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Sigmund Freud

    6. Mai 1856 – 23. September 1939

    Sigmund Freud gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts und Begründer der Psychoanalyse, der das Verständnis der menschlichen Psyche für immer veränderte. Seine Arbeit taucht tief in das Unbewusste ein und untersucht die ständigen Konflikte zwischen sexuellen und aggressiven Impulsen und den Abwehrmechanismen des Geistes. Durch die Analyse von Träumen und die Entwicklung eines Modells des Geistes, das aus Es, Ich und Über-Ich besteht, deckte Freud die Komplexität der menschlichen Persönlichkeit auf. Seine revolutionären Theorien prägen, obwohl oft umstritten, weiterhin unser Verständnis von menschlichem Verhalten, Kultur und Gesellschaft.

    Sigmund Freud
    Zwei Falldarstellungen
    Briefe an Wilhelm Fliess
    Fundamente
    Zur Dynamik der Übertragung
    Unterdess halten wir zusammen
    Zeitgemäßes über Krieg und Tod
    • Zeitgemäßes über Krieg und Tod

      • 102 Seiten
      • 4 Lesestunden

      »Alles, was die Kulturentwicklung fördert, arbeitet auch gegen den Krieg.« Mit diesen Worten schließt Freud 1933 seinen kurzen Briefwechsel mit Einstein, der im gleichen Jahr vom Völkerbund unter dem Titel ›Warum Krieg?‹ veröffentlicht wurde. Freuds ›Zeitgemäßes über Krieg und Tod‹ datiert bereits aus dem Jahr 1915. Der in der Zeitschrift ›Imago‹ erschienene Text ist eines der frühesten Dokumente über das Entsetzen, das der Stellungskrieg und die Materialschlachten des Ersten Weltkriegs hervorrief. Diese kommentierte Ausgabe gibt beide Texte nach den Erstdrucken wieder.

      Zeitgemäßes über Krieg und Tod
      4,4
    • Unterdess halten wir zusammen

      • 683 Seiten
      • 24 Lesestunden

      Ein fürsorglicher Vater Die hier erstmals veröffentlichten Briefe an die Kinder und Enkel zeigen Sigmund Freud von einer unbekannten Seite: als Vater, der für seine Kinder ein waches Auge und liebevolles Interesse hat. Ein berührendes Dokument gelebter Menschlichkeit. Ein erklärtes Prinzip gab es im Hause Freud: In der Not konnten sich die Kinder stets an den Vater wenden und hatten Anspruch auf seine Hilfe - auf das „Gerettetwerden“, von dem der älteste Sohn Martin spricht. Freud nahm seine Söhne, Töchter und Enkel ganz ernst. Nie trat er ihnen moralisierend entgegen. So zielte sein brieflicher Rat in allen Lebenslagen vor allem darauf, die Empfänger zu stützen, notfalls aufzurichten und sie in der Familiensolidarität zu verankern. Als Vater zeigte Freud eine tiefe, irdisch-handfeste Humanität, die man bewundern kann und die in den brieflichen Zeugnissen auch den heutigen Leser berührt. Der Band präsentiert die erhaltenen Briefe Freuds an seine (erwachsenen) Kinder und Enkelkinder, die bis auf wenige Ausnahmen erstmals veröffentlicht werden. Sie zeigen Freud als fürsorglichen Vater, der sich an der Pflege seines Familiennetzwerkes beteiligte, das für ihn ein zentraler Wert war. „Jenes Gefühl, daß die Kinder versorgt sind, dessen ein jüdischer Vater zum Leben wie zum Sterben dringend bedarf ...“ Sigmund Freud

