Alexandra David-Néel verbindet in ihrem Tibet-Roman eigene Erlebnisse mit traditioneller Geschichte. Sie erzählt fesselnd von Liebe und Dämonen und entführt die Leser in die spirituelle Atmosphäre Tibets, während sie sich tiefgründig mit der Bön-Magie auseinandersetzt.
Der naga belohnt Münpa für seine Ergebenheit mit einem wunderschönen, magischen Türkis, das er zuvor verloren hatte. Münpa ist von Erregung überwältigt, als ihm der Talisman überreicht wird, und verliert daraufhin das Bewusstsein.
Dies ist ein Bericht über die Madhyamika (Mittlerer Weg) Schule des Buddhismus, eine Methode der Meditation und Erleuchtung, die von dem großen indischen Lehrer Nagarjuna entwickelt wurde. In einer Zusammenarbeit zwischen der Französin Alexandra David-Neel und ihrem Freund, dem tibetischen Lama Aphur Yongden, werden diese Lehren klar und elegant präsentiert, gedacht für den Laien, der einen Weg sucht, um die Verwirklichung der Einheit mit allem Sein zu praktizieren und zu erfahren.
Der erfolgreiche Tibetroman als Neuausgabe Der Lama der fünf Weisheiten nimmt den Leser mit auf eine faszinierende Reise nach Tibet und lässt ihn staunend mitfühlen, wie schmerzvoll es sein kann, eine Person innig zu lieben und doch diese magische Verknüpfung liebender Seelen erst am Ende einer spirituellen Reise zu finden. Es ist die bewegende Geschichte der Liebe des tibetischen Jungen Mipam zu der ihm zugedachten Frau, die ihn selbst zu seiner eigentlichen Bestimmung als Lama führt. Alexandra David-Néel macht den Leser mit der reichhaltigen Welt des alten Tibets vertraut, in der man nicht nur auf die erwartete „Heiligkeit“, sondern auch auf Analphabetismus, materialistische Raffgier und Dämonenglauben stößt.