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Hermann von Helmholtz

    31. August 1821 – 8. September 1894

    Hermann von Helmholtz war ein Universalgelehrter, dessen Werk Medizin, Physik und Philosophie umfasste. In der Physiologie und Psychologie erforschte er die Mathematik des Sehens, Theorien der Wahrnehmung und die Tonempfindung, wobei er seine Erkenntnisse auf empirischer Beobachtung und mathematischen Modellen aufbaute. Seine physikalischen Forschungen befassten sich mit der Erhaltung der Energie und den mechanischen Grundlagen der Thermodynamik. Als Philosoph dachte er über die Beziehung zwischen Naturgesetzen und menschlicher Wahrnehmung nach und setzte sich für die zivilisatorische Kraft der wissenschaftlichen Forschung ein.

    Die Tatsachen in der Wahrnehmung
    Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft
    Vorlesungen über theoretische Physik (Dynamik continuirlich verbreiteter Massen)
    Über die physiologischen Ursachen der musikalischen Harmonien
    Hermann von Helmholtz über sich selbst
    Über die Erhaltung der Kraft
    • Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft

      Vorträge, gehalten auf Versammlungen der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (1822–1958)

      • 587 Seiten
      • 21 Lesestunden

      Die Entwicklung der Naturwissenschaften in Deutschland ist von keiner Institution so nachhaltig beeinflußt worden wie von der "Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte". Den Aufbruch der Naturforschung im letzten Jahrhundert hat sie wesentlich stimuliert, und von ihr als Muttergesellschaft sind zahlreiche weitere wissenschaftliche Gesellschaften ausgegangen. Nahezu alle großen deutschen Forscher fanden in dieser Vereinigung das Forum für die Darstellung ihrer Ideen. Das Buch enthält eine Auswahl bedeutender Reden von Carl Gustav Carus (1822) bis hin zu Otto Hahn (1958), in denen sich die Entwicklung von der romantisch bestimmten Naturforschung zur modernen Naturwissenschaft ablesen läßt.

      Von der Naturforschung zur Naturwissenschaft1987
    • Als Reverenz an den bedeutenden Naturforscher startete die Reihe Ostwalds Klassiker im Jahre 1889 mit der Abhandlung von Helmholtz „Über die Erhaltung der Kraft“. In diesem Vortrag vor der Berliner Physikalischen Gesellschaft aus dem Jahre 1847 lieferte Helmholtz die exakte Begündung und eine klare Formulierung des Energieerhaltungssatzes. Der vorliegende Sammelband beinhaltet außerdem die Arbeiten „Über Wirbelbewegungen“ und „Über Flüssigkeitsbewegungen“, in denen Helmholtz der Hydrodynamik entscheidende Impulse gab. Die Zusammenstellung bedeutender Arbeiten, die mit der „Theorie der Luftschwingungen in Röhren mit offenen Enden“ schließt, dokumentiert die außerordentlichen Leistungen dieses vielseitigen Forschers.

      Über die Erhaltung der Kraft1982
      5,0