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Sigmund Freud

    6. Mai 1856 – 23. September 1939

    Sigmund Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts und Begründer der Psychoanalyse, der das Verständnis der menschlichen Psyche für immer veränderte. Seine Arbeit taucht tief in das Unbewusste ein und untersucht die ständigen Konflikte zwischen sexuellen und aggressiven Impulsen und den Abwehrmechanismen des Geistes. Durch die Analyse von Träumen und die Entwicklung eines Modells des Geistes, das aus Es, Ich und Über-Ich besteht, deckte Freud die Komplexität der menschlichen Persönlichkeit auf. Seine revolutionären Theorien prägen, obwohl oft umstritten, weiterhin unser Verständnis von menschlichem Verhalten, Kultur und Gesellschaft.

    Sigmund Freud
    Zwei Falldarstellungen
    Briefe an Wilhelm Fliess
    Fundamente
    Zur Dynamik der Übertragung
    Unterdess halten wir zusammen
    Zeitgemäßes über Krieg und Tod
    • Zeitgemäßes über Krieg und Tod

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.« Mit diesen Worten schließt Freud 1933 seinen kurzen Briefwechsel mit Einstein, der im gleichen Jahr vom Völkerbund unter dem Titel ›Warum Krieg?‹ veröffentlicht wurde. Freuds ›Zeitgemäßes über Krieg und Tod‹ datiert bereits aus dem Jahr 1915. Der in der Zeitschrift ›Imago‹ erschienene Text ist eines der frühesten Dokumente über das Entsetzen, das der Stellungskrieg und die Materialschlachten des Ersten Weltkriegs hervorrief. Diese kommentierte Ausgabe gibt beide Texte nach den Erstdrucken wieder.

      Zeitgemäßes über Krieg und Tod
      4,4
    • Unterdess halten wir zusammen

      • 683 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Ein fürsorglicher Vater Die hier erstmals veröffentlichten Briefe an die Kinder und Enkel zeigen Sigmund Freud von einer unbekannten Seite: als Vater, der für seine Kinder ein waches Auge und liebevolles Interesse hat. Ein berührendes Dokument gelebter Menschlichkeit. Ein erklärtes Prinzip gab es im Hause Freud: In der Not konnten sich die Kinder stets an den Vater wenden und hatten Anspruch auf seine Hilfe - auf das „Gerettetwerden“, von dem der älteste Sohn Martin spricht. Freud nahm seine Söhne, Töchter und Enkel ganz ernst. Nie trat er ihnen moralisierend entgegen. So zielte sein brieflicher Rat in allen Lebenslagen vor allem darauf, die Empfänger zu stützen, notfalls aufzurichten und sie in der Familiensolidarität zu verankern. Als Vater zeigte Freud eine tiefe, irdisch-handfeste Humanität, die man bewundern kann und die in den brieflichen Zeugnissen auch den heutigen Leser berührt. Der Band präsentiert die erhaltenen Briefe Freuds an seine (erwachsenen) Kinder und Enkelkinder, die bis auf wenige Ausnahmen erstmals veröffentlicht werden. Sie zeigen Freud als fürsorglichen Vater, der sich an der Pflege seines Familiennetzwerkes beteiligte, das für ihn ein zentraler Wert war. „Jenes Gefühl, daß die Kinder versorgt sind, dessen ein jüdischer Vater zum Leben wie zum Sterben dringend bedarf ...“ Sigmund Freud

      Unterdess halten wir zusammen
      4,5
    • Zur Dynamik der Übertragung

      • 179 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Freud hinterließ eine Reihe substantieller Essays, in denen er die Hauptzüge seiner differenzierenden psychoanalytischen Methode sowie Empfehlungen für den therapeutischen Umgang mit Patienten darlegte. Zu den Themen gehören die Einladung zur 'freien Assoziation', die Verpflichtung des Analytikers zur 'gleichschwebenden Aufmerksamkeit' und das 'Couch'-Arrangement, das die Hörbeziehung und die 'Sprache' ins Zentrum des Geschehens rückt. Freud betont, dass aus den in der Intimität der analytischen Situation entstehenden 'Übertragungen' und 'Widerstände' die Frühgeschichte des Analysanden rekonstruiert werden kann, um ihm durch das Bewusstmachen des Unbewussten zu größerer Freiheit zu verhelfen. Heute ist es kaum noch nachvollziehbar, wie radikal Freud das traditionelle autoritäre Arzt-Patient-Verhältnis revolutionierte und dabei ein einzigartiges Forschungsinstrument für das Studium des unbewussten Seelenlebens entwickelte. Die in diesem Band gesammelten Schriften zeigen die Komplexität und Schönheit der psychoanalytischen Methode. Hermann Argelander beschreibt in seiner Einleitung deren Entstehung und Wesen und verdeutlicht, dass Freuds Konzepte und Regeln auch heute noch die Eckpfeiler der modernen psychoanalytischen Behandlungstechnik bilden, trotz ihrer Weiterentwicklung in Bereichen wie der Gegenübertragung und der Behandlung ehemals als nicht analytisch behandelbar geltender Krankheitsbilder.

