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Hans Mayer

    19. März 1907 – 19. Mai 2001

    Hans Mayer war ein deutscher Literaturwissenschaftler, Jurist und Sozialforscher. International anerkannt als Kritiker, Autor und Musikwissenschaftler, befasste sich sein Werk eingehend mit den sozialen und historischen Kontexten der Literatur. Seine Schriften erforschten oft das Zusammenspiel zwischen künstlerischem Schaffen, gesellschaftlichen Strömungen und politischen Ereignissen und boten so eine einzigartige Perspektive auf die Entwicklung der europäischen Kultur. Mayers Beitrag lag in seinem interdisziplinären Ansatz, der literaturwissenschaftliche Analysen mit breiteren sozialen und philosophischen Überlegungen verband.

    Außenseiter
    Richard Wagner in Bayreuth
    Wagner
    Thomas Mann
    Der Turm von Babel
    Goethe
    • 2022
    • 2015

      In idyllischer Lage am Goldersbach liegt das Soldatengrab im Schönbuch. Ein 19-Jähriger wurde in den letzten Tagen des 2. Weltkriegs tödlich verwundet und an dieser Stelle begraben. Sein Grab ist ein Mahnmal. Dieses Buch dokumentiert sein Schicksal.

      Das Soldatengrab im Schönbuch
    • 2001

      Erinnerungen an Willy Brandt

      • 73 Seiten
      • 3 Lesestunden

      1964 findet in der Berliner Wohnung von Günter Grass ein bemerkenswertes Treffen statt, initiiert von Willy Brandt. Politiker wie Brandt, Herbert Wehner und Fritz Erler diskutieren mit Schriftstellern und Intellektuellen wie Hans Mayer, Uwe Johnson und Ingeborg Bachmann über das Ende der Adenauer-Ära. Hans Mayer erinnert sich an diese Ereignisse und reflektiert über Brandts Einfluss als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Brandt, Regierender Bürgermeister von Berlin, Außenminister, Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger, wird als zentrale Figur des deutschen Lebens nach 1945 dargestellt. Mayer, Jahrgang 1907, und Brandt, Jahrgang 1913, teilen ähnliche politische Wurzeln als linke Abweichler und Dissidenten. Das Buch beleuchtet Brandts Kindheit, sein Exil in Norwegen und seinen bemerkenswerten politischen Werdegang, der von dem Ziel geprägt war, die beiden deutschen Staaten zu vereinen. Es wird die Frage aufgeworfen, wer Willy Brandt wirklich war, wer seine Wegbegleiter und Gegner waren, und was zu seinem Rücktritt 1974 während der Guillaume-Affäre führte. Diese Lebensgeschichte wird parallel zu Mayers eigenem Leben erzählt und bietet Einblicke in eine prägende Zeit der deutschen Geschichte.

      Erinnerungen an Willy Brandt
    • 2000
    • 1999

      Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 im Exil in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er Geschichte der Nationalliteraturen an der Universität Leipzig und war zwischen 1965 und 1973 Professor für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten zu seinem großen Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und seither wurden 40 Titel von ihm veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen reflektierten die Erfahrungen eines „Deutschen auf Widerruf“ und ebneten den Weg für neue Stimmen wie Uwe Johnson. Hans Mayer war ein Verteidiger von Autoren wie Kafka und Proust und stellte die Frage nach der Rolle der Literatur in der Förderung der Humanität. Er wurde Ehrenbürger von Köln und Leipzig, Ehrendoktor mehrerer Universitäten und Träger des „Großen Verdienstkreuzes mit Stern“. Mayer starb am 19. Mai 2001 in Tübingen im Alter von 94 Jahren.

      Deutsche Geschichte und deutsche Aufklärung
    • 1999
    • 1997

      Der Wissenschaftler, Kulturkritiker und Schriftsteller wurde am 19. März 1907 in Köln geboren und studierte Jura, Geschichte und Philosophie in Köln, Bonn und Berlin. Als Jude verfolgt, lebte er von 1933 bis 1945 in der Emigration in Frankreich und der Schweiz. Von 1948 bis 1963 lehrte er an der Universität Leipzig, gefolgt von einer Professur für Deutsche Sprache und Literatur an der Technischen Universität Hannover zwischen 1965 und 1973. Danach war er Honorarprofessor in Tübingen. 1935 begann er im Exil mit den Vorarbeiten für sein großes Werk über Georg Büchner, das ohne Unterstützung von Carl J. Burckhardt nicht vollendet worden wäre. 1972 erschien eine Neuausgabe im Suhrkamp Verlag, und insgesamt wurden 40 Titel von ihm in diesem Verlag veröffentlicht, darunter Werke über Goethe, Brecht, Thomas Mann und Richard Wagner. Seine Erinnerungen waren die eines „Deutschen auf Widerruf“, und er verteidigte Autoren wie Kafka und Proust während des Stalinismus. Hans Mayer, Ehrenbürger von Köln und Leipzig und Träger zahlreicher Ehrungen, starb am 19. Mai 2001 im Alter von 94 Jahren in Tübingen.

      In den Ruinen des Jahrhunderts
    • 1997
    • 1994

      Der Widerruf

      Über Deutsche und Juden

      Es ist, wie so oft bei Hans Mayer, abermals ein Werk der großen Konfession geworden. Die Außenseiter, die Repräsentanten und die Märtyrer, die Widergesetzlichen und die Leidenden, die Inkommensurablen und doch den Zeittypus so beispielhaft Aufschließenden, sie sind sein Thema. Und wo könnte dieser grandiose Literaturkenner mit mehr Herzblut dem (kultur-)historischen Gang der nationalen Dinge folgen als in der Frage nach dem Verhältnis von Deutschen und Juden? Harro Zimmermann, Die Zeit

      Der Widerruf