Im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Behinderung findet das Empowerment-Konzept in der fachwissenschaftlichen Diskussion ebenso wie in der praktischen Rezeption zunehmende Verbreitung. Im Zeichen des Empowerment wurde das bislang gültige Fürsorgemodell klassischer heilpädagogischer Ansätze verabschiedet. Die Rollen der Akteure sowie das Selbstverständnis und die Arbeitsansätze der Professionellen im Arbeitsfeld fanden eine Neuausrichtung. Das Buch beleuchtet zunächst die Ideengeschichte und die Entwicklungspfade des Konzepts sowie den dadurch ausgelösten Wandel in der Behindertenhilfe. Dann werden zentrale Themen der aktuellen heilpädagogischen Fachdebatte im Zusammenhang mit dem Empowerment-Konzept (neu) diskutiert. Schließlich liefert der Band einen beispielhaften Querschnitt zu den bislang erprobten Ansätzen und Erkenntnissen aus der Praxis.
Michael Schubert Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)



Starke Kunst von Autisten und Savants
- 176 Seiten
- 7 Lesestunden
Autisten leiden an einer angeborenen, unheilbaren Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsstörung. Sie können sich aber künstlerisch ausdrücken. Sie sehen, erfahren, fühlen die alltäglichen Dinge des Lebens anders. Mit ihrer Kunst schaffen sie Einblicke in ihre Welt, so wie sie sie wahrnehmen und erleben. Das führt zu einer starken und außergewöhnlichen Kunst mit persönlichen und beeindruckenden Geschichten. Neben der Präsentation einer faszinierenden Bildwelt geht es aber auch um die Frage der Entdeckung eines kreativen Potenzials sowie der Förderung und Unterstützung künstlerischer Ausdrucksformen von autistischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Für KunsttherapeutInnen, Behinderteneinrichtungen, Angehörige und alle an intensiver und außergewöhnlicher Kunst Interessierte.
Zu den bedeutendsten und monumentalsten Werken der christlichen Kunst gehört der Isenheimer Altar, den Matthias Grünewald um 1515 schuf – heute das wertvollste Exponat des Museums Unterlinden in Colmar. Noch immer gibt er seinen Betrachtern viele Rätsel auf; nicht nur hinsichtlich seiner Entstehung und seines Schöpfers, sondern auch in Bezug auf sein theologisches und esoterisches Programm. - Das historische Umfeld - Der Antoniter-Orden - Das Antoniusfieber - Matthias Grünewald, ein biografisches Fragment - Der Altar: Die erste Schauseite (St. Antonius, St. Sebastian, Kreuzigung, Beweinung) - Die zweite Schauseite (Verkündigungstafel, In der Erwartung der Geburt, Madonna mit Kind, Die Auferstehung) - Die dritte Schauseite (Peinigung des Antonius, Antonius und Paulus, Der Schnitzaltar, Die Apostel-Staffel) - Anhang: Grünewalds Kreuzigungen, Zum theologischen und ›esoterischen‹ Programm des Altars, Die Heilkräuter auf den Bildern – Der Isenheimer Altar in Zahlen