Siegfried Lenz
- 165 Seiten
- 6 Lesestunden
German






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\"Während der Arbeit bilde ich mir etwas darauf ein, in keiner Szene, sei sie noch so ernst, den Humor zu verlieren. Bis zur Aufführung durch Reinhardt galt das Stück als reine Pornographie. jetzt hat man sich dazu aufgerafft, es als trockenste Schulmeisterei anzuerkennen. Humor will noch immer niemand darin sehen.\" Frank Wedekind
Hrsg. Von Hans Wagener. Designed For Use In Conjunction With The Ed. In Reclams Universal-bibliothek, Nr. 6015[2] Bibliography: P. [98]-101.
Die Liebe war und bleibt das Thema „Nummer Eins“. Fünfzig Gedichte aus acht Jahrhunderten - von Walther von der Vogelweide bis Sarah Kirsch - zeigen die Entwicklung des poetischen Sprechens, die Radikalisierung der Subjektivität und der utopischen Hoffnungen, den Wandel der Geschlechterbeziehungen und die Erdung der Ideale.
Der Schimmelreiter ist viel mehr als ein klassisches Stück deutscher Literatur - auf knappsten Raum nutzt er eine Gespenstergeschichte, um vom Kampf des Menschen gegen die Natur und gegen den Menschen zu erzählen. Hauke Haiens Versuch, dem Meer neue Grenzen zu ziehen, führt in einen Abgrund, dessen Ausdeutung den Leser verschlingt wie die Sturmflut das neugewonnene Land.
Der barocke Dichter und Dramatiker Andreas Gryphius ließ sich von einem realen Ereignis zu seinem Trauerspiel »Carolus Stuardus« inspirieren: Die Verurteilung und Hinrichtung von Karl I. ging wie ein Lauffeuer durch Europa. Das historische Drama von Andreas Gryphius nimmt sich des Märtyrertods Karl I. an.