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R. J. Hollingdale

    20. Oktober 1930 – 28. September 2001
    Welt und Mensch
    Der Wille zur Macht
    Menschliches, Allzumenschliches
    Zur Genealogie der Moral
    Unzeitgemäße Betrachtungen
    Morgenröte
    • Nietzsches »Morgenröte«, 1881 erstmals erschienen, ist dem Leben zugewandte Philosophie: Wie lässt sich die lebendige Leidenschaft für die Erkenntnis gegen das Leiden an ihrer Endlichkeit verteidigen? Was taugen die alten Begriffe von Wahrheit und Moral, wenn die Erkenntnis der inneren wie der äußeren Welt bei deren Erscheinungen endet? Der Philosoph als »Arzt der Seele« hat die Aufgabe, der Herkömmlichkeit ein neues Denken gegenüberzustellen – ein Denken, das seine Sprengkraft gerade daraus gewinnt, dass es im besten Sinn des Wortes frei ist.

      Morgenröte
      4,3
    • Dieses Buch faßt vier kulturkritische Arbeiten des Philosophen Friedrich Nietzsche, die zwischen 1873 und 1876 entstanden, zusammen. Die Tendenz der Schriften zielte auf eine zukünftige Einheit deutscher Kultur. Verbündete suchte er in der deutschen Jugend zu gewinnen. Kultur war für ihn: »die Einheit des künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen eines Volkes«.

      Unzeitgemäße Betrachtungen
      4,3
    • »Die Selbstverkleinerung des Menschen ist die Gefahr, die Nietzsche für den modernen Menschen sieht. Dieser Gefahr sucht er mit seiner ›Genealogie der Moral‹ entgegenzutreten. Und vielleicht verstehen wir, was er meint, wenn wir in dieser Schrift nicht nur die Geschichte eines Niedergangs, sondern auch die Ahnentafel des selbstbewußten, selbständigen Menschen zu lesen lernen.« Volker Gerhardt

      Zur Genealogie der Moral
      4,2
    • Nietzsches Vermächtnis, das seine berühmteste Sammlung von Aphorismen auf den Punkt bringt, ist der Nihilismus als lebensbejahende Kraft. Er ist die Voraussetzung für die Entfaltung eines neuen und befreiten Lebens. Denn nur die Zerschlagung des alten Denkens in Kunst, Religion und Moral gibt dem 'freien Geist' die Möglichkeit, in ironischer Distanz zu sich und der Welt die überlieferten Illusionen zu überwinden ('Gott ist tot') und zu den eigentlichen Werten, dem besten Teil seiner diesseitigen Existenz vorzudringen. Dieser geistigen Haltung entspricht das aphoristische Denken Nietzsches, das starre Begriffe und Systeme meidet: Die Suche nach Wahrheit geschieht im befreiten Raum der Gedanken und setzt auf die aktive Mitarbeit der Leser.

      Menschliches, Allzumenschliches
      4,1
    • Friedrich Nietzsche wurde am 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen als Sohn eines Pastors geboren. Er studierte in Bonn und Leipzig zunächst Sprachwissenschaften und evangelische Theologie, seinen Abschluß machte er jedoch nur in klassischer Philologie. 1868 lernte er Richard Wagner kennen, der sein Denken neben Schopenhauer stark beeinflußte. Einige Jahre später zerbrach die Freundschaft über Nietzsches Geringschätzung der Bayreuther Festspiele. 1869 wurde er auf eine Professur für Altphilologie nach Basel berufen, die er aus gesundheitlichen Gründen zehn Jahre später wieder aufgab. Fortan lebte er von seiner Pension und finanzierte davon viele Reisen, u. a. in die Schweiz und nach Italien, auf denen seine wichtigsten philosophischen Werke entstanden. In seinen Hauptwerken sagte Nietzsche den Tod Gottes voraus, beschrieb den Übermenschen, trat für die Umwertung aller Werte ein und prägte somit den Nihilismus. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Also sprach Zarathustra (1883) und Ecce Homo (1908). In den 1880er Jahren nahmen seine körperlichen und seelischen Leiden zu und gipfelten 1889 in einem Zusammenbruch, von dem er sich nicht mehr erholte. Bis zu seinem Tod am 25. August 1900 in Weimar wurde er von seiner Mutter und seiner Schwester gepflegt.

      Der Wille zur Macht
      4,1
    • Der großartige Auftakt von Fontanes epischem Lebenswerk, der mit der Frage nach der historischen und sozialen Rolle des preußischen Adels ein Thema aufgreift, das ihn bis zu seinem letzten Roman, dem zwei Jahrzehnte später erschienenen ›Stechlin‹ beschäftigte. Fontanes ›Vor dem Sturm‹ entfaltet ein Panorama der märkischen Adels-, Bürger- und Bauernwelt, rückblickend in die Geschichte und vorausschauend auf die Befreiungskriege gegen Napoleon. Im Mittelpunkt steht der junge Lewin Vitzewitz, der sich in romantischen Literaturzirkeln im fernen Berlin durchaus wohl fühlt, aber von seinem draufgängerischen Vater zu den Waffen gerufen wird – gegen die rückkehrenden Franzosenheere. Es bahnt sich ein Geschehen an, das Lewin beinahe mit dem Tod bezahlen muss. 

      Vor dem Sturm
      3,8
    • Why I am so wise

      • 96 Seiten
      • 4 Lesestunden

      One of the most iconoclastic thinkers of all time, Friedrich Nietzsche continues to challenge the boundaries of conventional religion and morality with his subversive theories of the 'superman', the individual will, the death of God and the triumph of an all-powerful human life force.

      Why I am so wise
      3,7
    • The ancient Persian prophet Zarathustra descends from the mountains to tell the world that God is dead and that Superman, the human embodiment of divinity, is his successor. Nietzsche argues that the meaning of existence is not religious

      Thus Spoke Zarathustra : a Book for Everyone and No One
    • Literatura o Nietzschem je rozsáhlá a neustále se rozrůstá. Existuje množství různých a mnohdy nesmiřitelných teorií o jeho filosofii, ale R. J. Hollingdale se domnívá, že úvod k Nietzschemu by se neměl stát úvodem k jeho komentátorům a kritikům. Namísto polemik uvádí co nejvíce citací: účelem knihy je přimět čtenáře, aby si přečetl Nietzscheho sám a stal se sám sobě vykladačem jeho díla. Tato obsáhlá monografie o jedné z nejvýznamnějších postav filosofie 19. století, která měla obrovský vliv na sociokulturní formování století našeho, je považována odbornou veřejností za jednu z nejlepších na dané téma. Zvláštní pozornost autor věnuje vztahu mezi Nietzscheho filosofickým dílem a utvářením politických schémat a jejich pohybu, jež souvisely s oživováním zájmu o tohoto myslitele. Hollingdale neopomíjí ani další Nietzscheho aktivity: poezii, filologii či zájem o hudbu.

      Nietzsche
      4,5