Die Gedichte
Neu übersetzt von Marcel Beyer, Mirko Bonné, Gerhard Falkner, Norbert Hummelt, Christa Schuenke
W. B. Yeats war ein romantischer und moderner, mystischer Träumer und Anführer der irischen literarischen Wiederbelebung, Nobelpreisträger, Dramatiker und vor allem Dichter. Er begann zu schreiben, um sein 'wahres Ich' in seine Gedichte zu bringen. T. S. Eliot, einer von vielen, die die Größe des Iren verkündeten, beschrieb ihn als 'einen der wenigen, deren Geschichte die Geschichte ihrer eigenen Zeit ist, die Teil des Bewusstseins einer Epoche sind, die ohne sie nicht verstanden werden kann'. Für alle, die sich für die Literatur des späten neunzehnten und des zwanzigsten Jahrhunderts interessieren, ist Yeats' Werk unverzichtbar. Dieser Band versammelt die gesamte Bandbreite seiner veröffentlichten Poesie, von den eindringlich schönen frühen Liedern, mit denen er noch immer liebevoll erinnert wird, bis zu den großartigen späteren Gedichten, die seinen Status als bedeutenden Dichter der modernen Zeit unbestreitbar festlegen. Paradox, stolz und leidenschaftlich spricht Yeats heute so eloquent wie eh und je.

