Pieter Webeling Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)





Freundschaft und Verrat im Schatten des Ersten Weltkrieges. Im Juli 1915 steht Julius Reinhardt in den Trümmern einer Kirche und setzt sich die Pistole an die Kehle. Ein alter Mann tritt von hinten an ihn heran und sagt, dass der Tod nie eine Lösung sei. Es ist der Pfarrer, einer der wenigen Überlebenden des fast vollständig zerstörten Dorfes. Er führt Julius ins Pfarrhaus und zeigt ihm seine Schmetterlingssammlung. Diese Tiere, die ihre Schönheit in einem sehr kurzen Leben und vergeblichen Überlebenskampf verschwenden, und nicht die Menschen, die Kriege anzetteln, sind für ihn die Krone der Schöpfung. Julius fasst Vertrauen und erzählt dem Pfarrer von seiner Seelennot. Sein Kamerad, sein bester Freund, ist ausgerechnet in einer Feuerpause, als Franzosen und Deutsche Fußball spielten statt aufeinander zu schießen, mit einem Bajonett im Rücken tot aufgefunden worden. Julius fühlt sich dafür verantwortlich. Nach und nach gibt er sich seinen Erinnerungen hin: an vier unzertrennliche Freunde, die arglos in einem Dorf aufwuchsen, an eine große Liebe und an eine Enttäuschung, die übermächtig war ...
Das Lachen und der Tod
- 288 Seiten
- 11 Lesestunden
Der Held und Ich-Erzähler dieses Romans, Ernst Hofman aus Amsterdam, ist von Beruf Komiker. Er lebt für den Applaus und von dem Gelächter seiner Zuhörer. Da seine verstorbene Mutter Jüdin war und er mit politischen Witzen auffällig geworden ist, wird er 1944 in einem Viehwaggon mit anderen Verfolgten in ein Konzentrationslager gebracht. Doch Ernst Hofman kann nicht anders, er bleibt selbst im Lager Komiker und erzählt, mit Billigung des Barackenältesten, abends den Mitgefangenen Witze, um sie vor der endgültigen Verzweiflung zu bewahren und von dem Grauen abzulenken. Als der deutsche Lagerkommandant das erfährt, will er Hofman dazu bringen, abends vor den SS-Leuten als Kabarettist aufzutreten. Erst weigert sich der Komiker, doch dann verspricht ihm der Lagerkommandant, die Frau, in die sich Hofman auf dem Transport verliebt hat, am Leben zu lassen. Es ist ein diabolischer Vorschlag, der den Häftling an die Grenzen seines Gewissens und seines Überlebenswillens führt.
Veertig dagen
- 208 Seiten
- 8 Lesestunden
De nuchtere Noordhollandse Jennifer krijgt een ongebruikelijk verzoek. De vraag is of ze de biografie van haar ongeneeslijk zieke zus wil schrijven, zodat haar zoontje David later een herinnering aan zijn moeder heeft. Het is ook een beladen verzoek, want de vader van David is Jennifers grote liefde met wie ze heeft moeten breken. Door het onbetrouwbare gedrag van haar zus heeft Jennifers leven een wrede wending genomen.Aanvankelijk weigert Jennifer, die in het dagelijks leven journaliste is. Er zijn grenzen aan wat je van jezelf kunt vergen. Dan probeert ze het toch voor David, dat ernstige en argeloze jongetje, dat van niets weet en altijd blij is als hij zijn tante Jen ziet. Ook in de veertig dagen die Jennifer nog resten om haar zus te portretteren, blijkt steeds weer dat haar zus haar altijd een stap voor is. Deze roman is vooral zo aangrijpend door de morele keuzes die Jennifer moet maken. Pieter Webeling heeft zich in Veertig dagen meesterlijk ingeleefd in de gevoelens van een jonge vrouw en heeft een toegankelijk, veel gelaagd en spannend debuut geschreven met onverwachte wendingen tot op de laatste pagina. Het boek grijpt de lezer bij de keel.