Matthias Wittig Bücher



Identität und Selbstkonzept
Autobiographien japanischer Unternehmer der Nachkriegszeit
Diese Studie verbindet systematisch literatur- und geschichtswissenschaftliche Fragestellungen zur Analyse der japanischen Unternehmer-Autobiographie, einer bisher kaum erforschten Gattung. Der Fokus liegt auf der Selbstzeugnisforschung, die in den Geschichts-, Literatur- und Kulturwissenschaften bedeutende Impulse gegeben hat. Vier unübersetzte Autobiographien japanischer Unternehmer, verfasst am Ende des 20. Jahrhunderts, liefern Erkenntnisse über das Selbstverständnis und die Gruppenkultur der japanischen Wirtschaftsführer in der Wiederaufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg bis zur Hochwachstums- und Globalisierungsphase. Die Studie trägt zur Analyse von Techniken der Selbstkonstruktion bei und bietet Material für weitergehende historische und theoretisch-systematische Fragestellungen in Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Sozialpsychologie und Textsortenanalyse. Die behandelten Unternehmerautobiographien umfassen: Tsukamoto Kōichi, der seine Unternehmerpersönlichkeit im Kontext eines göttlichen Plans konstruiert; Ishibashi Nobuo, der seine Unternehmeridentität vor dem Hintergrund seiner Kriegsgefangenschaft formt; Higuchi Hirotarō, der als Individualist agiert; und Inamori Kazuo, der sich als Multiunternehmer und spiritueller Intellektueller präsentiert.
Moderne japanische Literatur in deutscher Übersetzung
Eine Bibliographie der Jahre 1868-2008
- 371 Seiten
- 13 Lesestunden
Die Bibliographie dokumentiert die in deutscher Sprache vorgelegten Übersetzungen japanischer Literatur möglichst umfassend und mit allen Textausgaben, um als Basis für eine Vielzahl wissenschaftlicher und nicht-wissenschaftlicher Nutzungszwecke zu dienen. Sie verzeichnet 1553 Werke japanischer Literatur (Erzählprosa einschließlich Dramen-, Hörspiel- und essayistischer Texte) von über 400 Autoren, die von mehr als 540 Übersetzern ins Deutsche gebracht wurden. Die Daten werden über 7 Indizes erschlossen. Als grundlegendes Auskunftsmittel ist sie für einen breiten Kreis an Japan- und Literatur-Interessierten im Bereich Wissenschaft, Medien und Bibliotheken in Deutschland, Japan und darüber hinaus gedacht. Studierenden der Japanologie soll sie als Arbeitsbuch dienen.