      Zur Dynamik der Übertragung
      4,5
    • Briefe an Wilhelm Fliess

      • 613 Seiten
      • 22 Lesestunden

      'Ganz ohne Publikum kann ich nicht schreiben, kann mir aber ganz gut gefallen lassen, daß ich es nur für Dich schreibe.' Freud an Wilhelm Fließ am 18. Mai 1898 Sigmund Freuds Briefe an seinen nahen Freund Wilhelm Fließ, den Berliner Hals-Nasen-Ohrenarzt und Biologen, hier erstmals ohne Kürzung veröffentlicht, sind das bewegende tagebuchartige Protokoll der tiefen wissenschaftlichen und persönlichen Krise, aus der Freud, von der akademischen Welt isoliert, in den neunziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts das Paradigma der Psychoanalyse entwickelte. Der Leser kann gleichsam die Geburt eines Ideensystems miterleben, welches wie kaum ein zweites das Denken unserer Zeit geprägt, das Wissen des Menschen über sich selbst von Grund aus revolutioniert hat. Der grundlegende 'Entwurf einer Psychologie' von 1895, der in der inzwischen vergriffenen Auswahl der Briefe, „Aus den Anfängen der Psychoanalyse“, mitabgedruckt war, ist in dem 1987 erschienenen Nachtragsband zu Sigmund Freuds „Gesammelten Werken“ wieder zugänglich gemacht worden.

      Briefe an Wilhelm Fliess
      4,5
    • Über Träume und Traumdeutungen

      • 124 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Über Träume und Traumdeutungen - bk715; Fischer Verlag; Sigmund Freud; pocket_book; 1971

      Über Träume und Traumdeutungen
      5,0
    • Der junge Dichter, der auf einem Sommer-Spaziergang mit einem schweigsamen Freund und einem Erzähler ist, wird von der Schönheit der Natur um ihn herum gequält. Anstatt die blühende Landschaft zu genießen, beschäftigt ihn der Gedanke an die Vergänglichkeit, die sowohl die natürliche als auch die menschliche Schönheit bedroht. Diese existenzielle Auseinandersetzung mit dem Vergehen lässt ihn alles, was er einst bewunderte, als entwertet erscheinen und wirft Fragen zu Wert und Sinn des Lebens auf.

      Vergänglichkeit
      4,0
    • Genießen Sie Friedrich Schillers historische Schriften, optimiert für ihren Amazon Kindle. Alle Features des Kindle werden optimal unterstützt: -) Digitales Inhaltsverzeichnis, welches komfortables navigieren ermöglicht -) Alle Fußnoten sind in den Text eingebettet -) Formatierungen und Abbildungen des Originalwerks erhalten Viel Spaß mit diesem Klassiker der deutschsprachigen Literatur!

      Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie und verwandte Schriften
      4,0
    • Freud betonte, dass die Psychoanalyse nicht zufällig entstanden ist, sondern aus dem Bedürfnis heraus, die Ursachen sogenannter „funktioneller“ Nervenkrankheiten zu verstehen und die ärztliche Ohnmacht zu überwinden. Der vorliegende Band bietet eine Auswahl von Schriften zur Krankheitslehre, die zwischen 1895 und 1924 verfasst wurden und somit bis in die voranalytische Zeit zurückreichen. Clemens de Boor, ein erfahrener psychoanalytischer Kliniker, führt den Leser durch die Texte und verdeutlicht, wie Freud schrittweise die Bedeutung psychischer Konflikte bei neurotischen Leiden erkannte. Dabei wird die Rolle von Phantasien und Angst im pathogenen Geschehen hervorgehoben. Die verschiedenen Krankheitsbilder, wie Aktualneurose, Konversionshysterie, Zwangsneurose, Phobie, Perversion und Psychose, werden detailliert dargestellt. De Boor zeigt auf, wie sich die allgemeine und spezielle psychoanalytische Krankheitslehre aus empirischen Beobachtungen entwickelte. Dieser Band ermöglicht es dem Leser, die evolutionäre Entwicklung von Freuds Theorien und Konzepten nachzuvollziehen und die Komplexität der psychischen Erkrankungen besser zu verstehen.

      Schriften zur Krankheitslehre der Psychoanalyse
      4,0
    • Die vorliegende Sammlung an Zitaten, Maximen, Warnungen, Bonmots und Witzen zeichnet das Profil einer facettenreichen Persönlichkeit, deren Interessensfeld weit gespannt war. Der Bogen reicht vom Politischen und Polemischen über Religiöses und Zwischenmenschliches bis zum Humoristischen, das aus seinen zahlreichen Schriften herausdestilliert wurde. Wie bei kaum einer anderen Persönlichkeit des Wiener Geisteslebens um 1900 treffen in Sigmund Freud die unterschiedlichsten Lebenswelten, Mentalitäten, Traditionen und wissenschaftlichen Methoden aufeinander. Dem Leser eröffnet sich mit dieser Zitatsammlung ein faszinierendes Spektrum an Meinungen und Haltungen, in denen Freuds Persönlichkeit aufleuchtet. Textquellen, die nicht unbedingt zum Kanon seiner Publikationen zählen – wie etwa zahlreiche private Briefe –liefern auch ungewöhnliche, bislang kaum bekannte persönliche Zitate. Dieser Schatz an Aphorismen vermittelt so einen repräsentativen Einblick in das Werk und die Persönlichkeit des Vaters der Psychoanalyse.

      Freud wörtlich
      4,0
    • Unser Herz zeigt nach dem Süden

      • 422 Seiten
      • 15 Lesestunden

      Das hier erstmals nach den Handschriften veröffentlichte Material entstand während der privaten Sommerreisen Freuds, die er zwischen 1895 und 1923 unternahm. Das Material besteht aus 172 Post-, Ansichts- und Briefkarten sowie aus 56 Briefen, von denen bisher nur 15 publiziert wurden. Ein Großteil der Abbildungen stammt aus Freuds eigener Sammlung von Drucken und großformatigen Fotos.

