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Jurek Becker

    30. September 1937 – 14. März 1997

    Jurek Becker war ein deutscher Schriftsteller polnischer Herkunft, dessen Werk sich häufig mit Themen wie Identität, Erinnerung und gesellschaftlicher Unterdrückung auseinandersetzt. Er beleuchtete die Komplexität menschlicher Existenz unter dem Gewicht historischer Ereignisse und totalitärer Regime. Beckers Schreiben zeichnet sich durch tiefen psychologischen Einblick in seine Charaktere und deren Überlebenskampf aus.

    Jurek Becker
    Lieber Johnny
    Nach der ersten Zukunft
    Jurek Beckers Neuigkeiten an Manfred Krug & Otti
    Ihr Unvergleichlichen
    Erzählungen
    Briefe
    • Briefe

      • 441 Seiten
      • 16 Lesestunden
      Briefe
      4,7
    • Ihr Unvergleichlichen

      Briefe

      • 441 Seiten
      • 16 Lesestunden

      Jurek Becker war ein wunderbarer, mit großem Humor gesegneter Briefeschreiber. Von 1969 bis 1996 reicht diese Sammlung von Briefen, in denen sich das Werden eines Schriftstellers, seine politische Haltung zwischen den Systemen, seine Bekanntschaften und Freundschaften und die unablässige Schärfung seines ironischen Talents ablesen lassen. Beckers Briefpartner sind, abgesehen von den ihm Allernächsten, seine Lektorin Elisabeth Borchers und sein Verleger Siegfried Unseld, Kollegen wie Max Frisch, Uwe Johnson, Günter Grass, Christa Wolf und Wolf Biermann, Kritiker und Literaturwissenschaftler wie Marcel Reich-Ranicki und Fritz J. Raddatz – aber auch die Polizei Delmenhorst sowie die Kundendienstabteilung eines Elektrogeräteherstellers.»Charmant, taktierend, herablassend und immer witzig: Jurek Beckers Briefe lassen die tapfere Haltung auch seines Werks erkennen.« Martin Lüdke, Frankfurter Rundschau

      Ihr Unvergleichlichen
      4,0
    • Nach der ersten Zukunft

      Erzählungen

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Ämter und Beamte liefern viel Stoff, und davon erzählt Jurek Becker. Doch ebensoviel Stoff liefern die, die sich aus Angst und Befangenheit vor staatlicher Autorität krümmen. Jurek Becker erzählt von einer Wohnungssuche, die zu einem Alptraum wird, von Onkel Gideon, der einmal in seinem Leben ein Clown sein wollte, aber nur ein falscher Clown auf einer falschen Bühne sein durfte.

      Nach der ersten Zukunft
      4,0
    • Lieber Johnny

      • 173 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Jurek Becker (1937-1997) erlangte mit seinen Romanen Weltruhm. Den Familienmenschen Becker hielt der renommierte Autor und Erfinder von Liebling Kreuzberg, eine Paraderolle für seinen langjährigen Freund und Weggefährten Manfred Krug, in aller Bescheidenheit vor der Öffentlichkeit verborgen. Für ihn sollten seine Werke sprechen. Als Jurek Becker mit 53 Jahren noch einmal Vater wurde, waren er und Jonathan von Anfang an, wie es bei Bert Brecht heißt: „Ein Herz und ein Sparkassenbuch“. Johnny war laut Jurek „. wie ein Öfchen, an dem er sich dauernd wärmte - eine ganz tolle Sache“. Beileibe nicht nur wenn er auf Reisen war, schickte er seinem Sohn in schöner Regelmäßigkeit Postkarten, auf denen der Vater sich intensiv seinem Kind widmete und dessen Vorlieben und Bewusstseinsphasen aufmerksam begleitete. Jurek Becker zeigt sich auch in diesen Miniaturen als ein großer Geschichtenerzähler. Die Bildmotive sind stets mit Bedacht gewählt, und die Texte eröffnen einen bunten Kosmos, der Kindern und Erwachsenen gleichermaßen ein Riesenvergnügen bereitet.

      Lieber Johnny
      3,8
    • Es geht um Kilian. Kilian ist ein junger Mann. Er ist Nachrichtenredakteur, er ist unverheiratet, doch seit Jahren befreundet mit Sarah. Kilian wohnt in Untermiete bei Frau Abraham. Soweit sind die Verhältnisse überschaubar. Doch die Erzählung beginnt am Montag, an jenem Tag, als Frau Abraham zur Reise aufgebrochen war und Kilian das lange Geplante in die Tat umgesetzt hat: den Selbstmordversuch. Aber das Ende eines vorläufigen Versuchs ist lediglich ein gebrochener Arm.

      Aller Welt Freund
      4,0
    • Der Boxer

      • 303 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Erzählt wird die Lebensgeschichte des jüdischen Überlebenden Aron Blank, von dessen Familie außer ihm allein sein Sohn den Holocaust überlebte und den er seit dessen zweitem Lebensjahr nicht mehr gesehen hat.

      Der Boxer
      4,0
    • Irreführung der Behörden

      Roman

      • 249 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Roman, Taschenbuch 271 / / German literature / Duits / German / Allemand / Deutsch / Pocket / Poche / Taschenbuch / 10 x 18 cm / 249 .pp /

      Irreführung der Behörden
      3,8
    • Jakob der Lügner

      • 282 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Jurek Becker wurde am 30. September 1937 in Lodz/Polen geboren und starb am 14. März 1997 in Sieseby/Schleswig-Holstein. Von 1939 bis 1945 wuchs Becker im Ghetto in Lodz auf und wurde später in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen inhaftiert. 1945 siedelte er in den Ostteil Berlins über, wo er von 1957 bis 1960 Philosophie an der Humboldt-Universität studierte. 1960 wurde Becker aus politischen Gründen vom Studium ausgeschlossen und ging an die Filmhochschule Babelsberg. Becker ist Autor zahlreicher Drehbücher. 1969 wurde sein erster Roman veröffentlicht – Jakob der Lügner wurde weltbekannt. Jurek Beckers Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Adolf-Grimme-Preis in Gold und dem Bundesverdienstkreuz.

      Jakob der Lügner
      3,9