Emil Cioran ist bekannt für seine aphoristischen und essayistischen Erkundungen tiefgreifender existentieller Themen wie Verzweiflung, Einsamkeit und die Natur der Geschichte, die oft in metaphysische Gefilde vordringen. Ursprünglich auf Rumänisch schreibend, zeigte sein frühes Werk lyrische Meditationen, beeinflusst von deutschen Romantikern und Philosophen wie Nietzsche und Schopenhauer. Nach seinem Umzug nach Paris nahm er das Französische an und betrachtete es als eine strenge, fast einschränkende Form, die ihm half, seine Exzesse zu zügeln und seine philosophische Präzision zu verbessern. Seine späteren französischen Schriften, die sich durch einen klassischen Stil auszeichnen, setzten die Sezierung seiner hartnäckigen Obsessionen mit zunehmender Distanz fort und brachten ihm Anerkennung für seine intellektuelle Subversion und seinen ironischen, wenn auch bitteren Humanismus.
Der Mensch, der sich dem Abenteuer des Bewußtseins verschrieben hat, ist am Gegenpol seiner ursprünglichen Unschuld angekommen. Die Form des Wissens, für die er optierte, hat ihn der Welt entfremdet. Gefangen in seinem Größenwahn, verwechselt er Werden mit Fortschritt. Wohl wandelt sich alles - aber kaum, eigentlich nie, zum Besseren; denn der Fortschritt ist die profane Gestalt des Absturzes.
E.M. Cioran verbrachte 1966 einen Sommer in Talamanca, Ibiza, und fand dort nicht die erhoffte Ruhe. Stattdessen litt er unter Schlaflosigkeit und Hitze, was ihn zum Schreiben eines Tagebuchs über eine vergangene Liebe inspirierte. Sein Werk ist voller geistreicher Gedanken und Reflexionen über seine Befindlichkeit.
Die Quarto-Ausgabe enthält sämtliche Werke des großen Aphoristikers, die in Buchgestalt auf deutsch (in den Verlagen Suhrkamp und Klett-Cotta) erschienen sind. Dieser Band bietet im Vergleich zu den Einzelbänden eine Preisersparnis von 74%. »Ich glaube, daß ein Buch wirklich verletzen, daß es das Leben des Lesers auf die eine oder andere Weise verändern soll. Meine Vorstellung, wenn ich ein Buch schreibe, ist die, jemanden wachzurütteln, ihn zu geißeln. Da es so ist, daß die Bücher, die ich geschrieben habe, aus meinen Verstimmungen, um nicht zu sagen aus meinen Leiden hervorgegangen sind, ist es genau das, was sie dem Leser vermitteln sollen … Ein Buch soll alles erschüttern, alles infrage stellen.« Inhalt: Auf den Gipfeln der Verzweiflung Das Buch der Täuschungen Von Tränen und von Heiligen Gedankendämmerung Leitenschaftlicher Leitfaden Lehre vom Zerfall Syllogismen der Bitterkeit Dasein als Versuchung Über das reaktionäre Denken Geschichte und Utopie Der Absturz in die Zeit Die verfehlte Schöpfung Vom Nachteil, geboren zu sein Gevierteilt Widersprüchliche Konturen Der zersplitterte Fluch
E. M. Cioran wurde 1911 in Rasinari bei Hermannstadt in Siebenbürgen als Sohn eines griechisch-orthodoxen Priesters geboren. 1928 bis 1931 Studium der Philosophie an der Universität Bukarest. Bis 1939 erschienen fünf Bücher in rumänischer Sprache. 1937 kam Cioran als Stipendiat nach Paris, wo er als freier Schriftsteller lebte. Er starb am 20.6.1995 in Paris.