      Unser Herz zeigt nach dem Süden
      4,0
    • Sigmund Freud und C. G. Jung begannen im April 1906 zu korrespondieren und trafen sich im folgenden Jahr in Wien, wo sie dreizehn Stunden ununterbrochen sprachen. In den nächsten sieben Jahren schrieben sie sich regelmäßig, was in rund 360 Briefen festgehalten wurde, die 1974 veröffentlicht wurden. Diese gekürzte Ausgabe konzentriert sich auf den Kern ihrer Korrespondenz, die die schicksalhafte Begegnung zweier bedeutender Männer und ihren Mut dokumentiert, der feindlichen medizinischen Welt ihrer Zeit entgegenzutreten. Die Briefe erzählen die Geschichte ihrer Beziehung, die zunächst von gegenseitiger Zuneigung geprägt ist und sowohl berufliche als auch familiäre Themen umfasst. Der Austausch zeigt die Höhepunkte ihrer Freundschaft, die von wechselseitigem Geben und Nehmen gekennzeichnet ist. Doch allmählich treten die Differenzen klarer hervor, und der Konflikt zwischen ihnen eskaliert, bis die Gegensätze unüberbrückbar werden. Anhand der ausgewählten Dokumente wird die spannende Entwicklung ihrer Beziehung bis zum tragischen Bruch lebendig, was die Komplexität ihrer Interaktion und die Herausforderungen ihrer Zeit eindrucksvoll widerspiegelt.

      Briefwechsel
      4,3
    • Zwei Krankengeschichten

      »Rattenmann« / »Wolfsmann«

      Der vorliegende Band enthält die beiden bekanntesten Krankengeschichten des Begründers der Psychoanalyse: die des »Rattenmanns« aus dem Jahr 1909 und die des »Wolfsmanns«, die 1914 niedergeschrieben und 1918 veröffentlicht wurde. Der »Rattenmann« erhielt sein Pseudonym aufgrund einer sadistischen Zwangsvorstellung, während der »Wolfsmann« wegen seiner Angst vor Wölfen benannt wurde. Beide Patienten litten an schwerer Neurose; der »Rattenmann« war Jurist, der »Wolfsmann« ein russischer Großgrundbesitzer. In der Behandlung des »Rattenmanns« gelang Freud tiefgreifende Einsichten in Zwangsvorstellungen, den Konflikt zwischen Liebe und Hass sowie in die Vorstellung von der »Allmacht der Gedanken«. Bei der Analyse des »Wolfsmanns« entdeckte er eine »Kinderneurose«, die er aus den Berichten des erwachsenen Patienten ableitete. Diese klinischen Fälle lieferten Freud Beweise für die infantile Sexualität und ermöglichten die Präzisierung psychoanalytischer Konzepte wie des »negativen Ödipuskomplexes« und der »Urszene«. Die Texte sind zudem Beispiele für Freuds außergewöhnliche schriftstellerische Fähigkeit, komplexe psychoanalytische Inhalte in eine lineare Krankengeschichte zu verwandeln. Carl Nedelmann bezeichnet sie als »Dreh- und Angelpunkte der Erforschung des Unbewußten« und thematisiert in seiner Einleitung die aktuelle Kontroverse über die Verführungstheorie.

      Zwei Krankengeschichten
      4,0
    • "Der Mann Moses und die monotheistische Religion" ist eine Studie von Sigmund Freud, die aus drei Abhandlungen besteht. Es ist seine letzte Schrift, die er in seinem Todesjahr 1939 im Alter von 82 Jahren in seinem Londoner Exil herausgegeben hat. Freud geht es um den Ursprung des Judentums und um den damit verbundenen (jüdischen) Monotheismus. Aber auch um den Ursprung des Judenhasses. Im latenten Antisemitismus sieht er ein verdrängtes Aufbegehren gegen die monotheistische Religion, die das Christentum ja selbst ist. Antisemiten seien, so Freud „… geblieben, was ihre Ahnen waren, die einem barbarischen Polytheismus huldigten. Sie haben ihren Groll gegen die neue, ihnen aufgedrängte Religion nicht überwunden, aber sie haben ihn auf die Quelle verschoben, von der das Christentum zu ihnen kam."

      Der Mann Moses und die monotheistische Religion
      4,1
    • Hauptwerke

      • 1776 Seiten
      • 63 Lesestunden

      Sigmund Freud gilt als der Begründer der Psychoanalyse und als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine wichtigsten Werke sind nun in dieser dreibändigen, hochwertigen Schuberausgabe versammelt. • Die Traumdeutung • Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse • Massenpsychologie und Ich-Analyse • Hemmung, Symptom und Angst • Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie • Totem und Tabu

      Hauptwerke
      4,0
    • Briefwechsel 1909 – 1939

      • 374 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud (1856–1939), und der Begründer der Pastoralpsychologie, Oskar Pfister (1873–1956), standen während mehr als dreissig Jahren in regem Briefkontakt. Diese ungewöhnliche Freundschaft zwischen dem reformierten Pfarrer in Zürich und dem jüdischen Nervenarzt in Wien wird dank zahlreicher, bisher unbekannter und hier erstmals edierter und kommentierter Briefe auf breiter Quellenbasis zur Darstellung gebracht. Dies ermöglicht auch neue Einblicke in die Geschichte der Psychoanalyse. Dem besseren Verständnis dienen eine Einleitung und ein umfassender Beitrag zum Werk Pfisters – zu seiner «Analytischen Seelsorge», aber auch zu seiner Religionspsychologie und Kulturtheorie.

      Briefwechsel 1909 – 1939
      3,0
    • »Die Traumdeutung« ist eine der wirkmächtigsten Schriften des 20. Jahrhunderts. Freud legt dar, dass Träume keine Zufallsspielereien des schlafenden Geistes sind, sondern unerfüllte Wunschvorstellungen. Im Traum treten sie zensiert an die Oberfläche, ihre Inhalte werden dabei verschoben und verdichtet. Anhand vieler Beispiele demonstriert Freud seine Technik der Traumdeutung und macht so deutlich, welche gewaltige Rolle das Unbewusste bei uns spielt. Die Auswahlausgabe gibt die wichtigsten Partien des monumentalen Werkes wieder und kommentiert diese ausführlich. Ein Nachwort und ein hilfreiches »Kleines Vokabular der Psychoanalyse« runden den Band ab.

