E. Munch
- 95 Seiten
- 4 Lesestunden






Geprägt von einer morbiden Psychologie, drückt der Norweger Edvard Munch (1863-1944) eine pessimistische und angstvolle Sicht auf das Dasein aus. Er hat den Impressionismus assimiliert und anschließend den Syntheseansatz von Gauguin weiterentwickelt, indem er die Farbgebung vereinheitlicht und der Form eine immer ausdrucksvollere Konzentration verleiht. Die dramatische Wirkung seiner eindringlichsten Werke, wie Der Schrei oder Angst, kulminiert in der Vereinfachung der Mittel, die durch seine Erfahrung mit Holzschnitt, Aquatinta und Lithografie verstärkt wird. Munch gilt als Vorreiter des Expressionismus, insbesondere durch den Einfluss, den er auf die deutsche Künstlergruppe Die Brücke ausübte.
Einf. Selz, Jean Texte v. Cogniat, Raymond ; Elgar, Frank ; Selz, Jean. 139 Abb., dav. 110 farb. 168 S. Im Anhang: Zeittafel
Einführung in Leben und Werk des Künstlers (1869-1954); reich illustriert.