E. M. Cioran wurde 1911 in Rasinari bei Hermannstadt in Siebenbürgen als Sohn eines griechisch-orthodoxen Priesters geboren. 1928 bis 1931 Studium der Philosophie an der Universität Bukarest. Bis 1939 erschienen fünf Bücher in rumänischer Sprache. 1937 kam Cioran als Stipendiat nach Paris, wo er als freier Schriftsteller lebte. Er starb am 20.6.1995 in Paris.
E. M. Cioran wurde 1911 in Rasinari bei Hermannstadt in Siebenbürgen als Sohn eines griechisch-orthodoxen Priesters geboren. 1928 bis 1931 Studium der Philosophie an der Universität Bukarest. Bis 1939 erschienen fünf Bücher in rumänischer Sprache. 1937 kam Cioran als Stipendiat nach Paris, wo er als freier Schriftsteller lebte. Er starb am 20.6.1995 in Paris.
Wenn Lustgewinn zur Rechtfertigung des Denkens wird, dann liegt dieser Lustgewinn vor allem in der Sprache selbst. Ganze Passagen dieses Buches lesen sich wie die reinste Poesie. Die Fragezeichen bleiben, und die Antwort wird der geistigen Aktivität des Lesers überlassen; gerade dies macht die anspruchsvolle Lektüre zum intellektuellen Vergnügen.
1933, mit zweiundzwanzig Jahren, hat Cioran sein erstes Buch geschrieben. 1934 ist es in Bukarest erschienen. 55 Jahre später wird die erste Übersetzung in eine andere Sprache vorgelegt. Zum ersten Mal erhält der deutschsprachige Leser Gelegenheit, den jungen, rumänischen Cioran zu entdecken, ihn mit dem späteren, französischen Cioran zu vergleichen und den Weg zu ermessen, den Ciorans Verzweiflung zurückgelegt hat.
Gevierteilt nennt der Kulturphilosoph, der Kulturpessimist Cioran sein Buch, eine Kombination von geschliffenen Aphorismen und vier einleitenden Aufsätzen, ihrem theoretischen Unterbau. Der Titel bezieht sich auf die existentielle Situation der Menschheit, die geistige des über sie Meditierenden und soll über deren Fatalität keinen Zweifel lassen.
Die verfehlte Schöpfung ist eine rasant vorgetragene Attacke auf alle theologisch oder geschichtsphilosophisch verbürgten Sicherheiten, auf die Existenz eines übergreifenden \"Sinns\", auf die Idee der Erlösung. Eine neue Art des Philosophierens: persönlich (sogar autobiographisch), aphoristisch, lyrisch, anti-systematisch. Die bedeutendsten Beispiele: Kierkegaard, Nietzsche und Wittgenstein - Cioran ist heute die hervorragendste Figur dieser Tradition des Schreibens. ~Susan Sontag
E. M. Cioran starb im Juni 1995. Als sein Vermächtnis erschien der
'Leidenschaftliche Leidfaden', sein letztes rumänisches, mitten im Zweiten
Weltkrieg in Paris entstandes Buch, ein Werk des Abschieds von der Jugend und
von Rumänien. Cioran ermöglicht sich den Übergang in die verführende Dämmerung
der Zivilisation.
Als Anfang der fünfziger Jahre die erste deutsche Ausgabe dieses Werkes erschien, bemerkten Leser und Kritiker nicht, dass hier ein Schriftsteller den französischen Existentialisten an die Seite trat, der die Welt anders sah als sie. Nicht Revolution forderte er - wie Camus - sondern Resignation und Tatenlosigkeit. Denn alle Tat ist für ihn unweigerlich ein Beitrag zum Zerfall, zur weiteren Zersetzung der Welt, sie verstärkt nur das Elend der Menschen, wie das auch die Empfindungen tun. Jede Religion, jede Art von Glauben und jede Ideologie sieht Cioran als Illusion an, immer dazu angetan, eine Art Terror auszuüben gegen diejenigen, die anderer Meinung sind. Die »Lehre vom Zerfall« ist ein desillusionierendes Buch, aber auch ein Buch voller Paradoxien. Es ist ein wichtiges Dokument für das Weltverständnis unserer Zeit.