      Die Traumdeutung - eine kommentierte Auswahl
      3,5
    • Sigmund Freud ist und bleibt einer der überraschendsten und einflussreichsten Psychologen. In dieser Anthologie kann der Leser alle Aspekte des freudschen Denkens ausloten: allen voran natürlich die Theorie des Unbewussten, seine verwegenen Gedanken zur Sexualität und Perversion, interessante Einsichten in die Hirnforschung avant la lettre, seine berühmten Überlegungen zum Witz und Humor und vieles mehr. Dabei zeigt sich Freud nicht nur als erhabener Denker, sondern auch als pointierter und literarisch hochrangiger Stilist und als Mensch, der stets das große Ganze betrachtet hat.

      Manchmal ist eine Zigarre nur eine Zigarre
      3,0
    • Freud’s Three Essays on the Theory of Sexuality is one of the grounding texts of 20th century European thinking. In it Freud develops a highly original theory of sexuality for which hysteria (and pathology in general) serves a model to understand human existence. Freud published this text seven times during his lifetime. The later editions tend to hide the revolutionary potential of his thinking. In this commentary we want to reconstruct this potential and in doing so it wants to make clear in what respect Freud’s thinking remains a permanent challenge to contemporary psychoanalytic and psychiatric thinking.

      Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie (1905)
      3,0
    • Der Traum ist der Wächter des Schlafes, nicht sein Störer. Seit jeher ist es die Aufgabe von Traumdeutung, die Botschaft der Träume zu entschlüsseln. Sigmund Freud (1856-1939), Begründer der Psychoanalyse, sah im Traum den »Königsweg zum Unbewussten«, wo sich Erlebnisse, Gefühle und Wünsche äußern, die wir nicht bewusst denken. Wer die Logik der Träume versteht, hält auch den Schlüssel zum Unbewussten in der Hand.

      Über Träume und Traumdeutung
      3,0
    • Die Analyse eines jungen Mannes, der nach einer gonorrhoischen Infektion in eine schwere Abhängigkeit fiel, beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen seiner früheren neurotischen Störung und späteren psychischen Erkrankungen. Seine Kindheit war von Angsthysterie und Zwangsneurose geprägt, die bis ins frühe Jugendalter andauerten. Der Autor, der die vollständige Geschichte des Patienten als technisch und sozial unzulässig erachtet, verweist auf die Schwierigkeiten, die Verbindung zwischen der infantilen Neurose und der späteren Erkrankung zu erkennen. Der Fall wirft Fragen zur Klassifizierung psychischer Störungen auf.

      Aus der Geschichte einer infantilen Neurose
      3,8
    • Beinhaltet verschiedene ausgewählte Werke Freuds zum Thema Psychoanalyse.Contains several selected Works of Sigmund Freud regarding psychoanalysis.Beinhaltet/Contains:-Selbstdarstellung (1925)-Arbeiten zur Neurosenlehre und Psychotherapie über den psychischen Mechanismus der hysterischen Phänomäne (1893)-Meine Ansichten über die Rolle der Sexualität in der Ätiologie der Neurosen (1906)-Über Psychotherapie (1905)-Wege der psychoanalytischen Therapie (1919)-Beiträge zur allgemeinen und Persönlichkeitspsychologie: drei Abhandlungen zur Sexualtherapie (1905)-Triebe und Triebschicksale (1915)-Die Verdrängung (1915)-Das Unbewußte (1915)-Das Ich und das Es (1923)-Texte zur Kultur- und Gesellschaftstheorie: die kulturelle Sexualmoral und die moderne Nervosität (1908)-Zeitgemäßes über Krieg und Tod (1915)

      Psychoanalyse
      3,7
    • Der Moses des Michelangelo

      Schriften über Kunst und Künstler

      • 216 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Eine Sammlung der längst klassischen Essays, in denen Freud seine psychoanalytische Betrachtungsweise mit ihrer staunenswerten Erschließungskraft auf Kunstwerke und Künstler angewendet hat.

      Der Moses des Michelangelo
      4,1
    • Das Wichtigtste von Freud. Handlich, übersichtlich, verständlich. - alles, was man von Freud gelesen haben muss - alle Texte sind mit einer Einleitung versehen - alle großen Themen von Freud kommen vor - alle Texte sind ungekürzt (außer aus der »Traumdeutung«) Seit Sigmund Freud seine Werke schrieb, denken wir Menschen anders über uns nach. Er hat uns neue Begriffe an die Hand gegeben, mit denen wir uns selbst und unsere Mitmenschen besser verstehen können: unsere Motive, Ängste, Träume und Traumata. Doch obwohl Freud klar und verständlich schreibt, ist der Zugang zu seinem weitverzweigten Werk nicht einfach. Womit soll man beginnen? Hier schafft das Freud-Lesebuch Abhilfe. Es versammelt die wichtigsten Texte mit einführenden Kommentaren und bringt alle zentralen Themen zur Sprache. Ob Ödipuskomplex, Kastrationsangst, Penisneid oder das Unbewusste: Hier ist der ganze Freud – auf 600 Seiten.

