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Marina Nemat

    22. April 1965

    Die Schriften von Marina Nemat wurzeln tief in ihren Erfahrungen mit politischer Verfolgung und ihrer anschließenden Suche nach Freiheit. Ihre Werke erforschen tiefgründige Themen wie Verlust, Trauma und die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes und bieten den Lesern einen fesselnden Einblick in die psychologischen Auswirkungen von Ungerechtigkeit. Nemat's unverwechselbare Stimme beleuchtet die anhaltende Kraft des Selbstausdrucks und die Möglichkeit, das eigene Leben zurückzugewinnen.

    Marina Nemat
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    Ich bitte nicht um mein Leben
    Ich bitte nicht um mein Leben
    Ihr werdet mich nicht besiegen
    • Mit 16 wird Marina Nemat im Iran zum Tode verurteilt, weil die junge Christin sich an Protesten gegen das Regime beteiligt hatte. Zwei Jahre verbringt sie im berüchtigten Evin-Gefängnis, wird gefoltert und steht kurz vor der Hinrichtung. Ein Gefängniswärter verspricht ihr die Freiheit, aber er verlangt dafür, dass sie zum Islam konvertiert und ihn heiratet. Sie geht die Zwangsehe ein und rettet so ihr Leben. Kurz nach ihrer Freilassung wird ihr Ehemann ermordet, und Marina Nemat flieht gemeinsam mit ihrer Jugendliebe Andre nach Kanada. Doch schnell erkennt sie, dass es ein Leben in Freiheit für sie erst dann geben kann, wenn es ihr gelungen ist, die Dämonen der Vergangenheit zu besiegen.

      Ihr werdet mich nicht besiegen
      4,0
    • Marina war 14 Jahre alt, als Ayatollah Khomeini im Iran die Macht übernahm. In der Schule rebellierte die junge Christin gegen die islamistischen Indoktrinierung, gab eine verbotene Schülerzeitung heraus. Eines Abends wurde sie abgeholt, im berüchtigten Evin-Gefängnis verhört und gefoltert. Ein Schnellgericht verurteilt sie zum Tode; in letzter Minute rettet Ali, ihr Gefängniswärter, sie vor dem Schießungskommando. Der Preis: Sie musste ihn heiraten. Erst als er von radikalen Revolutionswächtern ermordet wurde, konnte sie der Gewaltherrschaft der Islamisten entkommen.Als sie 16 war, wurde sie zum Tode verurteilt. Mit 17 heiratete sie unter Zwang ihren Gefängniswärter, der sie vor dem Exekutionskommando gerettet hatte. Marina, die iranische Christin, war 26, als sie dem Terror der Mullahs entfliehen konnte. Der bewegende Bericht einer jungen Iranerin, die als Mädchen zum Tode verurteilt, aber von ihrem Gefängniswärter gerettet wurde. Aus eigener Erfahrung kann Marina Nemat über den Terror der Ayatollahs und die bedrohliche Lage der christlichen Minderheit im Iran erzählen.

      Ich bitte nicht um mein Leben
      4,2