»Man kann nicht nachdenken und bescheiden sein. Sobald der Geist sich in Bewegung setzt, nimmt er den Platz Gottes und alles sonstigen ein. Er ist Indiskretion, Übergriff, Profanierung. Er ›arbeitet‹ nicht, er zersetzt. Die Spannung, die sein Vorgehen verrät, beweist Brutalität und Unerbittlichkeit. Ohne eine kräftige Dosis Grausamkeit könnte man keinen einzigen Gedanken zu Ende führen.« Dieses Bekenntnis zur Destruktivität des Geistes könnte als Motto über die versammelten Gedanken und Aphorismen stehen. Unter Ciorans Philosophenhammer bleibt nichts heil. In einer Manier, die an Nietzsches und Georges Batailles intellektuelle Unnachsichtigkeit erinnert, verletzt und verstört er alles, was uns hoch und heilig erscheint. Nichts bleibt in Ordnung, kein Stein an seinem Platz. »Alles ist Trug, ich habe es immer gewußt...« Selbst das Denken, das den Trug entlarven will, entpuppt sich als Selbstbetrug. Cioran hat in seinen Aphorismen eine Position des Zweiflers, des radikalen Skeptikers bezogen. Skepsis, »das ist der Rausch der Ausweglosigkeit«. In solchen Paradoxien bewegt sich Ciorans Denken, und es wäre ein Missverständnis, ihm diese Paradoxien als Vorwurf zu machen. Sie sind nicht dazu da, ausgelöscht zu werden, sondern um in ihrer Existenz etwas von der Paradoxie menschlicher Existenz fassbar zu machen.
Geschichte und Utopie – für Cioran sind sie Fiktionen, die darüber hinwegtäuschen sollen, wie die Menschen wirklich sind. Gedanklich wie stilistisch ist Ciorans Werk eines der wichtigsten Zeugnisse für das Weltverständnis unserer Zeit.
Der Essayist E. M. Cioran (1911 bis 1995) ist hierzulande bekannt geworden als ein Seismograph des Verfalls, Philosoph des Scheiterns, als unbedingter Skeptiker, der jede Art von Sicherheit untergräbt, als Moralist ohne den sicheren Boden der Moral. Die dreizehn Essays dieses Bandes zeigen einen anderen Cioran: Cioran als Porträtisten, der in Bewunderung und Ablehnung zu verstehen sucht. Ob es sich um seine Freunde Beckett oder Michaux handelt, um sein frühvollendet scheiterndes Jugendidol Weininger, um F. Scott Fitzgerald, dem er das Mißlingen seines Scheiterns vorhält, oder um so unterschiedliche Schriftsteller wie Borges und Ceronetti – an diesen Gestalten blieb Ciorans überwacher Blick haften. Seine literarischen Porträts haben eine Konturenschärfe, die den Porträtisten ebenso lebendig hervortreten läßt wie die Porträtierten.
Was Cioran-Leser und Rezensenten in den letzten Jahren – nach Ciorans Tod und nach der Veröffentlichung fast aller Werke auf deutsch – vor allem interessierte, war der braune Fleck auf der weißen Weste des berühmten Skeptikers. Die Deutschlandartikel aus den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zeigen ihn vor. Voll vitalistischer Emphase stürzt sich der jugendliche Autor auf deutschen Irrationalismus und nazistische »Revolution«. Er wünscht seinem Land eine Diktatur nach Hitlers Vorbild an den Hals. Nur so, argumentiert er, könne Rumänien aus Lethargie und geschichtlichem Abseits herausgerissen werden und sich Gestalt, Zukunft, ein Schicksal erobern. Von 1933 bis 1935 hält Cioran sich zu Studienzwecken in Berlin, München und Dresden auf. Bei aller Begeisterung für den Nationalsozialismus beschränkt er sich auf die Rolle des geschichtsphilosophisch interessierten Zuschauers. Borniertheit, Willkür, Gewalt und die Anzeichen dafür, daß alles ein böses Ende nehmen könnte, bleiben ihm nicht verborgen.