      Das große Lesebuch
      3,8
    • "Der Dichter und das Phantasieren"

      • 347 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Freud verfasste erstaunlich viele und einflussreiche literatur- und kunsttheoretische Schriften. Der Band enthält, meist in der Fassung des Erstdrucks: Der Wahn und die Träume in W. Jensens »Gradiva« – Der Dichter und das Phantasieren – Die Familienromane der Neurotiker – Über den Gegensinn der Urworte – Das Motiv der Kästchenwahl – Der Moses des Michelangelo – Eine Kindheitserinnerung aus »Dichtung und Wahrheit« – Das Unheimliche – Notiz über den »Wunderblock« – Die Verneinung – Dostojewski und die Vatertötung. Ein genauer Zeilenkommentar ermöglicht es erstmals, auch die literarischen Anspielungen und Hintergründe besser zu verstehen.

      "Der Dichter und das Phantasieren"
      3,4
    • Das Ich sei"nicht Herr im eigenen Haus"-- mit diesem Gedanken revolutionierte Sigmund Freud unser Bild von der menschlichen Psyche. Doch was genau versteht man unter dem"Unbewussten", unter"Ich"und"Es"? Was ist das"Lustprinzip"? Und welche Gedanken liegen der"Traumdeutung"zugrunde?§In diesem Lesebuch mit den wichtigsten Texten Sigmund Freuds aus vier Jahrzehnten werden die Grundlagen, zentralen Gedanken und Konzepte der Psychoanalyse und ihre Entstehung verständlich und nachvollziehbar dargestellt, Klarheit und Schönheit seines Denkens werden erfahrbar.

      Das Lesebuch
      4,0
    • Eine klassisch zu nennende Auswahl der Werke Sigmund Freuds, welche die Lücke zwischen den unkommentierten Einzelausgaben und der elfbändigen "Studienausgabe" schließt: Die "Werkausgabe in zwei Bänden" versteht sich als systematisch gegliederte, grundlegende Einführung in das Werk des Begründers der Psychoanalyse. Mit -- einführenden Kommentaren der Herausgeberinnen -- bibliographischen und didaktischen Anmerkungen -- sowie einer ausführlichen "Lebenschronologie Sigmund Freuds"

      Werkausgabe
      3,3
    • Gesammelte Werke

      • 1008 Seiten
      • 36 Lesestunden

      Sigmund Freud war weit mehr als der 'Vater' der Psychoanalyse. Seine enorme Bedeutung für die Entwicklung der psychologischen Disziplinen wie für die Kulturgeschichte insgesamt ist unbestritten. Die wichtigsten Werke Freuds in Griffnähe zu haben, war noch nie so leicht wie mit dieser Ausgabe. Der Band versammelt Schriften wie 'Die Traumdeutung', 'Totem und Tabu', 'Das Unbehagen in der Kultur', 'Abriss der Psychoanalyse', 'Massenpsychologie und Ich-Analyse', 'Der Witz und seine Beziehung zum Unbewussten' sowie 'Das Ich und das Es'.

      Gesammelte Werke
      3,9
    • Die Aufsätze dieses Bandes dokumentieren Freuds lebenslange Auseinandersetzung mit den einst in den Drei Abhandlungen dargelegten Auffassungen über Liebe und Sexualität. Anhand neuen klinischen Materials hat er sie immer wieder in fundamentaler Weise in Frage gestellt, unermüdlich revidiert und korrigiert. Um nur drei dieser Neuerungsbereiche zu erwähnen - erst allmählich konnte er die auf den ersten Blick abenteuerlich anmutenden Sexualtheorien der Kinder entdecken; zeitgemäße eigene Voreingenommenheit hinderte ihn lange daran, die Besonderheiten der weiblichen Sexualentwicklung ins Auge zu fassen und seine Vorstellung von der Frau als penislosem Mängelwesen zu relativieren; mehr und mehr sah er sich veranlaßt, biologische und kulturtheoretische Überlegungen einzubeziehen, um die Tatsache des verbreiteten Unglücks in den menschlichen Sexual- und Liebesbeziehungen verstehbar zu machen. Was Freud in den verschiedenen Aufsätzen dieses Bandes jeweils ganz neu formulierte -, trug er in einem permanenten Werkdialog in die nachfolgenden Auflagen der Drei Abhandlungen ein.

      Schriften über Liebe und Sexualität
      3,9
    • Contents: I. Uber den psychischen Mechanismus hysterischer Phanomene (Freud & Breuer) II. Krankengeschchten. 1. Frl. Anna O . . . (Breuer) 2. Frau Emmy v. N. ... , vierzig Jahre, aus Livland (Freud) 3. Miss Lucy R., dreissig Jahre (Freud) 4. Katharina . . . (Freud) 5. Fraulein Elisabeth v. R. ... (Freud) III. Theoretisches (Breuer) IV. Zur Psychotherapie der Hysterie (Freud)

      Studien über Hysterie
      4,0
    • Warum Krieg?

      • 107 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Wenn Veränderungen nicht schneller als bis zum Jahre 2000 eintreten, wird die Menschheit ihrer Auslöschung entgegensehen... Was früher noch Diskussionsthema war, ist bei Isaac Asimov zum Rechenexempel geworden. Vor 40 Jahren zog Sigmund Freud bittere Bilanz, als der Völkerbund die beiden grössten naturwissenschaftlichen Genies des 20. Jahrhunderts fragte: Warum Krieg? Diese Antworten erschienen 1933 in einer bibliophilen Ausgabe von 2000 Exemplaren; weiteren Bedarf hatte das deutsche Reich nicht anzumelden.«

      Warum Krieg?
      4,0
    • »Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg«, so Sigmund Freud 1933 in seinem kurzen Briefwechsel mit Albert Einstein, der im gleichen Jahr vom Völkerbund unter dem Titel »Warum Krieg?« veröffentlicht wurde. Der zweite, in den vorliegenden Band aufgenommene Text, Freuds »Zeitgemäßes über Krieg und Tod« von 1915, ist eines der frühesten Dokumente über das Entsetzen über den Stellungskrieg und die Materialschlachten des Ersten Weltkriegs.

