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Josiah Ober

    Josiah Ober ist ein renommierter Professor für Klassische Altertumswissenschaften und Politikwissenschaft an der Stanford University. Seine Forschung konzentriert sich auf die politische Theorie und die Geschichte des antiken Griechenlands. Ober untersucht eingehend, wie politische Institutionen in antiken Stadtstaaten gebildet und aufrechterhalten wurden und welche langfristigen Auswirkungen sie auf die Gesellschaft hatten. Seine Arbeit beleuchtet zentrale Fragen der Demokratie und Bürgerschaft, die auch für das heutige politische Denken von großer Bedeutung sind.

    Mass and Elite in Democratic Athens
    Demopolis
    Das antike Griechenland
    Demopolis - oder was ist Demokratie?
    • What did democracy mean before liberalism? What are the consequences for our lives today? These questions are examined by this book.

      Demopolis2017
      3,5
    • Demopolis - oder was ist Demokratie?

      • 311 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Die Demokratie – läuft ihre Zeit ab? Diese Frage wird immer häufiger gestellt, seitdem autoritäre Führer im Vormarsch sind. »Wir erwarten das Falsche von unserer Demokratie«, wäre die Antwort von einem der modernsten Denker unserer Zeit: Josiah Ober. In seinem Grundlagenwerk ›Demopolis‹ beschreibt der Historiker und Philosoph, was Demokratie im Kern ausmacht. Dazu schaut er auf die ›Wiege der Demokratie‹, das alte Griechenland. Im Altertum gab es keine richterliche Unabhängigkeit oder Pressefreiheit, die Errungenschaften des Liberalismus. Und die Bürger, die das heute aufgeben sollen, leben in einer Demokratie? Folgen Sie Josiah Ober bei der Beantwortung dieser spannenden Fragen.

      Demopolis - oder was ist Demokratie?2017
      1,0
    • Das antike Griechenland

      Eine neue Geschichte

      • 559 Seiten
      • 20 Lesestunden

      Die politisch-kulturelle Blüte des antiken Griechenlands ist eine der faszinierendsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Unter Einbeziehung neuer politik- und wirtschaftswissenschaftlicher Perspektiven hat Josiah Ober eine aufsehenerregende, neue Gesamtdarstellung und Deutung des klassischen Griechenland verfasst. Josiah Ober erzählt die Geschichte vom Aufstieg und Niedergang des antiken Griechenland aufregend neu als »big history«. Er greift die höchst aktuelle Frage nach der Leistungs- und Erfolgsfähigkeit von Staaten im Sinne einer modernen Universalgeschichte für das 21. Jahrhundert auf. Eindrucksvoll und mit aktuellen Bezügen zeigt er am klassischen Griechenland, wie erst wirtschaftliches Wachstum, ein hohes Maß an Gleichheit sowie bürgerstaatliche Teilhabe die einzigartige Kultur der Hellenen ermöglichten. Es entsteht ein völlig neues Bild des antiken Hellas: nicht mehr eine wirtschaftlich rückständig-gleichgültige Sklavenhaltergesellschaft, sondern ein Netzwerk von Stadtstaaten, die ihr Wachstumspotential optimal ausnutzen. Schließlich gelingt es ihnen, die am Ende doch übermächtigen »Raubstaaten« Makedonien und Rom so zu prägen, dass das Erbe ihrer Kultur in einzigartiger Weise präsent blieb – bis heute!

      Das antike Griechenland2015
      4,0
    • Mass and Elite in Democratic Athens

      Rhetoric, Ideology, and the Power of the People

      • 408 Seiten
      • 15 Lesestunden

      This book asks an important question often ignored by ancient historians and political scientists Why did Athenian democracy work as well and for as long as it did? Josiah Ober seeks the answer by analyzing the sociology of Athenian politics and the nature of communication between elite and nonelite citizens. After a preliminary survey of the development of the Athenian "constitution," he focuses on the role of political and legal rhetoric. As jurymen and Assemblymen, the citizen masses of Athens retained important powers, and elite Athenian politicians and litigants needed to address these large bodies of ordinary citizens in terms understandable and acceptable to the audience. This book probes the social strategies behind the rhetorical tactics employed by elite speakers.A close reading of the speeches exposes both egalitarian and elitist elements in Athenian popular ideology. Ober demonstrates that the vocabulary of public speech constituted a democratic discourse that allowed the Athenians to resolve contradictions between the ideal of political equality and the reality of social inequality. His radical reevaluation of leadership and political power in classical Athens restores key elements of the social and ideological context of the first western democracy.

      Mass and Elite in Democratic Athens1990