Die vorliegenden beiden Essays gehören zu den berühmtesten Ciorans, sind aber schwer greifbar. In ihnen hat sich Cioran mit Autoren, denen er sieh sowohl verwandt wie fremd fühlt, und mit seinen eigenen geistigen Versuchungen auseinandergesetzt.
E. M. Cioran wurde 1911 in Rasinari bei Hermannstadt in Siebenbürgen als Sohn eines griechisch-orthodoxen Priesters geboren. 1928 bis 1931 Studium der Philosophie an der Universität Bukarest. Bis 1939 erschienen fünf Bücher in rumänischer Sprache. 1937 kam Cioran als Stipendiat nach Paris, wo er als freier Schriftsteller lebte. Er starb am 20.6.1995 in Paris.
Mit seinen Aphorismen und Essays gehört E. M. Cioran, geboren 1911 in Rumänien, gestorben 1995 in Paris, zu den größten Stilisten und bedeutendsten Autoren der modernen französischen Literatur. Überraschend tauchte kürzlich in seinem Nachlaß ein Essay auf, den er 1941 in Frankreich schrieb – noch in rumänischer Sprache: Über Frankreich. (Ab 1947 schreibt Cioran nur noch Französisch.) »Ich glaube nicht, daß ich die Franzosen lieben würde, wenn sie im Verlauf ihrer Geschichte nicht einen derartigen ennui entwickelt hätten. Es ist aber kein unabsehbarer ennui, sondern ein ennui der Klarheit. Es ist die Mattigkeit, die sich einstellt, wenn man einmal kapiert hat, wie es läuft. Während bei den Deutschen Banalitäten als ordentlicher Stoff für Unterhaltungen durchgehen, ziehen Franzosen eine ansehnliche Lüge jeder dürftig formulierten Wahrheit vor.« Damit beginnt Über Frankreich. Indem der Rumäne über Frankreich, Frankreichs Kultur, Geschichte und Dekadenz schreibt, entwirft er zugleich ein ganz persönliches Programm, nämlich das der eigenen förmlichen Domestizierung. Über Frankreich, noch gespickt mit Ausbrüchen vitalistischen Elans, gesuchten Reflexionen, falschem Tiefsinn in Nietzsches Manier, ist auch ein raffinierter Essay über Dekadenz und die Bedingungen einer Renaissance – seiner, derjenigen Ciorans.
In this collection of essays and epigrams, E.M. Cioran gives us portraits and evaluations—which he calls "admirations"—of Samuel Beckett, Jorge Luis Borges, F. Scott Fitzgerald, the poet Paul Valery, and Mircea Eliade, among others. In alternating sections of aphorisms—his "anathemas"—he delivers insights on such topics as solitude, flattery, vanity, friendship, insomnia, music, mortality, God, and the lure of disillusion.
"Premier devoir, au lever : rougir de soi". "Je rêve d’une langue dont les mots, comme des poings, fracasseraient les mâchoires". "Frivole et décousu, amateur en tout, je n’aurai connu au fond que l’inconvénient d’être né". "Rien ne pourra m’ôter de l’esprit que ce monde est le fruit d’un dieux ténébreux dont je prolonge l’ombre et qu’il m’appartient d’épuiser les conséquences de la malédiction suspendue sur lui et sur son œuvre". Dans cet essai, Cioran réfléchit sur l’impossible conciliation entre l’idée de Dieu et l’omniprésence du mal. Malgré des pages très sombres, il conclut pourtant : "Nous sommes au fond d’un enfer dont chaque instant est un miracle". Une pensée d’une exigence radicale, entre désespoir absolu et humour ravageur. Ces deux textes sont issus de l’essai intitulé "Le Mauvais Démiurge" (NRF essais, 1969).
