Dies ist die liebevoll und farbenprächtig illustrierte Geschichte der kleinen Heidi, die bei ihrem Grossvater in der Einsamkeit der Bergwelt aufwächst. Sie erzählt auch vom Geissenpeter, der auf den Almen die Ziegen hütet und Heidis bester Freund wird.
Doch eines Tages soll Heidi in die Grossstadt umziehen.
Nußknacker und Mausekönig ist eine Novelle von E.T.A. Hoffmann, erschienen 1816 in Berlin. Die Handlung folgt Marie, der Tochter des Medizinalrats Stahlbaum, die am Weihnachtsabend einen Nussknacker entdeckt. Ihr Bruder Fritz beschädigt die Puppe, indem er mit ihr harte Nüsse knackt. Marie kümmert sich um den Nussknacker und stellt ihn neben Fritzens Armee aus Spielzeugsoldaten in der Vitrine. In der Christnacht, während alle schlafen, hat Marie, die sich von ihrer Mutter ein paar Minuten Aufbleiben erbettelt hat, das Gefühl, dass die Spielzeugsoldaten unter dem Kommando des Nussknackers zum Leben erwachen. Gleichzeitig dringt ein Heer von Mäusen, angeführt vom Mausekönig, einem siebenköpfigen Ungetüm, aus ihren Verstecken im Wohnzimmerboden hervor. E. T. A. Hoffmann (1776-1822) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, bekannt für seine Erzählungen über unheimliche Ereignisse und schicksalhafte Wendungen im Leben seiner Protagonisten. Seine Werke lassen oft die Frage offen, ob das Geschehen real oder nur in den Köpfen der Figuren stattfindet.
Theodor Fontane: Effi Briest. Roman Bereits seit 1890 arbeitet Fontane an dem Gesellschaftsroman, der zu einem Hauptwerk des poetischen Realismus werden wird. Von 1894 bis 1895 wird der Text zunachst als Fortsetzung in der Zeitschrift Deutsche Rundschau vorab gedruckt. Die erste Buchausgabe erscheint 1896 im Verlag des Sohnes des Autors, Friedrich Fontane & Co., in Berlin. Die siebzehnjahrige Effi heiratet den uber zwanzig Jahre alteren Baron von Innstetten und folgt ihm in die Provinz. In der Vereinsamung auf dem Lande kommt es zu einer kurzen, wenig leidenschaftlichen Affare zwischen Effi und dem Major von Crampas. Viele Jahre spater entdeckt Innstetten, inzwischen befordert und nach Berlin versetzt, die alten Liebesbriefe von Crampas. Begonnen 1890/94, Erstdruck in: Deutsche Rundschau (Berlin), Oktober 1894 - Marz 1895. Vollstandige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage ist die Ausgabe: Theodor Fontane: Romane und Erzahlungen in acht Banden. Herausgegeben von Peter Goldammer, Gotthard Erler, Anita Golz und Jurgen Jahn, 2. Auflage, Band 7, Berlin und Weimar: Aufbau, 1973. Die Paginierung obiger Ausgabe wird in dieser Neuausgabe als Marginalie zeilengenau mitgefuhrt. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage unter Verwendung des Bildes: Emile Claus, Die Frau des Kunstlers, um 1900. Gesetzt aus der Minion Pro, 11 pt."
War die Schule früher besser als heute? Werden die Schüler zu einem unmenschlichen Lerntempo gezwungen? Machen die Schülerinnen im Grunde überhaupt nichts? Können die Schüler weder schreiben, lesen noch rechnen? Können die Lehrerinnen weder schreiben, lesen noch rechnen? Tausend Fragen umschwirren die Schule, tausend Urteile, die wir aus unserer eigenen Vergangenheit beziehen, tausend Vorurteile. Fabio Pusterla stellt sich ihnen. Ausgehend von kleineren und grösseren Begebenheiten in seinem Unterrichtsalltag überlegt er unvoreingenommen, warum etwas gelingt, etwas anderes nicht. Er erzählt von notwendigen Provokationen, vom Fordern und Vorbild-Sein, von den fachlichen Anforderungen und menschlichen Beziehungen. Pusterlas Reflexionen über die Schule berühren, weil sie von einem tief humanen Engagement für die Entwicklung junger Menschen geprägt sind.