      Unterdess halten wir zusammen
      4,5
    • Zur Dynamik der Übertragung

      • 179 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Freud hinterließ eine Reihe substantieller Essays, in denen er die Hauptzüge seiner differenzierenden psychoanalytischen Methode sowie Empfehlungen für den therapeutischen Umgang mit Patienten darlegte. Zu den Themen gehören die Einladung zur 'freien Assoziation', die Verpflichtung des Analytikers zur 'gleichschwebenden Aufmerksamkeit' und das 'Couch'-Arrangement, das die Hörbeziehung und die 'Sprache' ins Zentrum des Geschehens rückt. Freud betont, dass aus den in der Intimität der analytischen Situation entstehenden 'Übertragungen' und 'Widerstände' die Frühgeschichte des Analysanden rekonstruiert werden kann, um ihm durch das Bewusstmachen des Unbewussten zu größerer Freiheit zu verhelfen. Heute ist es kaum noch nachvollziehbar, wie radikal Freud das traditionelle autoritäre Arzt-Patient-Verhältnis revolutionierte und dabei ein einzigartiges Forschungsinstrument für das Studium des unbewussten Seelenlebens entwickelte. Die in diesem Band gesammelten Schriften zeigen die Komplexität und Schönheit der psychoanalytischen Methode. Hermann Argelander beschreibt in seiner Einleitung deren Entstehung und Wesen und verdeutlicht, dass Freuds Konzepte und Regeln auch heute noch die Eckpfeiler der modernen psychoanalytischen Behandlungstechnik bilden, trotz ihrer Weiterentwicklung in Bereichen wie der Gegenübertragung und der Behandlung ehemals als nicht analytisch behandelbar geltender Krankheitsbilder.

      Zur Dynamik der Übertragung
      4,5
    • Briefe an Wilhelm Fliess

      • 613 Seiten
      • 22 Lesestunden

      'Ganz ohne Publikum kann ich nicht schreiben, kann mir aber ganz gut gefallen lassen, daß ich es nur für Dich schreibe.' Freud an Wilhelm Fließ am 18. Mai 1898 Sigmund Freuds Briefe an seinen nahen Freund Wilhelm Fließ, den Berliner Hals-Nasen-Ohrenarzt und Biologen, hier erstmals ohne Kürzung veröffentlicht, sind das bewegende tagebuchartige Protokoll der tiefen wissenschaftlichen und persönlichen Krise, aus der Freud, von der akademischen Welt isoliert, in den neunziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts das Paradigma der Psychoanalyse entwickelte. Der Leser kann gleichsam die Geburt eines Ideensystems miterleben, welches wie kaum ein zweites das Denken unserer Zeit geprägt, das Wissen des Menschen über sich selbst von Grund aus revolutioniert hat. Der grundlegende 'Entwurf einer Psychologie' von 1895, der in der inzwischen vergriffenen Auswahl der Briefe, „Aus den Anfängen der Psychoanalyse“, mitabgedruckt war, ist in dem 1987 erschienenen Nachtragsband zu Sigmund Freuds „Gesammelten Werken“ wieder zugänglich gemacht worden.

      Briefe an Wilhelm Fliess
      4,5
    • Die Analyse eines jungen Mannes, der nach einer gonorrhoischen Infektion in eine schwere Abhängigkeit fiel, beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen seiner früheren neurotischen Störung und späteren psychischen Erkrankungen. Seine Kindheit war von Angsthysterie und Zwangsneurose geprägt, die bis ins frühe Jugendalter andauerten. Der Autor, der die vollständige Geschichte des Patienten als technisch und sozial unzulässig erachtet, verweist auf die Schwierigkeiten, die Verbindung zwischen der infantilen Neurose und der späteren Erkrankung zu erkennen. Der Fall wirft Fragen zur Klassifizierung psychischer Störungen auf.

      Aus der Geschichte einer infantilen Neurose
      4,4
    • Der junge Dichter, der auf einem Sommer-Spaziergang mit einem schweigsamen Freund und einem Erzähler ist, wird von der Schönheit der Natur um ihn herum gequält. Anstatt die blühende Landschaft zu genießen, beschäftigt ihn der Gedanke an die Vergänglichkeit, die sowohl die natürliche als auch die menschliche Schönheit bedroht. Diese existenzielle Auseinandersetzung mit dem Vergehen lässt ihn alles, was er einst bewunderte, als entwertet erscheinen und wirft Fragen zu Wert und Sinn des Lebens auf.

      Vergänglichkeit
      4,0
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      Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie und verwandte Schriften
      4,0