Muzica este una din referințele esenţiale în viața şi opera lui Cioran. O prezenţă constantă, inalterabilă. De la prima până la ultima sa carte, Cioran dedică muzicii pagini exaltate, judecăţi fără recurs, sintagme inspirate. Filozofia însăși, sustrăgându-se oricărui sistem, se acordează muzicii, deopotrivă ontologic și epistemologic. Antologia urmăreşte aşezarea „fragmentelor muzicale“ din opera lui Cioran într-o carte care să-l fi putut tenta pe autorul Tratatului de descompunere, lectură în cheie muzicală a disperărilor și scepticismului lui.
«Допінґ духу» – таку назву має ошатний томик вибраних есеїв видатного французького філософа румунського походження Сьорана (Еміля Чорана). Знаковий філософ-скептик, один із найяскравіших європейських есеїстів ХХ століття, він пройшов складну еволюцію від «радикального ґрунтівства», включно з симпатіями до фашизму та участю в румунській ультраправій «Залізній ґвардії», до не менш крайнього косполітизму, який інтерпретатор його творчості Бернд Матеус слушно назвав «радикальним скептицизмом».
S téměř prorockou jasnozřivostí byl v r. 1957 napsán filozofický esej, který nastavil věštecké zrcadlo směrem západním i východním. Cioran srovnává, analyzuje a noří se do dějinných událostí, aby vystopoval okamžiky, v nichž se rodí ambice ovládnout svět. Tentokrát je na tahu Rusko. Zatímco Západ se opotřeboval užíváním a hájením svobody, Východ se svým sklonem k mesiášským projektům, které jsou předpokladem dobývání, nashromáždil dostatek sil, aby utopii o spasitelnosti světa začal uskutečňovat.
Ce petit opuscule est extrait de l’œuvre « écartèlement ». Pour 2 euros, il offre une série de pensées acides et pertinentes. Je n'avais jamais lu Cioran, mais je ne me suis pas senti perdu. Les influences de Nietzsche, Pascal, Schopenhauer et Montaigne se font sentir dans cette écriture désabusée. Cioran, tel un dément de Nietzsche, proclame l'absurdité de l'existence et met en lumière la folie humaine, exprimant des pensées sombres pour exorciser la folie des hommes à travers la sienne. Il écrit : « Dès qu’on sort dans la rue, à la vue des gens, extermination est le premier mot qui vient à l’esprit ». Dans un contexte où la littérature philosophique devient fade, il est essentiel de lire des auteurs comme Cioran, qui ne prêtent allégeance à rien et plongent dans l'encre noire de leur désenchantement. Je compte explorer davantage ses ouvrages pour une réflexion soutenue, et j'encourage chacun à faire de même, afin d'ouvrir les yeux sur le monde tel qu'il est. En guise d'avant-goût, voici un aphorisme de Cioran : « Quand un seul chien se met à aboyer à une ombre, dix mille chiens en font une réalité », à méditer sur la nature de nos idéologies et notre rapport à la réalité.
Cioran fue sin duda un gran escritor, un estilista de primera clase, un humorista cuyo sarcasmo no siempre resultó evidente para los lectores apresurados. En este ensayo, recomendado por el propio Cioran como uno de los mejores escritos sobre su obra, Fernando Savater—que tradujo y promovió los textos de Cioran en España—destaca las claves esenciales de este pensador multiforme y subraya su radicalidad, ferocidad e independencia.Es grato comprobar—concluye Savater—que aunque mi viejo y admirado amigo se quisiera un maestro de decepciones sigue siendo semillero de búsquedas, de vocaciones nuevas.» Sin duda esta vitalidad bien disimulada en la desesperación justifica la pertinencia de esta edición actualizada, que incluye nuevos artículos.