschend und schreibend. Christian Graf von Krockow erzählt nicht nur ihr Leben im Dienste von Bildung und Wissenschaft, sondern spiegelt in fiktiven Tagebucheinträgen auch die atemberaubende Weltumsegelung von 1752-1757, bei der beide sich begegneten. Im Nachvollzug dieser Reise macht er ihre Erfahrungen für den heutigen Leser transparent - und formuliert damit auf höchst unterhaltsame und kenntnisreiche Weise ein altes und möglicherweise neues Bildungsideal. Einer Bildung nämlich, die auf das Zusammenwirken von Erfahrung und Wissen - und nicht zuletzt auf die Verlockungen des intellektuellen Abenteuers setzt.
Deutsche Verlags-Anstalt [Published 1994]. Hard cover, 141 pp. Text in German. 4. Auflage. Contents Vorwort; Die Pflicht und das Gluck; Rede zur Heimkehr der Konige nach Potsdarr am 17. August 1991; Der preußische Adel;PreuBen vor seiner nadonalen Herausforderung;Wilhelm I. unid Wilhelm II.; Beamtentum und Bildung; PreuBen und seine Juden;PreuBen und seine Frauen; Traktat uber die Tugenden;Ein persönliches Nachwort; Bucher des Verfassers,die mit dem Thema zu tun haben. [From back of dust jacket] Das vereinigte Deutschland wird »ostlicher« sein-und auch »preuBischer«? Nach den auBerordentlich erfolgreichen »Fahrten durch die Mark Brandenburg« legt Christian Grafvon Krockow eine neue Bilanz PreuBens vor, die seit der Wiedervereinigung fallig seiner historischen Rolle, seiner Gebrechen und Tugenden.
Er verwirrte seine Großmutter, die große Queen Victoria, und seine Mutter, die liberale „englische Prinzessin“, wandte sich zunehmend von ihm ab. Das deutsche Volk liebte und misstraute Wilhelm II. zugleich. Er war ein Mann der Widersprüche. „Von Beginn an“, schreibt Christian Graf von Krockow, „gab es ein Hin und Her, etwas Irrlichterndes und Irritierendes, das schon die Zeitgenossen faszinierte und empörte.“ Der Kaiser spiegelte die Epoche wider, die nach ihm benannt wird. Das junge deutsche Kaiserreich war innerlich zerrissen, ebenso wie der Herrscher selbst. Man verspottete seine Reden und die äußere Prachtentfaltung. Das Maßlose und Martialische prägte auch die wilhelminische Gesellschaft. Unfähig, mit den sozialen und politischen Verwerfungen der rasanten Industrialisierung umzugehen, versuchten die Regierenden in Berlin, durch übertriebenes außenpolitisches Machtgebaren die inneren Spannungen zu überdecken. Wilhelm II. war somit nicht nur Repräsentant, sondern auch Spiegel seiner Zeit. Ihre Widersprüchlichkeit, Dynamik und Expansionsdrang fasste er symbolisch in sich zusammen: brennend am Fortschritt interessiert, schnell im Denken, überzeugt von der Notwendigkeit einer Friedenspolitik, jedoch auch sprunghaft, politisch naiv und vor allem säbelrasselnd, wenn es um seine deutsche Schlachtflotte ging.
Das Buch basiert auf mündlichen Berichten der Schwester des Autors, Libussa Fritz-Krockow. Aus ihren Erlebnissen in der Zeit des Kriegsendes und der Besetzung Pommerns durch Russland und Polen hat von Krockow diese Erzählung geformt.
Prinz Heinrich steht heute im Schatten von Friedrich dem Großen, obwohl er ein glänzender Diplomat und Feldherr von Rang war und wesentlich dazu beitrug, daß Preußen den Krieg überstand. Christian Graf von Krockow erzählt die Geschichte einer Bruderbeziehung.
Zeigt exemplarisch, wie die Deutschen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unbedenklich Missbrauch mit Nation, Krieg und Feindbildern trieben, indem sie sie erst mystifiziert und dann pervertiert haben