      Zeitgemäßes über Krieg und Tod | Warum Krieg? Der Briefwechsel mit Albert Einstein
      3,6
    • "Das Unheimliche" from Sigmund Freud. .

      Das Unheimliche
      3,9
    • Zur Psychopathologie des Alltagslebens

      Über Vergessen, Versprechen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum

      • 355 Seiten
      • 13 Lesestunden

      Der Psychoanalytiker denkt anders; ihm ist nichts zu klein als Äußerung verborgener seelischer Vorgänge; er hat längst gelernt, daß solches Vergessen oder Wiederholen bedeutungsvoll ist und daß man es der »Zerstreutheit« danken muß, wenn sie den Verrat sonst verborgener Regungen gestattet. Sigmund Freud

      Zur Psychopathologie des Alltagslebens
      3,9
    • Totem und Tabu

      Einige Übereinstimmungen im Seelenleben der Wilden und der Neurotiker

      • 226 Seiten
      • 8 Lesestunden

      ›Totem und Tabu‹ (1912/13) ist Freuds erstes bedeutendes kulturtheoretisches Werk, in dem er psychopathologische und ethnologische Kategorien vergleicht und Parallelen im Seelenleben von Wilden und Neurotikern untersucht. Das Buch war ein Lieblingswerk des Autors und wurde von Thomas Mann als Meisterstück der deutschen Essayistik gewürdigt. Besonders im vierten Essay entwickelt Freud eine spekulative Theorie über die Ursprünge der Kultur, indem er Schuldgefühle und Inzesttabu auf traumatische Ereignisse in der prähistorischen Familie zurückführt, insbesondere den Mord an dem Urvater durch die Brüderhorde. In seiner einleitenden Analyse beschreibt der Ethnopsychoanalytiker Mario Erdheim die historischen und biografischen Kontexte, die zur Entstehung des Werks führten, sowie die kritische Rezeption durch Kulturanthropologen. Anstatt das Buch abzulehnen, fordert Erdheim eine neue, »ent-exotisierende« Lektüre heraus: Freuds Pionierarbeit besteht nicht nur darin, das Unbewusste in kulturellen Strukturen zu erforschen, sondern sie bietet auch Einblicke in die Entstehung von Institutionen, Gewalt, Herrschaft und Rebellion in der modernen Gesellschaft. Die Geschichte handelt nicht nur von den Wilden dort, sondern auch von den Wilden hier.

      Totem und Tabu
      3,9
    • Im Zentrum des Bandes steht Freuds berühmte ›Selbstdarstellung‹, diejenige Schrift, die am ehesten als seine Autobiographie bezeichnet werden könnte. Sie ist eigentlich eine Entstehungsgeschichte seines Werks, also der Psychoanalyse. Das gilt ebenso für die anderen in diesem Band enthaltenen Schriften und Briefäußerungen.

      Selbstdarstellung
      3,7
    • Das Unbehagen in der Kultur

      Freud, Sigmund – Wissen über mentale Gesundheit – 18697

      • 148 Seiten
      • 6 Lesestunden

      In diesem 1930 erschienenen epochemachenden Werk untersucht Freud die Grundlagen der Entwicklung unserer Kultur. Unvermeidlich miteinander verbunden ist für ihn das Anwachsen der Kultur mit dem Anwachsen eines Schuldgefühls. Kulturell bedingter Triebverzicht und die Loslösung innerer Destruktivität prägen die kulturpessimistische Schrift: Die Fortschritte haben den Menschen zu einem »Prothesengott« gemacht. In diesem Sinne erweist sich Freud als denkbar scharfer Kritiker jeder Form von Kultur. Ein detaillierter Zeilenkommentar erlaubt es erstmals, den Text auch in seinem literarischen Anspielungsreichtum zu verstehen.

      Das Unbehagen in der Kultur
      3,8
    • Jenseits des Lustprinzips

      Freud, Sigmund – Wissen über mentale Gesundheit – 18957

      Diese 1920 publizierte grundlegende Untersuchung gilt als eine der anspruchsvollsten, gleichzeitig aber auch als eine der wichtigsten Schriften Freuds. Die hier erstmals entwickelte Trieblehre mit der Gegenüberstellung von Eros- und Todestrieb gibt bis heute Anlass zu Diskussionen. Mit dieser Schrift hat Freud »seiner Zeit weit voraus die Bedeutung symbolischer Prozesse für die Entwicklung des Subjekts und seines unbewussten Begehrens« herausgearbeitet und damit »einen bis heute gültigen wissenschaftlichen Meilenstein gesetzt« (Hans-Martin Lohmann). Ein genauer Zeilenkommentar gibt zusammen mit dem kundigen Nachwort wertvolle Verständnishilfen.

      Jenseits des Lustprinzips
      3,8
    • Freud zum Vergnügen

      Wissen über mentale Gesundheit – 18853

      »Im Falle des Triebes kann die Flucht nichts nützen, denn das Ich kann sich nicht selbst entfliehen.« (Freud)

      Freud zum Vergnügen
      3,2
    • Die Zukunft einer Illusion

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Freud analysiert in seinem 1927 erschienenen Essay die Ursprünge der Religion als eine kindliche Reaktion auf die Bedrohungen der Außenwelt. Er argumentiert, dass die Vorstellung eines allmächtigen, schützenden Vaters aus diesem Bedürfnis hervorgeht. Religion erfüllt diesen Wunsch, bleibt jedoch eine Illusion, die mit dem Fortschritt der Aufklärung zunehmend an Bedeutung verliert und letztlich den religiösen Glauben gefährdet.

