Klee
- 138 Seiten
- 5 Lesestunden







Mit den von 1905 bis 1917 entstandenen Hinterglasbildern von Paul Klee (1879–1940) rückt eine der spannendsten Werkgruppen aus dem Frühwerk des Künstlers in den Mittelpunkt. Klee experimentierte darin nicht nur mit verschiedenen Techniken, sondern auch mit ungewöhnlichen Materialien. Motivisch decken die Arbeiten eine breite Skala ab, die von Landschafts- und Tierdarstellungen über Porträts bis hin zu satirischen Themen reicht. Mit seiner stilistischen Bandbreite distanzierte der Künstler sich bewusst von der traditionellen Hinterglasmalerei. Das Buch vereint alle 56 noch erhaltenen Werke mit wissenschaftlichen Textbeiträgen, die der besonderen kunsthistorischen, der kunsttechnologischen und konservatorischen Bedeutung der Hinterglasbilder nachgehen.0.
Vergl. Nr. 794 der BBG 88. - Engl. Ausg.: Paul Klee: his life and work.
Paul Klee : frühe Werke im Blick auf Max Ernst
Publikation zur Ausstellung: "In Augenhöhe - Paul Klee: Frühe Werke im Blick auf Max Ernst", Max Ernst Museum Brühl, 9. Dezember 2006 - 4. März 2007. Eine faszinierende Entdeckung: Der frühe Klee in neuer Sicht. Bei drei Gelegenheiten konnte Max Ernst Werke Paul Klees sehen: 1912 in Köln, bei seinem Besuch 1919 in München und schließlich 1925 auf der ersten Gruppenausstellung der Surrealisten in Paris. Der vorliegende Band vereint erstmals jene attraktiven Werke Paul Klees, die Max Ernst auf dessen Ausstellungen gesehen hat und die sich zeitweise in seinem Besitz befanden. Weitere Arbeiten belegen spannende Motivanalogien im Oeuvre beider Künstler, und zeigen Klees Interesse an experimentellen Bildversuchen. Was bei ihm Episode bleibt, führt bei Max Ernst zum radikalen Bruch mit der konventionellen Malpraxis. Der Blick auf Klees Frühwerk wird hier erweitert durch zahlreiche Dokumente, die die Begegnungen der beiden großen Künstlerfiguren belegen.
Das Bauhaus in Weimar feierte gerade seinen ersten Geburtstag, als Walter Gropius 1920 ein Telegramm an Paul Klee schickte, um ihn als einen Meister in unsere Mitte zu rufen – eine herzliche Einladung, als Lehrer am Bauhaus tätig zu werden. Dieses Jahr war für das Leben und Schaffen Paul Klees von besonderer Bedeutung. Im Mai startete seine erste große Retrospektive, die der Münchner Galerist Hans Goltz ausrichtete. Insgesamt wurden 362 Werke aus dem Zeitraum 1903 bis 1920 ausgestellt. Kurz darauf erschien als eine der ersten Monografien über ihn der Band Paul Klee in der Reihe Junge Kunst. In einer überarbeiteten Neuauflage dieses kunsthistorisch bedeutsamen Bandes werden anhand von Hauptwerken Klees frühe Schaffensjahre beleuchtet. Geprägt waren sie unter anderem von der Begegnung mit Wassily Kandinsky und Franz Marc sowie der Tunisreise mit August Macke und Louis Moilliet. Die von Paul Klee selbst autorisierte Biografie, ergänzt um die fehlenden Lebensdaten und der Essay eines namhaften Klee-Experten runden diesen bibliophil gestalteten Band gelungen ab.
Kurze, mit 40 Gemälden illustrierte, Einführung in Leben und Werk Paul Klees (1879-1940).