      Die Zukunft einer Illusion
      3,8
    • Abriss der Psychoanalyse

      • 151 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Die Aufstellungen der Psychoanalyse ruhen auf einer unabsehbaren Fülle von Beobachtungen und Erfahrungen, und nur wer diese Beobachtungen an sich und anderen wiederholt, hat den Weg zu einem eigenen Urteil eingeschlagen. Sigmund Freud

      Abriss der Psychoanalyse
      3,8
    • Massenpsychologie und Ich-Analyse

      • 93 Seiten
      • 4 Lesestunden

      Freud unternimmt in dieser 1921 erschienenen Studie den Versuch, die Individualpsychologie zur Erklärung von Phänomenen bei Massenansammlungen heranzuziehen. Angeregt wurde er dabei durch Gustave LeBon‘s Buch 'Psychologie der Massen' von 1895, einem Meilenstein in dieser Richtung. Warum sich Menschen in der Masse oft ganz anders und primitiver, wie Herdentiere benehmen, versucht Freud über seine frühere Beschäftigung mit Suggestion und Hypnose, wie auch über den Libidobegriff zu erklären. Der Einzelne in der Masse setze sich das Objekt des Massenführers zum Ich-Ideal, die Einzelnen untereinander hingegen würden sich durch Identifizierung verbunden fühlen, beide Vorgänge seien Tätigkeiten der Libido.

      Massenpsychologie und Ich-Analyse
      3,7
    • Die ›Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie‹ (1905) gelten, neben der ›Traumdeutung‹, als Freuds originellster Beitrag zum Verständnis der Conditio humana. Die in diesem Buch eingeführte Erweiterung des Begriffs der Sexualität, die Relativierung der Grenzen zwischen normaler und perverser Sexualentwicklung sowie die Entdeckung sexueller Impulse beim Kinde haben Freud und die Psychoanalyse zwar zunächst in Verruf gebracht, bald aber das Menschenbild des zwanzigsten Jahrhunderts revolutioniert.In der Einleitung zur vorliegenden Ausgabe würdigt der Psychoanalytiker und Sexualwissenschaftler Reimut Reiche den Ausnahmerang dieses klassischen Texts und analysiert die seit seinem Erscheinen erreichten Wissenserweiterungen in der Psychoanalyse wie in den Nachbardisziplinen. Dabei wird deutlich, in welchen Zügen die ›Drei Abhandlungen‹ hochaktuell geblieben und in welchen sie durch das, was sie in Gang gesetzt haben, inzwischen selbst überholt worden sind.

      Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie
      3,7
    • Der Vortragende reflektiert über seine Rolle als Redner vor einem neugierigen Publikum und verbindet seine Bekanntheit mit dem Thema Psychoanalyse. Er plant, einen kompakten Überblick über die Entstehung und Entwicklung dieser innovativen Untersuchungs- und Heilmethode zu geben. Dabei wird die Komplexität und Neuartigkeit der Psychoanalyse betont, die sowohl historische als auch therapeutische Aspekte umfasst.

      Über Psychoanalyse
      3,7
    • Am 1. Juni 1909 schrieb Freud an Ernest Jones, dass er durch die Fallstudie des „kleinen Hans“ tiefe Einblicke in die Seele eines Kindes gewonnen habe. Der fünfjährige Junge litt an einer Pferdephobie und wurde nicht von Freud selbst, sondern von seinem Vater, einem bekannten Wiener Intellektuellen, behandelt. Dieser konsultierte Freud oft, was es dem Psychoanalytiker ermöglichte, erstmals direkt mit analytischem Material eines Kindes zu arbeiten. Die bewegenden Äußerungen des Jungen, der zwischen starken Triebwünschen und dem Streben nach Gehorsam hin- und hergerissen war, zeugen von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit seinen Ängsten und der kindlichen Sexualforschung. Freud dokumentierte die Heilung des Patienten anhand der Protokolle des Vaters. Diese Fallstudie ist epochal, da sie die erste psychoanalytische Behandlung eines Kindes darstellt und damit das Feld der „Kinderanalyse“ eröffnet. Zudem ist sie die erste systematische analytische „Kinderbeobachtung“ und der erste Bericht einer „Supervision“. In der fesselnden Einleitung beleuchtet Veronica Mächtlinger sowohl die Rezeption von Freuds Werk als auch die Lebensgeschichte des „kleinen Hans“, der als Herbert Graf bekannt wurde und als Opernregisseur mit Größen wie Arturo Toscanini und Maria Callas arbeitete. Sie würdigt auch die Bedeutung der Phobie-Analyse für Freuds Theoriebildung und die kritischen Stellungnahmen späterer Psychoanalytiker.

      Analyse der Phobie eines fünfjährigen Knaben "Der kleine Hans"
      3,5
    • In seiner ›Traumdeutung‹ (1900) erklärte Freud, dass die Traumdeutung der Königsweg zum Unbewussten ist. Der vorliegende Band umfasst kleinere Schriften zum Thema Traum, die fast das gesamte Forscherleben Freuds als Psychoanalytiker dokumentieren. Die Sammlung zeigt, wie sehr ihn Träume und deren Deutungen bis zu seinem Lebensende faszinierten. Das Hauptstück, ›Über den Traum‹ (1901), ist eine populäre Kurzfassung seiner umfangreichen und theoretisch anspruchsvollen ›Traumdeutung‹. In dreizehn prägnanten Abschnitten skizziert Freud, anhand eigener Träume, die Grundprinzipien seiner revolutionären Traumlehre. Hermann Beland arbeitet in seiner Einleitung die Kernthemen der einzelnen Schriften heraus und verknüpft sie mit Ergebnissen der modernen Psychoanalyse. Zudem konfrontiert er Freuds Traumauffassung mit den Resultaten experimenteller Schlaf- und Traumforschung. Diese Analyse verdeutlicht, wie aktuell Freuds Pionierleistung geblieben ist und hebt die Bedeutung seiner Entschlüsselung des Traums als einen der epochemachenden Durchbrüche in der intellektuellen Geschichte unserer Kultur hervor.

      Schriften über Träume und Traumdeutungen
      3,4
    • Das Unbewusste

      Freud, Sigmund – Wissen über mentale Gesundheit – 18955

      • 80 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Das Unbewusste nimmt eine zentrale Stellung in Freuds Lehre ein. Der Aufsatz über dieses Thema war nach Freuds eigener Aussage seine »liebste« Abhandlung. In ihr begründet Freud seine Annahme einer unbewussten Seelentätigkeit, die sich besonders in Phänomenen wie Symptomhandlungen, Fehlleistungen oder Träumen zeigt. Bis heute gilt diese unbewusste Tätigkeit als das spezifische Merkmal der Psychoanalyse.

      Das Unbewusste
      3,7
    • Als einer der grossten Manner der italienischen Renaissance ist Leonardo da Vinci (1452 - 1519) schon von den Zeitgenossen bewundert worden und doch bereits ihnen ratselhaft erschienen, wie auch jetzt noch uns. Ein allseitiges Genie, dessen Umrisse man nur ahnen kann, - nie ergrunden, ubte er den massgebendsten Einfluss auf seine Zeit als Maler aus; erst uns blieb es vorbehalten, die Grosse des Naturforschers zu erkennen, der sich in ihm mit dem Kunstler verband. Wenngleich er Meisterwerke der Malerei hinterlassen, wahrend seine wissenschaftlichen Entdeckungen unveroffentlicht und unverwertet blieben, hat doch in seiner Entwicklung der Forscher den Kunstler nie ganz frei gelassen, ihn oftmals schwer beeintrachtigt und ihn vielleicht am Ende unterdruckt." [...] Prof. Dr. Sigmund Freud schreibt in dem vorliegenden Werk uber den grossen italienischen Kunstler Leonardo da Vinci. Der Verlag der Wissenschaften verlegt historische Literatur bekannter und unbekannter wissenschaftlicher Autoren. Dem interessierten Leser werden so teilweise langst nicht mehr verlegte Werke wieder zugangig gemacht. Das vorliegende Buch ist ein unveranderter Nachdruck der historischen Originalausgabe von 1910.

      Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci
      3,6
    • Die Angst ist ein Grundphänomen der conditio humana; 'jeder von uns hat diese Empfindung, oder richtiger gesagt, diesen Affektzustand irgend einmal kennengelernt', bemerkte Freud in seinen >Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse<. Bei seelisch Kranken kann eine scheinbar grundlose Angst sich zu Panik steigern und sie zu schweren Einschränkungen ihres Alltagslebens zwingen. Freud begegnete Angstbeschwerden in seiner nervenärztlichen Praxis von Anfang an, und so handeln schon seine frühesten psychopathologischen Schriften zentral von diesem Thema.

      Hemmung, Symptom und Angst
      2,9
    • In dieser zweibändigen Werkausgabe finden sich die wichtigsten Texte, mit denen der große Archäologe der Seele unsere Sicht auf den Menschen verändert hat „Die Traumdeutung & Das Unbehagen in der Kultur“.

      Studienausgabe
      3,6
    • Der psychische Apparat des Menschen besteht nach Freud im Wesentlichen aus drei Ebenen, die sich in einem steten seelischen Kräftespiel von Trieb und Kontrolle befinden. Das ES ist die älteste psychische Instanz, das Unterbewusste, birgt die ererbten Anlagen, gehorcht dem Lustprinzip und ist gesteuert von den Trieben. Die zweite Instanz, das ICH, ist die bewusste Vermittlungsinstanz zwischen Wünschen des ES sowie den Anforderungen der Umwelt. Das ÜBER-ICH repräsentiert die gesellschaftlich-kulturelle Ebene, die anerzogenen Normen, Verhaltensmuster und auch Moralvorstellungen.

      Das Ich und das Es und andere Abhandlungen
      3,5
    • In diesem Essay untersucht Sigmund Freud die Novelle "Gradiva" von Wilhelm Jensen und beleuchtet dabei die zentralen Themen von Wahn und Träumen. Freud, ein angesehener österreichischer Psychoanalytiker, bietet eine tiefgehende Analyse, die die psychologischen Aspekte der Erzählung herausarbeitet und deren Bedeutung für das Verständnis menschlicher Psyche und Traumwelt hervorhebt.

      Der Wahn und die Träume in W. Jensens "Gradiva"
      3,2
    • Bruchstück einer Hysterie-Analyse

      • 149 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Genießen Sie Sigmund Freuds Schriften, optimiert für ihren Amazon Kindle. Alle Features des Kindle werden optimal unterstützt: -) Digitales Inhaltsverzeichnis, welches komfortables navigieren ermöglicht. -) Original Fußnoten des Autors wurden in den Text eingearbeitet. -) Alle Bilder der Originalwerke sind enthalten. Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit diesem Klassiker der deutschen Literatur!

      Bruchstück einer Hysterie-Analyse
      3,4
    • Zukunft seit 1560

      Von der Kunstkammer zu den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden

      • 231 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Deutscher Kunstverlag, Berlin, (2010). 286 S., Pbd. mit Lesebndchen, quart - neuwertig -

      Zukunft seit 1560
    • Studienausgabe

      Psychologie des Unbewußten

      • 11 Seiten
      • 1 Lesestunde
      Studienausgabe